Willkommen
Vorstand
Mannschaften
Tabellen
Spielberichte
VfL'er im Blickpunkt
Geschichte
Sportanlage
Anfahrt
Sponsoren
Kontakt
Gästebuch
Service
Sitemap
Impressum



DatumDie nächsten Spiele 

08.06.16

I. Mannschaft:

RELEGATION KREISLIGA A/B

gegen SV Isinger, 08.06.16, 19:15 Uhr, Sportplatz Langmannskamp

 2: 1 (1:1)
DatumDie letzten SpieleErgebnis

 05.06.16

I. Mannschaft:

Meisterschaftsspiel, SV Burgaltendorf II, 15:00  Uhr, Sportplatz Eisenhammer

 2:2 (0:1)

 05.06.16

I/. Mannschaft:

Meisterschaftsspiel, SV Leithe II, 12:45  Uhr, Sportplatz Eisenhammer

2:4 (0:1)
DatumDie vorletzten SpieleErgebnis

 29.05.16

I. Mannschaft:

Meisterschaftsspiel, SG Kupferdreh-Byfang, 15:00  Uhr, Sportplatz Hinsbecker Berg

0:10 (0:2)

 29.05.16

II. Mannschaft:

spielfrei

------:------

Erste schafft den Klassenerhalt

09.05.2016

Unglaublich aber wahr: Durch glückliche Umständie (Rückzug Rüttenscheid, Abstieg Werden-Heidhausen aus der Bezirksliga) erhielt die I. Mannschaft vom Eisenhammer mit nur 16 Punkten aus 33 Spielen die Chance, die Relegation um den Klassenerhalt zu spielen. Gegner war der SV Isinger, der zwar nur 4. in der Kreisliga B wurde, aber den ebenso glückliche Umstände in die Relegation rutschen liess.

Das Spiel elektrisierte zahlreiche Zuschauer. So machten knapp 500 Zuschauer den Langmannskamp in Steele zu einem Hexenkessel und bildeten einen ungewöhnlichen Rahmen für ein Kreisligaduell. Vor allem die Ultras des klassentieferen Vereins, die eigens mit einem Fanmarsch angereist kamen, machten zunächst ordentlich Stimmung.

 

Doch auch die Gegenseite war gut gefüllt. Hier versammelten sich Fans und Freunde des VfL:

 

 

Wer hatte seine Nerven besser im Griff? Der SVI begann gegen die verunsicherten Schwarz-Roten wie die Feuerwehr. Und während man sich eben sortierte schlug der B-Ligist auch schon zu. Nach einer Ecke war der VfL nicht auf dem Posten und mutterseelenallein durfte ein Angreifer der Gelben zuschlagen. Das bittere 0:1 nach gerade einmal 8 Minuten liess die Nerven natürlich nicht eben beruhigen. So hatte Isinger zunächst mehr vom Spiel und versuchte aus einer massierten Abwehr heraus immer lang auf die beiden schnellen Spitzen zu spielen.

Gelang dies zunächst noch, so stellte sich die VfL-Defensive von Minute zu Minute mehr auf diese Spielweise ein. Jetzt hatte man auch das Seelenleben besser im Griff und drückte mächtig aufs Tempo. Gkleich mehrfach brannte es im Strafraum der Gelben und die Schwarz-Roten schossen aus allen Rohren aufs Tor, trafen aber lediglich ihre Gegner, den Torwart oder das Gestänge.

So blieb die Partie spannend. Als die zahlreichen Zuschauer sich schon ein Pausengetränk holen wollten schlug der VfL aber doch noch zu. Nach einem schönen Angriff wurde T. Schmidt im Sechzehner umgelegt. Klarer Fall - Elfmeter. Es gab auch keinerlei Proteste des SVI. K. Hainold nagelte das Leder unhaltbar in die Maschen. Riesenjubel jetzt beim Ebner-Team. 1:1 in der 44. und gleichzeitig auch der Pausenstand.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Der Vfl zeigte sich einfach routinierter und cooler als die aufgeregten Isinger. Die Schwarz-Roten bestimmten die Partie, mussten sich aber permanent auf der Hut zeigen vor den schnellen Kontern der Gäste. Aber man hatte jetzt ein tolles Gegenmittel und konterte nach Ballgewinn ebenfalls in höchster Geschwindigkeit.

Da Isinger sich jetzt auch defiensiv besser eingestellt hatte war die Partie ziemlich langatmig, lebte aber natürlich von der Spannung. Die Uhr lief herunter und es kam die 84. Minute, die dramatisch werden sollte. Der SVI mit einem Eckball und wieder kam ein Akteur der Gelben aus 6 Metern frei zum Schuß und drosch die Kugel mit einem lauten Knall ans Aluminium. Unterkante Latte und raus kam das leder wieder. Gut gesehen auch vom herausragenden Unparteiischen.

Und aus diesem Angriff heraus erkennt der Vfl die Lage und fährt den Konter im Sprint. Der B-Ligist, der schon vorher Kraftprobleme hatte, konnte nicht mehr folgen und plötzlich stand Torben Schmidt mutterseelenallein vor dem keeper der Gelben und schob zur Führung ein (2:1, 84.). Riesenjubel natürlich auf der Seite des VfL und offensichtlich zuviel für einen Spieler des SVI, der seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies, komplett gegen den Schiri wütete, und mit rot den Platz verlassen musste.

Gegen die entkräfteten Isinger brachte der VfL das Spiel jetzt über die Bühne. Nach 90.3 Minuten ertänte der Schlusspfiff und es gab kein Halten mehr beim Team vom Eisenhammer. Mit lauten Gesängen und der La-Ola vor den Zuschauern wurde der Klassenerhalt gefeiert.

 

 

DANKE FÜR DEN GROSSEN KAMPF JUNGS UND GLÜCKWUNSCH ZUM KLASSENERHALT!!!

Aber natürlich wollen wir auch den Gegner nicht vergessen, der betrübt vom Platz schlich. Ihr wart ein Supergegner: Kopf hoch und startet einen neuen Anlauf im nächsten Jahr!

Unter diesem Link gibts bewegte Bilder zur Partie:

 

http://powerplay-tv-essen.de/index.php/amateurfussball/fussballsaison-15-16/503-kr-liga-a-essen-so-relegationsspiel-vfl-kupferdreh-65-82-vs-sv-isinger

 


Showdown am Langmannskamp

08.06.2016

Bereits vor dem Anpfiff sickerte so einiges durch: Das komplizierte Prozedere um Auf- und Abstieg hat auch uns verwirrt, denn das Relegationsspiel gegen den Abstieg war unserem Team bereits vor der Heimpartie gegen den SV Burgaltendorf sicher. Da Werden-Heidhausen aus der Bezirksliga absteigt, muss deren Zweite zwangsabsteigen. Ein direkter Abstieg unserer Ersten war also nicht mehr möglich.

Kurz vor dem Anpfiff gab es dann die Info, dass Konkurrent Yurdum Spor Essen nach einer wahren Niederlagenfltut von 9 Pleiten in Folge sensationell gegen die sonst so starken  Fortunen aus  Bredeney mit 5:3 gewinnen konnte. Damit war klar: Bei einem Sieg gegen Burgaltendorf II hätte es das direkte Duell um den Relegationsplatz gegeben, bei allem darunter wäre der Platz für den großen Showdown am Langmannskamp gebucht.

Um es kurz zu machen: Es wurde ein Riesenkampfspiel der Schwarz-Roten, die wirklich alles raushauten und nach umkämpften 90 Minuten immerhin ein 2:2 erreichten. Dabei verdaute man nach schwachem Beginn sogar noch den bitteren 0:1 Rückstand wenige Augenblicke vor der Pause. Nach der Pause zeigte das Ebner-Team großen Willen und mit viel Leidenschaft drehte man das Spiel durch Tore von J. Scheuermann (1:1, 54.) und T. Schmidt (2:1, 69.).  In der 79. dann der nächste Nackenschlag: Nach einer Unachtsamkeit erzielten die Gäste den Ausgleich (2:2).

Doch es sollte noch schlimmer kommen. In der turbulenten Schlußphase warf der Vfl alles nach vorne. Burgaltendorf verlor noch einen Spieler mit gelb-rot und musste mit ansehen, wie die Mannschaft vom Eisenhammer plötzlich den Matchball zum direkten Duell gegen Yurdum Spor auf den Füßen hatte. Denn in der letzten Minute gab es einen klaren Foulelfmeter für den VfL. Doch ausgerechnet der sonst so gute Kapitän T. Schmidt zeigte Nerven und schob das Leder kläglich dem Burgaltendorfer Keeper in die Arme. Aus, vorbei.....Relegation!

Jetzt gibt es ihn also: Den ultimativen Showdown am Ende der Saison. Dieses eine Spiel um alles. Gegner ist der, in der Kreisliga B Viertplatzierte, SV Isinger. Los geht es am heutigen Mittwoch um 19:15 Uhr auf dem neutralen Platz am Langmannskamp!

WIR DRÜCKEN DIE DAUMEN! MACHT ES NOCH EINMAL, JUNGS!!!

-------------------------------------------------------

Mit der Relegation hatte auch die Zweite zu tun. Sie verabschiedete nämlich den Gegner, SV Leithe II, in eben diese. Obwohl das Team vom Eisenhammer, für das es um nichts mehr ging, etliche Spieler auf "ungewohnten Positionen" ausprobierte (B. Schneider im Sturm, S. Strub im Tor etc.) zeigten die Jungs eine ansprechende Leistung, was auch sicher am Gegner lag, der unglaublich nervös und flatterig agierte je länger es 0:0 stand.

Nach 33 Minuten erzielten die Gäste dann ihren ersehnten Führungstreffer zum 0:1. Doch die locker aufspielenden Schwarz-Roten machten Leithe dann auch nach der Pause weiter das Leben schwer und K. Hainold war es, der die Beine der Gäste noch schwerer werden liess, denn in der 64. Minute erzielte er den 1:1 Ausgleich.

Erst als dem Vfl sichtlich die Puste ausging, machten die Gäste doch noch den Traum von der Relegation wahr: Mit drei weiteren Treffern in der Schlussphase bei einem weiteren Treffer von K. Hainold gewann Leithe verdient noch mit 2:4 (0:1) und darf sich jetzt auf das Relegationsspiel gegen BW Mintard III freuen (Sonntag, 15 Uhr, Langmannskamp).

Der Vfl hingegen verabschiedet sich mit dem ordentlichen Platz 9 in der Abschlusstabelle in die Sommerpause.

Mehr zum Abschneiden beider Mannschaften sowie zu Ehrungen und Verabschiedungen in den nächsten Tagen....


Finaltag am Hammer

03.06.2016

Großes Finale am Eisenhammer. Wie ist die Lage in den Ligen?

Bei der Ersten geht es um den nackten Abstiegskampf. Der Tabellenletzte ist Rüttenscheid durch Rückzug der ersten Mannschaft. Davor geht es für die Schwarz-Roten im Fernduell gegen Yurdum Spor Essen um den Nichtabstieg. Dabei spielt der Vfl gegen die Zweitvertretung des SV Burgaltendorf, für die es auf Platz 9 stehend selber um gar nichts geht.

Yurdum Spor Essen muss ebenfalls zuhause gegen die auf Rang 12 stehenden Fortunen aus Bredeney ran.

Die Rellinghauser konnten nach dem Kantersieg gegen die Ebner-Truppe kein Spiel mehr gewinnen und verlor 9x in Folge. Aber auch die Erste verlor die letzten 5 Partien.

Beide Teams liegen mit 15 Punkten punktgleich auf dem vorletzten Platz, der in dieser Spielzeit zur Relegation gegen den Tabellenvierten der Kreisliga B reicht (derzeit Dreikampf zwischen SV Isinger, TC Freisenbruch und Teutonia Überruhr). 

Was kann also passieren? Klar ist, dass derjenige an diesem letzten Spieltag, der mehr Punkte holt, die Relegation spielen darf. Bleiben beide Mannschaften punktgleich, so gibt es erst ein direktes Entscheidungsspiel auf neutralem Platz. Der Gewinner spielt dann die Relegation, der Verlierer steigt ab.

Also kann eventuell ein einziges Pünktchen über Auf- und Abstieg entscheiden.

Alles ist angerichtet für ein packendes Finale wenn um 15 Uhr am Eisenhammer der Anpriff ertönt.

Wir drücken dem Team fest die Daumen - IHR PACKT DAS!!!

---------------------------------------------------------------------------------

Spannung auch bei der Zweiten: Für die Jungs um Kapitän S. Renell geht es zwar selber um nichts mehr, dafür aber umso mehr für den Gegner. Denn der SV Leithe II  hat mit 47 Punkten auf Rang 4 noch alle Möglichkeiten auf die zwei Aufstiegsplätze zu rutschen (ESG II und Bredeney II mit 49 Punkten). Bei einer Niederlage wäre der Traum vom Aufstieg für die Gäste ausgeträumt.

Also wird es auch hier einen heißen Tanz geben. Anstoss ist um 12:45 Uhr und wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß und einen schönen Saisonabschluß


 Erste mit weiteren Niederlagen, Zweite mit Sommerkick

02.06.2016

Mit zwei deprimierenden Niederlagen bestätige die erste Mannschaft vom Eisenhammer ihren traurigen "Lauf". Dabei hätte vermutlich ein Pünktchen gereicht um die Klasse vorzeitig so gut wie zu halten.

Zunächst ging es am heimischen Eisenhammer gegen den Tabellendreizehnten Werden-Heidhausen II. Doch auch hier zeigte sich das ganze Dilemma der Saison. Gegen einen keinesfalls toll auftrumpfenden Gegner fanden unsere Jungs zu keiner Zeit eine Einstellung zum Spiel. Schade, dass man sich im Abstiegskampf so präsentiert. Lustlos, kampf- und kraftlos schlichen die Schwarz-Roten über das heimische Geläuf und lagen nach frühen Toren auch in der Höhe zurecht mit 0:3 hinten. Für die Vorentscheidung benötigten die Gäste gerade einmal 9 Minuten (23.,29., 32.).

Kapitän Timo Schmidt versuchte lautstark seine Mitstreiter mal zum mitmachen zu bewegen. Und siehe da: Der VfL schien darauf zu reagieren und machte jetzt endlich mit. Die Belohnung folgte auf dem Fuße: In der 39. Minute erzielte D. Schumacher den 1:3 Anschlusstreffer, was auch gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.

In der zweiten Hälfte beschränkten sich die Gäste weitestgehend auf Spielkontrolle und fühlten sich wohl schon als sicherer Sieger der Partie. Doch (warum nicht gleich so?) urplötzlich begannen die Schwarz-Roten sich vehement zu wehren. Jetzt wurde plötzlich gekämpft und gerackert, als ob da eine andere Mannschaft auf dem Platz stünde. Jetzt wurde das Tor der Gäste berannt und gleich mehrfach brannte es in deren Strafraum.

Es kam fast wie es kommen musste: Zunächst vergab Kapitän  Timo Schmidt noch, als er völlig freistehend den Werden-Heidhauser Keeper anschloß, um kurz darauf das nächste Ding zu machen. Nur noch 2:3 und noch waren 5 Minuten zu spielen.

Leider behielten die Gäste in der hektischen Schlußphase die Übersicht und konnten kurze Zeit später aufatmen, denn 2:3 war auch das Endergebnis. Wer weiss wie es ausgegangen wäre, wenn man von Beginn an ordentlich gespielt hatte. Schade eigentlich!

Was dann folgte war allerdings "Absteiger" pur. Ausgerechnet im Derby gegen den großen Bruder, SG Kupferdreh-Byfang zeigte man sich völlig indisponiert und ging mit einer deutlichen 0:10 (0:3) nach Hause.

Von Beginn an lief man hinterher, hatte allerdings auch wieder einmal nicht die richtige Einstellung um von Anfang an mal dagegenzuhalten. So hatte nur eine Mannschaft Lust auf Derby und die kam vom Hinsbecker Berg und machte kurzen Prozess: Nach 30 Minuten stand es wie in der Vorwoche 0:3 und das Ding war durch.

Daher fass ich mich an dieser Stelle kurz: Es war ein deprimierendes Katz- und Mausspiel für alle Anhänger des VfL. Auch nach der Pause hämmerten die turmhoch überlegenen Gastgeber den Schwarz-Roten das Leder in die Maschen. Hilflos musste Trainer C. Ebner zusehen, wie das Ergebnis in einigen Minutenabständen wuchs und wuchs. Bezeichnend, dass ausgerechnet Torhüter T. Plohmann der beste Mann beim VfL war und mit reihenweisen guten Paraden ein noch schlimmeres Debakel verhinderte. Aber auch er musste kurz vor Schluß mit dem 0:10 noch die fussballerische "Höchststrafe" hinnehmen.

Da auch der punktgleiche Konkurrent um die Aufstiegsplätze, Yurdum Spor Essen, beide Spiele deutlich verlor, hat sich im Kampf um den Relegationsplatz trotz der zuletzt dürftigen Leistungen, nicht viel verändert.

Mehr zum kommenden "Finaltag" morgen........

------------------------------------------------

Die zweite Mannschaft hatte zuletzt einen spielfreien Sonntag. Davor empfing man in einem Heimspiel die vierte Mannschaft von BW Mintard. Die Partie endete nicht nur 0:0, sie sah auch so aus.

Irgendwie schienen beide Mannschaften bei strahlendem Sonnenschein mehr das Wetter als das Spiel zu geniessen. Beide Mittelfeldreihen präsentierten sich lauf- und spielschwach. Wer jeweils den Ball hatte konnte nahezu ungestört erstmal 30-40 Meter laufen. Dann packten die Abwehrspieler zu und trennten Ball und Spieler, der mangels mitlaufender Mitstreiter fast immer das Duell gegen mehrere Gegner aufnehmen musste.

So dümpelte die Partie dann torchancenarm dahin und änderte ihr Gesicht auch nach der Pause nicht. Den einzigen Aufreger in der gesamten Partie gab es, als der sonst gute Unparteiische eine Fehlentscheidung traf. D. Vossbeck in seinem letzten Spiel für den VfL (Danke für alles und viel Glück auf Deinem weiteren Weg!) nahm das Leder schön an und hämmerte die Kugel aus 25 Metern unter die Latte. Von dort sprang der Ball gute 20 Zentimeter hinter die Linie und wieder raus aus dem Tor. Pech für den Vfl dass der Schiri auf "kein Tor" entschied.

Allerdings hätte die Partie auch keinen Sieger verdient gehabt. Und als der ein oder andere Zuschauer langsam einnickte ertönte der Abpfiff und die Teams schienen jeweils ganz zufrieden zu sein mit der Punkteteilung.

Damit bleibt der Vfl Achter und konnte Mintard wenigstens den einen Punkt hinter sich lassen.

Jetzt geht es gegen Leithe II weiter. Warum das so spannend ist, morgen...........


Erste verliert, Zweite überrascht gegen Aufstiegskandidat

 17.05.2016

 Für die erste Mannschaft des Vfl gab es am vergangenen Sonntag erwartungsgemäss wenig zu holen. Der Tabellendritte aus Heisingen unterschätzte das Team von C. Ebner nicht und nahm mit einem 0:3 (0:1) Erfolg drei Punkte vom Eisenhammer mit.

 Von Beginn an verdienten sich die Schwarz-Roten jedoch den Respekt der Zuschauer, denn man hielt gut dagegen. Mit viel Lauf- und Kampfbereitschaft machte man es dem Favoriten, für den es um nichts mehr ging, nicht einfach zu kombinieren. Immer wieder wurden die Räume gut eng gemacht und die Gäste im Aufbau gestört, so dass es wenig bis gar keine guten Torchancen zu sehen gab.

 Auch die Hausherren selber kamen mit ihren Kontern zwar häufig in die Nähe des Gästegehäuses, doch entweder war der letzte Pass oder der Abschluss dann zu schwach.

 So plätscherte die Partie dahin und viele rechneten schon mit einem torlosen Remis zur Halbzeit. Doch dann schlugen die Gäste doch noch zu: In der 39. Minute verlor der Vfl kurz die Konzentration und es hiess 0:1, was auch der Pausenstand war.

 Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Heisingen dominierte die Partie und liess Ball und Gegner laufen, wobei man sah, dass es für sie um die „goldene Ananas“ ging. Dem VfL fehlten die Mittel. Es wurde zwar ordentlich gelaufen und auch gekämpft. Doch irgendwie hatte man nie das Gefühl, dass die Ebner-Truppe mal ein Tor erzielt.

 Und noch hatte der Toptorjäger der Heisinger, 37-Tore-Mann N.Nadolny, ja noch gar nicht getroffen. Das holte er aber nach: Zunächst traf er nach einem schweren Patzer in der Hintermannschaft der Schwarz-Roten zum 0:2 (48.) um in der 65. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 0:3 den „Sack zuzumachen“.

 Das wars in dieser Partie. Im Abstiegskampf passierte nichts, denn auch Yurdumspor verlor sein Spiel zuhause (1:3 gegen FSV Kettwig).

 Am kommenden Sonntag, 22.05.2016, 15 Uhr wird es richtig spannend: Im Heimspiel gegen Werden-Heidhausen II, die auch keine berauschende Saison spielen und auf Rang 14 stehen, gilt es unbedingt zu punkten. Wir drücken weiter fest die Daumen!!!

 ------------------------------------------------------------

 Die Zweite Mannschaft zeigte ein völlig verrücktes Spiel. Am Ende der 90 nervenaufreibenden Minuten gegen die Gäste aus Bredeney, die noch mitten im Aufstiegskamf stecken, stand ein toller 5:3 (1:2) Erfolg.

 Schade, dass man beideni Mannschaften nicht 3 Punkte geben kann. Dieses Match hatte es verdient. Von Beginn an zeigte der Vfl, dass man nicht gewillt war, die Punkte zu verschenken. Und das man mit D. Rustemov, Aziz und K. Hainold tolle Offensivkräfte zur Verfügung hatte. Immer wieder drückte der Vfl nach vorne. Die Gäste schienen einigermassen überrascht und hatten zudem ihre Probleme mit dem Rasen. Vergaben die Schwarz-Roten die ersten Gelegenheiten noch, so war es Torjäger S. Strub, der mit seinem Saisontreffer 26 im Nachschuss die frühe Führung erzielte (1:0, 11.)

 Nur kurze Zeit später hatte der Vfl die nächste Großchance denn der gute Unparteiische entschied nach Foul an Kapitän S. Renell auf Elfmeter. Doch K. Hainold zeigte Nerven und vergab (19.).

 Aber so langsam kam auch die Fortuna in die Partie und wurde immer stärker. Jetzt plötzlich hatten die gelbgekleideten Gäste mehr von der Partie und ihrerseits dicke Chancen. Und tatsächlich drehten sie die Partie. Zunächst nutzten sie eine Verwirrung in der Abwehr zum Ausgleich (1:1, 23.) um dann in der 38. Minute die vielumjubelte Führung zu erzielen. Es schien alles für den Favoriten „normal“ zu laufen.

 Dann war Halbzeit und Zeit für die Aktiven und Zuschauer zum durchschnaufen. Doch es sollte alles noch „wilder“ werden.

 Der Schiedsrichter hatte soeben die zweite Hälfte angepfiffen, da gab es auch schon Elfmeter für die Gäste. Doch auch dieser Elfer war schwach geschossen und sichere Beute des gut aufgelegten Vfl-Keepers B. Schneider. Die Freude war noch nicht ganz verhallt, da zappelte das Leder schon wieder im Netz der Hausherren: 3:1 (50.) für Bredeney,

Was aber dann folgte lässt sich schwer in Worte fassen.

 Die Fortuna war wohl schon im Gefühl des sicheren Sieges und der Vfl liess die wohl fulminanteste letzte halbe Stunde der letzten Jahre folgen. Dabei spielten sich die Schwarz-Roten in einen wahren Rausch und überrollten die Gäste, die gar nicht wussten wie Ihnen geschah. Hier die Chronologie der Ereignisse:

 54.: Kevin Hainold knallt einen Freistoss um die Mauer herum flach ins Eck – 2:3 Anschlusstreffer

 62. Rene Macow hämmert einen Kopfball nach Ecke brachial ins Netz. So feste kann manch einer kaum schiessen – 3:3 Ausgleich

 75. Neuzugang Aziz Ajoud steigt wieder nach einer Ecke am höchsten, köpft Richtung Tor,

Unterkante Latte, Linie und oben ins Netz – 4:3 Führung

 90. Wie sollte es anders sein: S. Strub nimmt den Ball in Bedrängnis an, schaut und hämmtert das Leder aus 25 Metern über den Keeper in die Maschen – 5:3.

 Bald darauf war Schluß und das Team vom Eisenhammer durfte jubeln. Kurz danach erfuhren die Gäste von der Niederlage des Ligaprimus Leithe und dürften sich wohl doppelt geärgert haben.

So sahen die die Kollegen der Fortuna  aus Bredeney:

http://fortuna-bredeney.org/Spiele/47496/

 Der Vfl kann jetzt ganz entspannt dem nächsten Heimspiel gegen Mintard IV entgegensehen. Diese stehen mit nur einem Punkt weniger auf Rang 9 der Tabelle. Der Vfl steigt auf Platz 7.

Anstoss ist wie gewohnt am Eisenhammer um 12:45 Uhr.


Günter Kuppke wird 80

14.05.2016

An diesem Samstag gilt es für den Vfl Kupferdreh einem ganz besonderem Jubilar zu gratulieren.

Gründungsmitglied Günter Kupke wird heute 80 Jahre alt. Die Vereinsikone ist seit der Gründung des FC Möllney 1965 (ging später im Vfl auf, siehe „Geschichte“) immer am Eisenhammer zugegen. Zunächst lange als Spieler, später Vorstandsmitglied und bis heute immer noch begeisterter Zuschauer und mit seinem handwerklichen Geschick der „heimliche Chef“ der einköpfigen Instandhaltungstruppe am Hammer.

Der VFL verneigt sich vor Dir und wünscht Dir alles Liebe und Gute zum Geburtstag.

Bleib wie Du bist und uns noch lange am Eisenhammer erhalten.

 

 


Die Lage in den Ligen

13.05.2016

Da seid längerem kein Bericht mehr hier zu lesen war, fassen wir an dieser Stelle die vergangenen Wochen der beiden Seniorenteams vom Eisenhammer einmal zusammen und wagen einen Ausblick auf den Endspurt in den jeweiligen Ligen:

Die Erste ist weiterhin stark vom Abstieg bedroht, behält sich aber die Chance auf den drittletzten Platz in der Liga, der zum Relegationsspiel gegen den Tabellendritten der Kreisliga B berechtigt. Nach dem Spiel gegen Niederwenigern folgten zwar zunächst zwei weitere Niederlagen beim FSV Kettwig (4:0) und im Heimspiel gegen Aufsteiger Winfried Kray (3:6), wobei man hier mit viel Kampf und Einsatz ein tolles Spiel machte.

Aber dann folgte der erste Sieg in einem „6-Punkte-Spiel“, als man zuhause gegen Kray 04 nach aufopferungsvollem Kampf mit 4:3 gewinnen konnte. Damit zog man wieder mit Yurdumspor Essen gleich, die man ja vor drei Wochen beim 0:6-Debakel mit drei Punkten vorbeiziehen lassen musste.

Es folgten zwei Auswärtsklatschen in BG Überruhr (0:5) und Fort. Bredeney (0:6), wo man jeweils chancenlos war. Damit hat man bereits jetzt schon wieder die 100-Gegentoremarke geknackt. Dennoch wirkt die Mannschaft nicht mutlos oder resigniert. Das lässt hoffen auf einen spannenden Endspurt.

Wie geht es weiter, wie sieht die Lage aus?

Da Yurdumspor Essen seit Wochen nicht mehr gepunktet hat ist man, wie schon gesagt, jetzt punktgleich. Mit 15 Punkten stehen beide Mannschaften auf Rang 16 der Tabelle, dem Relegationsplatz. Nach oben geht nichts mehr. Im schlimmsten Fall kommt es also am Ende der Saison noch zu 2 Entscheidungsspielen, nämlich zum Spiel um den Platz 16 gegen Yurdumspor und dem folgenden Relegationsspiel gegen den 3. Der Kreisliga B, für den sich zum jetzigen Zeitpunkt (3 Spiele vor dem Saisonende) die Mannschaften von Kupferdreh-Byfang II (60 P – 1 Spiel weniger), Eiberg (57P), Isinger (52 P) und der TC Freisenbruch (51 P) bewerben. Solange es für unser Team also noch um den Relegationsplatz geht werden wir mit einem Auge auch immer mal in die B-Klasse schauen.

Hier das Restprogramm im Vergleich:

Die beiden Kontrahenten haben also noch folgende Gegner bis zum Ende der Saison:

                    ERSTE                                                                            YURDUMSPOR

Heisinger SV (zuhause/Platz 3),                               Yurdumspor: FSV Kettwig (zuhause/Rang 6)

SC Werden-Heidhausen II (zuhause/Rang 15)     BG Überruhr (auswärts/Rang 5)

Kupferdreh-Byfang (auswärts/Rang 2)                    Heisinger SV (auswärts/Rang 3)

SV Burgaltendorf II (zuhause/Rang 15)                   Fortuna Bredeney (zuhause / Rang 11)

Wir drücken unserem Team fest die Daumen und wünschen viel Glück und starke Nerven im spannenden Abstiegskampf!

 -------------------------------------------------

Weit weniger spannend geht es für die Zweite zu, die drei Spieltage vor Schluss im Mittelfeld der Tabelle auf Rang 9 liegt.

Zunächst zeigte man sich nach der April-Niederlage gegen Rellinghausen III (2:3) gut erholt und konnte zwei Siege in Folge erringen, nämlich in SV Kray 04 II (5:2) und zuhause gegen Franz-Sales-Haus (3:2). Am vergangenen Wochenende musste man aber auswärts bei m Rüttenscheider SC III wieder eine Niederlage hinnehmen (2:3) und das bei einem Team, welches nur einen Tabellenplatz aber satte 17 Punkte hinter der Zweiten stand.

Das passt aber zur äusserst welchselhaften Saison der Schwarz-Roten Zweitvertretung. Für die es in den letzten drei Spielen lediglich noch um eine bessere Platzierung geht. Schöne Kuriosität für das Team am Rande – bei allen Spielen handelt es sich um Heimspiele.

Hier sind restlichen Partien in der Übersicht:

Fortuna Bredeney II (Rang 3)

BW Mintard IV (Rang 8)

SV Leithe II (Tabellenführer)

Der Vfl kann also noch das Zünglein an der Waage sein, denn Bredeney und Leithe kämpfen noch um Aufstiegs- bzw. Relegationsplatz und liegen dabei gerade einmal drei Punkte auseinander.


 14. Jahreshauptversammlung

19.04.2016

Am vergangenen Freitag, 15.04.2016, fand die 14. ordentliche Jahreshauptversammlung des VfL statt. Neben den üblichen Berichten fand die harmonische  JHV in der Wahl des Vorstands ihren Höhepunkt.

So wählten die anwesenden Mitglieder:

1. Vorsitzender / 2. Vorsitzender: H. Hommel, Jürgen Füsers, S. Renell

1. Geschäftsführer / 2. Geschäftsführer: B. Schneider / F. Füsers

1. Kassierer / 2. Kassierer: R. Berthold, B. Winkler

Kassenprüfer: S. Hardtke, A. Burkhardt

Wir wünschen allen "Gewählten" viel Erfolg im Vorstandsamt und stets ein glückliches Händchen!


Bittere Niederlage für die Erste

07.04.2016

Die gegen den Abstieg kämpfende I. Mannschaft vom Eisenhammer bewies einmal mehr die These, dass man im Fußball kein Glück hat wenn man in der Tabelle unten steht und verlor unglücklich mit 0:1 (0:0) gegen die Gäste aus Niederwenigern II.

Die Mannschaft zeigte von Beginn an, dass man die Punkte gegen den 7. der Tabelle nicht kampflos abgeben wollte. Im Gegensatz zum Spiel gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Relegationsplatz, Yurdumspor Essen, in welchem man einfach alles falsch machte, stand man diesmal taktisch etwas tiefer und versuchte sein Glück mit Kontern. In der Rückwärtsbewegung sah das richtig gut aus. Die Gäste kamen bis vor den Strafraum, da war dann spätestens alles dicht. Leider fuhr man die Konter nicht konsequent zu Ende und konnte daher auch keine eigenen Chancen generieren. Zu oft verpasste man einfach den Zeitpunkt des Passes auf den freien Mitspieler.

Auf der einen Seite keine Chancen, auf der anderen Seite keine Chancen, die logische Konsequenz zur Pause war ein 0:0.

Auch in der zweiten Hälfte blieb der Vfl zunächst seiner Linie treu. Man rieb sich die Augen, denn so spielt eigentlich kein Absteiger. Die Schwarz-Roten präsentierten sich lauf- und kampfstark dass es eine Freude war. Kein Ball wurde verlorengegeben, keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen.

Eine halbe Stunde vor dem Ende kam dann D. Rustemov. Und die Einwechselung des gut aufgelegten Technikers machte sich gleich bezahlt. Gleich mehrfach innerhalb der nächsten Minuten dribbelte er sich im Strafraum der Gäste frei, scheiterte aber am Abschluß.

Jetzt war "Leben in der Bude". In der 70. Minute hatte Niederwenigern schon den Siegtreffer auf dem Fuß. Der gegnerische Angreifer schaffte es jedoch, den Ball aus allerkürzester Distanz an das obere, rechte Tordreieck zu nageln. Kurz danach lief es endlich mal für den VfL: D. Rustemov wirbelte wieder einmal die gegnerische Abwehr durcheinander und wurde dabei gelegt - logische Konsequenz: Elfmeter.

Der sonst so sichere Schütze und Kapitän, Torben Schmidt, guckte sich in Ruhe den Keeper aus und schob das Leder zum Entsetzen aller Vfl`er an den Innenpfosten.

Die Strafe folgte fast auf dem Fuß, als die Gäste nur kurz darauf bei einem Konter die nahezu einzige Unachtsamkeit des Vfl eiskalt ausnutzten und eine schöne Kombination zum 0:1 abschlossen (76.).

Als aufmerksamer Beobachter der Partie wusste man schon: Das wird das Endergebnis sein, denn über lange Zeit neutralisierten sich beide Teams. Und so war es auch und der Vfl konnte sich für seinen aufopferungsvollen Kampf nicht belohnen und die bittere 0:1 Niederlage war besiegelt.

Auf dieser Leistung lässt sich jedoch aufbauen. Vielleicht ist die Mannschaft ja jetzt noch rechtzeitig wieder in die Spur gekommen, wenn es am kommenden Sonntag zum 8. der Tabelle geht.

Weiterhin hat man dabei die 3 Punkte Rückstand auf Yurdum Spor im Blick.

Wir drücken der Mannschaft die Daumen. Los geht es am kommenden Sonntag, 10.04.2016, um 15:00 Uhr in der RuhrArena in Kettwig gegen den dort beheimateten FSV.

---------------------------------

Nach 2 spielfreien Wochen startet auch die Zweite wieder in der Meisterschaft. Dabei tritt man am kommenden Sonntag bei Kray 04 II auf der Sportanlage an der Schönscheidtstrasse an.

Es wäre mal wieder an der Zeit ein Spiel zu gewinnen. Los gehts um 11 Uhr.


 

Erste akut vom Abstieg bedroht, Zweite verliert an Boden

23.03.2016

Die erste Mannschaft um Trainer C. Ebner ist akut vom Abstieg bedroht. In den letzten beiden Spielen konnte erneut kein Zähler geholt werden. Dabei setzte es deftige Niederlagen.

Zunächst ging es zum Krausen Bäumchen. Gegen den Gastgeber, der  im oberen Tabellendrittel rangiert, war die Partie quasi schon zum Anpfiff entschieden. Trainer Ebner sah sich einer wahren Absageflut gegenüber und traf zum Treffpunkt lediglich 6 einsatzfähige Spieler an. Glück für den VfL, dass kurz zuvor die Zweite auf derselben Anlage gespielt hatte und die Truppe "auffüllte".

Mit einer Rumpftruppe und Spielern, die 90 Minuten in den Knochen hatten, verkaufte das Häuflein Aufrechter seine Haut zunächst recht teuer. Mit der gut gestaffelten Defensive taten sich die Hausherren schwer. Zudem liefen die Schwarz-Roten, was die Knochen hergaben. Nach zwei Abstimmungsfehlern in der Hintermannschaft ging man dennoch "nur" mit 0:2 in die Kabinen (21., 38.).

In der zweiten Hälfte liess man sich auch vom frühen 0:3 nicht schocken (47.) und verteidigte weiter. Erst als die Kräfte beim VfL nach einer guten Stunde nahezu vollständig verbraucht waren, war gegen die motivierten Hausherren kein Kraut mehr gewachsen und so kassierte der bedauernswerte und grandios aufgelegte Torhüter Schneider, der ebenfalls zwei Spiele machte und mit tollen Paraden glänzte, noch 5 Tore in der letzten halben Stunde zum Endstand von 8:0 (63., 68., 70., 77., 80.).

Was in Erinnerung bleibt, ist die hervorragende sportliche und faire Einstellung der Gastgeber, die nicht über das Ergebnis feixten, sondern den Schwarz-Roten ehrlichen Respekt zollten, überhaupt angetreten zu sein. Ganz, ganz stark !!!

Nach einer spielfreien Woche und dem Blick auf die Tabelle war klar: Für den VfL geht es nunmehr nur noch um den Einzug ins Relegationsspiel (gegen den Vierten der Kreisliga B). Dazu berechtigt der drittletzte Platz (Rang 16). Diesen nahm Yurdumspor Essen mit derselben Punktzahl wie die Erste ein. Und genau dort ging es zum Showdown am vergangenen Sonntag hin.

Um es kurz zu machen: Die Vorstellung in der ersten Hälfte mit unterirdisch zu bezeichnen trifft als Beschreibung für diesen blutleeren Auftritt nicht ansatzweise zu. Das es um viel ging schien so wirklich keinen der Schwarz-Roten so wirklich zu interessieren.

Laufschwach, spielschwach und komplett ohne Zweikampfverhalten ergab man sich gegen den Drittletzten der Tabelle in sein Schicksal. Nach einer halben Stunde lag man bereits sage und schreibe mit 5:0 zurück, bis zur Halbzeit gar 6:0 (!!!).

In der zweiten Hälfte zeigte man wenigstens so etwas wie Ehre und konnte das Ergebnis "halten". Dennoch: Das Wort Abstiegskampf beinhaltet eben das Wort "Kampf". Und diesen hatte nur eine Mannschaft zu bieten, das war jedoch nicht das Team vom Eisenhammer. So kann und darf man sich als Spieler und als Mannschaft nicht präsentieren. Vor allen Dingen sollte sich die Mannschaft jetzt zügig zusammenreissen, denn noch ist das Erreichen des Relegationsspiels möglich.

Am 03.04.16 kommt der Tabellensiebte SF Niederwenigern II zum Eisenhammer. Hier wird schon eine andere Körpersprache nötig sein, um gegen den viertbesten Angriff der Liga (63 Tore) zu bestehen.

---------------------------------------------------------

Die Zweite hat sich eine kleine Auszeit genommen und musste gegen drei Teams aus dem breiten Mittelfeld antreten. Mit zum Teil unglücklichen Niederlagen gingen alle drei Spiele verloren und bescherten der Truppe um Kapitän "Gaga" Renell damit eine kleine Serie mit der man sich vorerst im Mittelfeld festsetzte.

Zunächst spielte man am Krausen Bäumchen gegen die ESG II um Ex-Vfl-Kapitän Th. Rausch. Nachdem man den Start völlig verschlief und bereits nach 20 Minuten mit 0:2 hintenlag, konnte S. Renell in der 30. MInute den Anschlusstreffer erzielen und brachte die bis dato ballischer und gut aufspielenden Gastgeber damit völlig aus dem Konzept.

Bis zur Halbzeit hätte der Vfl bei guten Chancen noch ausgleichen können, schaffte dies aber nicht. In der zweiten Hälfte war die Partie über weite Strecken ausgeglichen und umkämpft, ehe Rausch die Partie in der 73. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 1:3 für ESG II entschied. Man öffnete umgehend die Abwehr und bekam auch noch das 1:4 (78.), was auch der Endstand war.

Anschliessend kam der Aufstiegskandidat von Preussen Eiberg II zum Eisenhammer. Der unangefochtene Tabellenzweite liegt drei Punkte hinter Spitzenreiter F. Bredeney II und macht sich noch berechtigte Hoffnungen auf einen Aufstieg.

Wie schon im Hinspiel (1:1) machte die Truppe vom Eienhammer den Gästen mit großem Kampf das Leben schwer. Bis zur Halbzeit hielten die Schwarz-Roten noch ein 0:0 Unentschieden. Doch unmittelbar nach dem Seitenwechsel überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst gingen die Gäste in der 47. mit 0:1 in Führung, die Torjäger S. Strub im Gegenzug wieder ausgleichen konnte (1:1, 48.). Doch keine 10 Minuten später legte wieder der Favorit vor und erzielte das 1:2 (57.).

In der hektischen Schlussphase (7 gelbe Karten) konnte keine der beiden Mannschaften noch einen Treffer erzielen und so verlor man das Heimspiel knapp mit 1:2.

Hatte man also bereits zwei mit Pech verlorene Spiele im Gepäck musste das Glück doch auch mal auf Seiten der Schwarz-Roten sein. Doch die hatten in Rellinghausen die Rechnung ohne den Wirt, bzw. den Mann mit der Pfeife gemacht.

Zunächst hatte man gegen die zwar lauf- und kampfstarken, mitunter jedoch ein wenig hektisch wirkenden Gastgeber, die Nase vorn. Man fing die wild vorgetragenen Angriffe mit kühlem Kopf ab und kam mit schönen Kontern immer wieder zu guten Gelegenheiten. Und so erzielte M. Bäsch in der 17. Minute das 1:0.

Demselben Spieler war es vorbehalten, mit einem sehenswerten Seitfallzieher in der 25. Minute auf 2:0 für den Vfl zu erhöhen. Leider musste man nach einer Unachtsamkeit noch kurz vor der Pause den ärgerlichen Anschlusstreffer zum 2:1 hinnehmen, welcher auch den Pausenstand bedeutete.

In Halbzeit zwei plätscherte die Partie zunächst so dahin. Doch mit zunehmender Spieldauer ging den personell gebeutelten Jungs vom Eisenhammer deutlich die Puste aus. Der Vfl stand nur noch tief und verteidigte. In den letzten 10 Minuten folgte ein wahrer Sturmlauf der Gastgeber, doch der Vfl hielt noch dagegen. Doch dann kam der Auftritt des bis dato unauffällig pfeifenden Schiedsrichters:

In der 85. Minute entschied er einen Einwurf falsch und für Rellinghausen. Die nutzten die Unachtsamkeit des Vfl, der klar mit dem Einwurf gerechnet hatte und erzielten den umjubelten Ausgleich. Doch damit nicht genug: In der Nachspielzeit folgte eine weite Flanke auf den zweiten Pfosten des Gehäuses von B. Schneider wo ein Spieler der Hausherren DEUTLICHST im Abseits stand und das Leder aus minimalster Distanz ins Netz köpfte. Zunächst jubelte niemand beim ESC, bis man sah dass der Schiedsrichter diese Abseitsstellung tatsächlich übersehen hatte und zur Mitte zeigte.

So entschieden leider nicht die Spieler die Partie und mussten kurz danach mit dem Abpfiff die bittere Niederlage hinnehmen.

Damit steht man jetzt auf Rang 8 im Mittelfeld der Tabelle. Zunächst freut man sich jetzt auf zwei spielfreie Wochen um dann mit wiedergenesenen Spielern am 10.04.16 beim SV Kray 04 II anzutreten.


Erste startet katastrophal, Zweite hervorragend

05.03.2016

Mit völlig unterschiedlichen Starts in die Rückrunde warten die Seniorenteams vom Eisenhammer auf.

Die Erste musste in den ersten drei Rückrundenspielen satte drei Niederlagen bei 4:13 Toren verdauen und spielte sich damit in den Tabellenkeller. Abgesehen vom zurückgezogenen RSC ist man damit Letzter und auf einem Abstiegsplatz. Das es auf einen Abstiegskampf hinausläuft war allen, die die Hinrunde gesehen haben, bereits vorher klar. Jetzt heisst es "abhaken" und weiterkämpfen damit man nicht den Anschluss verliert.

Dabei begann die Rückrunde gut. Gegen einen eigentlich harmlosen Gegner Sportfreunde 07, konnte man im Heimspiel direkt nach 6 Minuten durch T. Schmidt in Führung gehen, doch die Gäste drehten die Partie noch bis zur Halbzeit zum 1:2 (12., 43.).

Auch in Halbzeit zwei spielte erst nur der Vfl und glich erneut durch Timo Schmidt aus (53.). Doch in der letzten halben Stunde zeigte man wieder Abwehrschwächen und musste noch 2 bittere Treffer zum 2:4 schlucken (63., 73.) womit man ohne Punkt startete.

Es folgte der Auftritt bei den heimstarken Mintardern. Nach knapp über einer halben Stunde stand es bereits 4:0 für die Hausherren und damit war das Spiel quasi entschieden. Die Hausherren liessen es im weiteren Verlauf ruhiger angehen, erhöhten dennoch auf 7:0 ehe D. Menzner eine Viertelstunde vor Schluß noch den Ehrentreffer erzielen konnte.

Letzten Sonntag kam es am Eisenhammer dann zum Derby gegen die Nachbarn aus Niederbonsfeld. Endlich zeigte man sich stark verbessert. Die ersten Minuten gingen klar an den Vfl. In der ersten halben Stunde lief man gleich 5x (!!!) frei auf den Gästekeeper zu, vergab aber komplett überhastet. Die Gäste hatten dagegen nur ein, zwei gute Möglichkeiten mit dem Unterschied, dass Sie bereits in der 14. Minute eine davon zur kalten Dusche nutzten. In der zweiten Hälfte wurde der Vfl langsam immer schwächer und musste in der 68. Minute mit dem 2:0 die Vorentscheidung hinnehmen. Hoffnung keimte auf, als M. Duesmann in der 79. Minute nach einem krassen Torwartfehler den verdienten Anschlusstreffer erzielte. Doch zum erhofften Punktgewinn reichte es nicht mehr.

Woran es liegt wird am Tabellenbild deutlich: Im Gegensatz zum letzten Jahr erzielt die Truppe um Trainer C. Ebner deutlich weniger Tore (25 in 21 Spielen), kassiert aber wieder viel zu viele Gegentreffer. Mit 62 Gegentoren stellt man die Schiessbude der Liga. Hier muss man sich erheblich verbessern, will man nicht am Ende der Saison absteigen.

Noch ist die Rückrunde lang. Jetzt geht es erstmal zur sechstplazierten ESG an die Hubertusburg. Auch wenn die Hürde hoch scheint werden sich die Schwarz-Roten mit Sicherheit nicht kampflos geschlagen geben. Anstoss ist um 15 Uhr.

------------------------------------------------------

Anders ist die Gemütslage bei der Zweiten: Die startete erstmal mit einer 0:2 Heimpleite gegen Werden-Heidhausen IV. In einer schwachen Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient hatte, musste man durch 2 späte Gegentreffer (64. und 77.) direkt die erste Rückrundenniederlage verkraften.

Doch die Truppe um Interimstrainer T. Grundmann und Kapitän S. Renell zeigte Moral und kam in der Folge mit 2 Siegen in Folge zurück. Zunächst gewann man im Derby beim Lokalrivalen SV Kupferdreh-Byfang III mit 3:1 (2:0). Spielerisch war zwar nicht alles Gold was glänzte, doch es wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

S. Strub in der 24. Minute und S. Renell in der 32. Minute stellten mit ihren Treffern bereits früh die Zeichen auf Sieg. Als wiederum S. Strub dann früh in der zweiten Hälfte mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 (48.) alles klar zu machen schien, war der Jubel beim Vfl groß. Doch man machte die Rechnung ohne den Schiedsrichter auf, der nach einem Foul AN (!!!) S. Renell plötzlich Elfmeter FÜR die Hausherren gab, die sich diese Chance nicht entgehen liessen und auf 1:3 verkürzten (50.).

Die letzte halbe Stunde war dann "Derby pur". Es wurde gerackert und gekämpft. Am Ende brachten die Schwarz-Roten in einer hektischen Schlußphase (4x gelb, 1x gelb-rot für den Vfl) den ersten  Rückrundensieg unter Dach und Fach.

Es folgte das nächste Derby im Heimspiel gegen Teutonia Überruhr. Der Tabellenvorletzte präsentierte sich kampfstark und machte dem Vfl von Beginn an das Leben schwer. Die Schwarz-Roten nahmen den Kampf zwar an, vergaßen dabei aber etwas das Fussballspielen. Dennoch hatte man in der ersten halben Stunde 3 große Chancen zur Führung, die aber allesamt vergeben wurden.

Überruhr kam in den gesamten 90 Minuten zu nicht einer einzigen echten Torchance, so dass Torhüter B. Schneider einen geruhsamen Mittag am Eisenhammer erlebte. Doch auch der Vfl hatte in der Folgezeit größte Mühe sich Torchancen zu erspielen. Glück für die Hausherren, dass die Teutonen dem Vfl mit einer ungestümen Grätsche im Strafraum gegen P. Baum einen klaren Elfer schenkten. K. Hainold verwandelte zum 1:0 (49.). Endlich lief es auch spielerisch etwas besser. Jetzt kombinierte der Vfl und zeigte ein gutes Spiel.

Doch es brauchte erneut einen Standard um die Partie zu entscheiden: K. Hainold war es erneut, der mit einem tollen und direkt verwandelten Freistoss zum 2:0  die Zeichen in der 70. Minute auf Sieg stellte.

Damit rückt die Mannschaft wieder auf Platz 7 vor und befindet sich damit in der engen Verfolgergruppe, die von Platz 2-9 (!!!) reicht. Fortuna Bredeney II steht an dem Platz an der Sonne (33 Punkte aus 15 Spielen).

Dann folgt Eiberg II mit 29 und später der Vfl mit 24 Punkten. Jetzt geht es zum richtungsweisenden Duell an die Hubertusburg, von man um 13 Uhr vor der Ersten antritt. Die Gastgeber von ESG II stehen mit 22 Punkten 2 Plätze hinter dem Vfl. Es geht also darum, wer mit dranbleibt.



Raus mit Applaus

07.01.2015

Trotz über weite Strecken guter Leistung schied die I. Mannschaft bereits in der ersten Qualifikationsrunde zur Hauptrunde der 22. Essener Hallenstadtmeisterschaft aus. Die Begründung dafür war ziemlich einfach und simpel: Pech!

Der turmhohe Favorit FC Kray bescherte der Ebner-Elf einen ganz üblen Start: Bereits nach 2 Minuten stand es 2:0, wobei hier bereits das Pech begann als nämlich "Gaga" Renell einen Pass in die Mitte ins eigene Tor ablenkte.

Dann erzielte man das 2:1 und war die letzten 7-8 Minuten der insgesamt 15 Minuten Spielzeit klar überlegen. Doch gleich 3x konnte "Schumi" den Ball frei vorm Tor nicht über die Linie bringen. Ebenso erging es R. Schymera kurz vor dem Ende.

Es folgte die zweite Partie des Tages gegen den SV Kray 04. Auch hier war die Partie ausgeglichen. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Doch während der SV diese ausnutzte trafen die Schwarz-Roten gleich 3x Aluminium und die Partie ging mit 2:3 verloren.

Der Spielplan wies zum Ende dann ein echtes Finale gegen die ebenfalls punktlosen 80er aus Werden aus.

Die zahlreichen Zuschauer in der Halle im Löwental sahen eine Kopie der Partie von vorher. Werden schoß 2x aufs Tor und traf, der Vfl rannte an, traf einmal das Tor und wieder 3x das Aluminium. Außerdem liess man gute Chancen liegen und verlor die Partie mit 1:2. 

Damit war das bittere Ausscheiden besiegelt. Hoch erhobenen Kopfes verliess die Truppe das Parkett und kann sich jetzt auf den Abstiegskampf in der Kreisliga A konzentrieren.


22. Essener Hallenstadtmeisterschaft

03.01.2016

An dieser Stelle zunächst einmal allen Aktiven, Mitgliedern, Sponsoren und Freunden des Vfl ein frohes, neues Jahr und alles Gute für 2016.

Während man am Eisenhammer auf einen spannenden Abstiegskampf der ersten Mannschaft in der Liga vorausschaut, hat die Ebner-Truppe in 2 Stunden die ersten Pflichtaufgaben zu erledigen.

Es geht ins Werdener Löwental zur 22. Ausgabe des Essener "Budenzaubers". Einen der Mitkonkurrenten gilt es zum Weiterkommen hinter sich zu lassen. Zunächst muss man aber wohl versuchen die Niederlage in Grenzen zu halten. Denn direkt im ersten Spiel trifft man auf die Nummer 2 der Stadt, den Regionalligisten FC Kray.

Die weiteren Partien gehen dann gegen Liga- und Abstiegskonkurrent SV Kray 04 sowie gegen C-Ligist SG Werden 80. Die Uhrzeiten finden sich in der Box oben. Weitere Infos gibt es wie immer hier:

 http://www.hallenfussball-essen.de/index.php/qualifikation-kreis-sued-ost-543.html

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und Spaß in der Halle!


 

 FROHE WEIHNACHTEN!!!!!

 

 

 

Nach einer harmonischen und schönen Weihnachtsfeier in der letzten Woche verabschiedet sich der Vfl in die kurze Weihnachtspause.

Wir wünschen allen Aktiven, Mitgliedern, Sponsoren und Freunden des Vfl Kupferdreh sowie deren Familien ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest.

Bereits in der kommenden Woche geht es mit der Essener Hallenstadtmeisterschaft weiter. Am 03.01.2016 muss unsere Erste dann ab 15 Uhr in der Sporthalle Löwental in Essen-Werden ran. Mehr dazu in einigen Tagen....


Jahresabschlussfeier

18.12.2015

Heute findet die Jahresabschlussfeier der Seniorenteams am Eisenhammer statt. Ab 18:30 Uhr lassen beide Teams mal die Seelen baumeln und erholen sich von einer ereignisreichen Hinrunde.

Gerne dürfen sich auch noch Freunde des Vfl anschliessen. Gegen einen Unkostenbeitrag von 10,- Euro ist für Speisen vom Grill und Getränke gesorgt.

Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß!


 

Zweite beendet die erste Saisonhälfte mit Niederlage

18.12.2015

Mit einer unglaublich bitteren Niederlage in den Schlußminuten geht die Erste in die Winterpause. Direkt nach Schlußpfiff schaute man in ungläubige VfL-Gesichter, während die ebenfalls abstiegsbedrohten Gastgeber aus Leithe ausgelassen feierten. Was war geschehen?

Die Partie begann für den Vfl eigentlich ganz gut. Trotz personeller Sorgen nahmen die Jungs vom Eisenhammer den erwarteten Kampf vom Anpfiff weg gut an und hielten dagegen. Da auch Leithe ja für seinen Kampffussball bekannt ist, sahen die Zuschauer genau das: Jeder Zweikampf ging bis zum Letzten, kein Kopfballduell wurde verloren gegeben. Es wurde gekämpft und gerackert und im wahrsten Sinne des Wortes "der Platz umgepflügt". Toll von beiden Seiten, dass es ungeachtet dessen eine äusserst faire Partie blieb.

Torchancen waren eher rar gesät, aber wenn dann hatte diese zunächst Leithe. Doch Torhüter T. Plohmann zeigte bei 2 Paraden bei Schüssen aus kurzer Distanz sein ganzes Können und verhinderte einen frühen Rückstand. Doch damit nicht genug. Nach einem schnellen, weiten Abschlag von Plohmann verschätzte sich sein Gegenüber und T. Schmidt köpfte die Kugel über den Leither Keeper hinweg ins leere Tor zur Führung (1:0, 23.). Und weil das so gut geklappt hatte durfte sich kurz darauf auch M. Frahsek in die Torschützenliste eintragen. Wieder hämmerte Keeper Plohmann unter das Leder, wieder verschätzte sich die komplette Hintermannschaft der Hausherren und wieder trudelte die Kugel über die Linie (0:2, 31.).

Bis zur Halbzeit gab es nur noch eine einzige Chance der Hausherren zu sehen. Wieder super gehalten von Plohmann, der Mann des Spiels bis dahin.

Auch in Halbzeit zwei änderte sich nichts am Bild. Man sah zwei Mannschaften, die sich einen Abnutzungskampf lieferten. Jetzt kam Leithe auch nicht mehr zu einfachen Torchancen. Die Uhr lief für die Schwarz-Roten. Bis zur 70. Minute: Ein Angreifer der Hausherren kam im Strafraum des VfL ans Leder und hatte Glück das er bei mehrfachen Klärungsversuchen immer "irgendwie" den Ball am Fuss behielt und dann aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielte (1:2, 71.)

Es war klar: Das gibt eine turbulente Schlussphase. Doch wie turbulent konnte sich zu diesem Zeitpunkt noch niemand ausmalen. Zunächst behielt der Vfl die Kontrolle über das Spiel, zog sich jetzt ein wenig zurück und liess Leithe anrennen. Diese gaben nicht auf: Immer wieder versuchten sie jetzt den Ball in den Strafraum zu bringen. Doch der VfL schlug die Bälle pausenlos hinten raus. Mehfach hätte man jetzt mal gut kontern können, doch meistens spielte man diese Konter viel zu überhastet.

Dann brach die letzte Minute an und die Dramatik nahm ihren Lauf: Freistoß für die Gastgeber aus ca. 25 Metern. Leithe haut den Ball in die Mauer, der Schütze bekommt den Ball wieder und knallt diesen mit Wucht als Dropkick zum umjubelten Ausgleich ins Tor (2:2, 90.). "Was für ein Sonntagsschuss" dachte sich so manch einer. Doch noch war nicht Schluß. Zunächst flog noch ein Spieler der Hausherren mit gelb-rot vom Platz und als sich alle mit einem Ausgleich arrangierten passierte das Unglaubliche: Ein weiter Abstoss von Leithe, der Ball wird nach aussen geköpft und der allein gelassene Angreifer sprintet nochmal hinterher und knallt den Ball einfach mit letzter Kraft unglaublich hoch Richtung Vfl-Gehäuse. Mit einer ganz eigenartigen Flugkurve senkt sich das Leder, das gefühlt minutenlang unterwegs war, tatsächlich hinter Plohmann ins Netz.

Direkt nach dem Anstoß war das Spiel zu Ende und der unbändige Jubeltanz der glücklichen Hausherren begann. Dem gegenüber standen rat- und fassungslose Vfl`er auf dem Platz, die einfach nur Riesenpech hatten und mindestens einen Punkt verdient hatten.

Damit geht es als Tabellendrittletzter mit nur einem Punkt vor einem Abstiegsplatz in die Winterpause. Jetzt heisst es Kräfte bündeln und sammeln und im zweiten Saisonabschnitt mit aller Macht gegen den Abstieg stemmen.

WIR DRÜCKEN DIE DAUMEN!!!


Erste mit wichtigem Dreier, Zweite verliert unglücklich

08.12.2015

Mit unterschiedlichen Gefühlslagen kehrten die beiden Seniorenteams des VfL von ihren wichtigen Auswärtsaufgaben zurück. Für die Erste ging es hierbei darum den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern und für die Zweite darum den Abstand zur Tabellenspitze zu verkleinern. Das Vorhaben der Ersten gelangt, das der Zweiten leider nicht. 

Die Erste zeigte in Burgaltendorf jedoch überhaupt keine Angst, sondern war vom Anpfiff an gut im Spiel. Man kombinierte gefällig und drückte aufs Tempo. Doch schon in der 20. Minute der nächste Nackenschlag für das junge Team: Daniel Scheuermann verletzte sich schwer (die genaue Diagnose steht noch aus) und musste ausgewechselt werden. Nach der Niederlagenserie zuletzt war das natürlich schwer zu verdauen. 

Doch die Ebner-Truppe behielt kühlen Kopf und fightete weiter. Der Lohn folgte dann nach 37. Minuten, als D. Menzner seine Farben mit 1:0 in Führung brachte. Überragend hierbei die tolle Vorarbeit des Neuzugangs M. Putzer (auch von hier nochmal herzlichen Glückwunsch zur tollen Leistung und viel Spaß beim VfL Kupferdreh).

Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr. Und es folgte der nächste Rückschlag: Nach Wiederbeginn waren noch keine 5 Minuten gespielt, da glich Burgaltendorf quasi aus dem Nichts aus (1:1, 49.) Doch auch jetzt zeigte die Truppe wieder eine tolle Moral und spielte überlegt weiter. Man war an diesem Tag einfach besser. Gute Ballsicherheit und tolle Kombinationen brachten die Hausherren immer wieder in Verlegenheit. In der 62. Minute ging der VfL dann erneut in Führung. M. Putzer krönte seine gute Leistung mit seinem ersten Tor im Schwarz-Roten Dress zum 2:1. Und nur 5 Minuten später klingelte es wieder im Kasten der Altendorfer. A. Aharchi erzielte das wichtige 3:1 (67.). 

War das die Vorentscheidung? Wie so oft in dieser Saison erübrigt sich die Antwort darauf denn in der 81. Minute wurde es nochmal spannend: Mit einem abgefälschten Schuss, der über die Torlinie trudelte verkürzten die Hausherren auf 3:2 und leiteten damit die spannende Schlussphase ein. Jetzt ging es natürlich nur noch lang nach vorne. Doch die Hintermannschaft der Jungs vom Eisenhammer liess nichts mehr zu. Da man auch seine Konter mehrfach nicht gut zu Ende fuhr durfte man am Ende über diesen wichtigen Dreier freuen.

Damit verbesserte man sich auf Rang 15 und ist wieder ans untere Mittelfeld herangerückt. Doch auf die Winterpause freuen darf man sich am Eisenhammer noch nicht, denn vorher steht noch eine wichtige Partie an: Am kommenden Sonntag, 13.12.2015 geht es zur Wendelinstrasse. Gegner ist der punktgleiche SV Leithe. Wird es der Ebner-Truppe gelingen das Abstiegsgespenst vom Weihnachtsbaum zu vertreiben? Anstoss ist um 14:15 Uhr.

..............................................................................................................

Die Zweite musste trotz großartigem Kampf in Leithe II einen Rückschlag hinnehmen. Nach 90 Minuten auf Augenhöhe hiess es am Ende knapp 2:1 (1:0) für die Hausherren.

Der VfL startete schlecht in die Partie: Nach gerade einmal 10 Minuten musst man nach einem Eckball das 0:1 schlucken. Der Ball wurde zunächst an die Latte geknallt und im Anschluss bekam Pechvogel K. Hainold auf der Linie stehend den Nachschuß so unglücklich an den Körper, dass das Leder von dort ins Tor trudelte. Was für ein Pech gegen stark auftrumpfende Gastgeber.

Doch in der Folgezeit übernahmen die Schwarz-Roten mehr und mehr das Kommando. Leithe liess auf einmal immer mehr nach und der Vfl nutzte das aus und drückte seinerseits immer mehr. Leider konnte man den Ausgleich nicht mehr vor dem Pausenpfiff erzielen. Doch auch nach Wiederbeginn knüpfte der VfL an die gute Leistung an. Mit viel Schwung ging es nach vorne. 

M. Bernreuther bereitete dann den hochverdienten Ausgleich vor: Nach einer abgewehrten Ecke hämmerte er erst den Ball um Zentimeter am Tor vorbei. In der kurz darauf folgenden Szene wiederholte er dieses dann mit dem Unterschied, dass das Leder an den Pfosten ging und S. Strub am schnellsten schaltete und per Kopf ausglich (65.).

Jetzt wollte der Vfl mehr: Da sich aber auch Leithe wieder zurückmeldete sahen die Zuschauer in der Folgezeit eine offene Partie: Pech für B. Stenzel, dass er einen auf der Linie stehenden Leither anköpfte. Doch es kam noch schlimmer: Die Leihgabe der Ersten, T. Maglikowski, der eben erst eine schwere Verletzung überwunden hatte und eine gute Partie zeigte, wurde im Mittelfeld mit dem einzigen harten Foul in einer sonst fairen Partie von den Beinen geholt und musste verletzt raus (75.). 

Daher verloren die Gäste ein wenig die sonst so gute Grundordnung im Mittelfeld. Aber damit nicht genug: Nach einer Ecke für die Hausherren schlief man tief und fest in der Defensive und ein Angreifer konnte nach einer kurzen Ecke in den Strafraum des Vfl spazieren und aus spitzem Winkel schiessen. Das Leder wurde abgefälscht und landete vor dem Strafraum genau bei einem Leither. Der nahm die Kugel mit links an, legte ihn sich auf rechts und schob mit viel "Auge" flach ins rechte Eck zum 1:2 (78.).

Die Jungs vom Eisenhammer probierten in den letzten 10 Minuten nochmal alles, ohne noch einen Treffer setzen zu können. Somit musste sich die Füsers-Truppe zum Abschluss der Hinrunde nochmal mit 1:2 geschlagen geben. Damit beendet die Mannschaft die Hinrunde auf einem guten 7. Tabellenplatz und hat mit 21 Punkten noch Kontakt zur Spitze (Spitzenreiter Bredeney 30 Punkte). 

Weiter geht es am 14.02.2016 mit dem Heimspiel gegen den punktgleichen Verfolger Werden-Heidhausen IV (Hinspiel 3:1).


Erste schlägt sich im Derby selbst

05.12.2015

Es war Derbytime am Eisenhammer. Trotz stürmischen Wetters war die Anlage am Hammer ordentlich besucht. Die Vorzeichen waren eigentlich klar: Hier der Vfl, der tief in der Ergebniskrise steckt und die letzten Spiele allesamt verlor, dort der ewige Aufstiegskandidat und Nachbar SG Kupferdreh-Byfang, bei denen es auch nicht wirklich rundläuft und der sich sicher mehr versprochen hat als Platz 5. Zudem mussten die Gäste auf ihren Toptorjäger P. Geisler (bereits 14 Saisontore) verzichten.

Von Beginn an merkte man beiden Teams an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Überraschend dabei war jedoch dass der Vfl sich hier nicht versteckte, sondern mit viel Zug und Laufbereitschaft schnell nach vorne spielte. Und so erspielte man sich auch die ein oder andere Chance. Schade z.B., dass nach einem Traumdiagonalpass genau in den Lauf eines Vfl-Angreifers diesem vor dem Tor die Nerven versagten (Aussennetz). Ku-By schien beeindruckt. Aufgrund der Qualität der Gäste war zwar klar, dass diese jederzeit in der Lage waren einen Treffer zu setzen, doch es fiel ihnen nicht allzuviel ein.

Die Schwarz-Roten machten es clever und zogen sich bei gegnerischem Ballbesitz immer ein kleines bisschen zurück um dann bei Ballgewinn überfallartig auszuschwärmen. Über eine halbe Stunde lang lieferte die junge Truppe ein echtes Klassespiel ab.

Doch dann brach die 37. Minute an. Was da in die Hintermannschaft des VfL gefahren war, konnte hinterher niemand wirklich erklären. Hier die Chronologie der Pannen:

37. Minute: Langer Einwurf der Gäste, alles samt Torwart springt am 5er in den Pulk und behindern sich damit gegenseitig. Ein Gästespieler berührt den Ball nur mit dem Hinterkopf und er trudelt ins leere Tor - 0:1

39. Minute: Bei eigenem Einwurf (!!!) den Torwart mitgenommen, der den Ball bei der Annahme weit in die Mitte verspringen liess, wo ein überraschter Gästespieler nur noch einschieben musste 0:2

41. Minute: Ein Angreifer der Gäste kommt am Elfmeterpunkt mit dem Rücken zum Tor an das Leder und wird gleich von 6 Mann gestellt. Dennoch kann er sich in Ruhe drehen und überlegt flach ins Eck einschieben - 0:3

42. Minute: Völlig überflüssige "Frustgrätsche" im Mittelfeld von B. Honings. Dazu noch von hinten und zurecht mit rot bestraft.

Und schon hatte man die Partie verloren. Völlig geknickt ging es in die Kabine.

Zur zweiten Halbzeit änderte sich das Bild aufgrund der Konstellation natürlich. Der Vfl agierte deutlich offener und jetzt waren es die Gäste vom Hinsbecker Berg, die "kommen liessen" um dann immer wieder zu kontern.

Die Partie plätscherte so vor sich hin. Bis zur 61. Minute, als auch Ku-By mal ein Geschenk verteilen wollte. Ein Abwehrspieler wollte unbedingt eine Ecke verhindern und schoss auf der Linie stehend das Leder halbhoch in die Mitte. Der aufgerückte S. Renell reagierte am schnellsten und köpfte ein. Nur noch 1:3. Doch bevor noch Hoffnung aufkam vielleicht noch etwas mitzunehmen war es damit auch schon wieder vorbei. Nach einem schönen Gästeangriff direkt nach Wiederanpfiff war der Drei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. (1:4. 62.).

Der Rest war blaue Ergebnisverwaltung. Der Vfl trottete noch ein wenig nebenher ohne wirklich anzugreifen, musste aber trotzdem in der 83. auch noch das bittere 1:5 hinnehmen.

Kurz darauf war das Spiel vorbei und in den Schwarz-Roten Reihen gab es nur ein Thema: Was war denn in den fünf Minuten der ersten Halbzeit los?

Lange Zeit zum grämen bleibt der Ebner-Truppe jedoch nicht, denn nach der langen Niederlagenserie steht man jetzt unmittelbar im Abstiegskampf und hat nur noch einen Punkt vor Kray 04, die Vorletzter sind. Jetzt geht es zum nächsten Derby nach Burgaltendorf II. Das kann man mit Fug und Recht als richtungsweisende Partie bezeichnen, denn der SV steht mit gerade einmal 6 Punkten mehr auf Rang 10. Will man am Mittelfeld dranbleiben muss man etwas Zählbares mitnehmen: Anstoss "An der Windmühle" ist um 11 Uhr.

--------------------------------------------------

Auch die Zweite muss am Sonntag wieder ran. Man kann ebenfalls von einer wichtigen Partie sprechen, denn es gibt ein Verfolgerduell gegen den SV Leithe II (Vfl Rang 7, 21 Punkte und SV Rang 6, 22 Punkte). Hier wird sich entscheiden wer an Spitzenreiter Eiberg (28 Punkte) dranbleiben kann. Der SV Leithe holte aus den letzten 5 Spielen 3 Siege, der VfL 4. Anstoss an der Wendelinstrasse ist um 11 Uhr


Beide Seniorenteams verlieren "synchron"

17.11.2015

Im Gleichschritt liessen beide Seniorenteams am vergangenen Wochenende Federn, denn beide Mannschaften kehrten jeweils mit einer 1:3 (1:1) Niederlage von ihren Auswärtsaufgaben zurück.

Mit der vierten Niederlage in Folge rutscht das Team von Trainer C. Ebner damit auf den drittletzten Tabellenplatz ab und verliert auch schon langsam den Anschluß ans Mittelfeld (Vfl 12 Punkte, Rang 10 Burgaltendorf II 17 Punkte).

Dabei wäre die Niederlage in dieser richtungsweisenden Partie gegen den Tabellennachbar aus Werden-Heidhausen, der ebenfalls noch keine Bäume ausgerissen hat, absolut vermeidbar gewesen. Denn die Partie begann durchaus verheissungsvoll. Man konnte zum Anpfiff zwar nur genau elf Spieler aufbieten, aber die starteten stark und waren von Beginn an voll im Spiel. Das drückte sich auch schnell in Zahlen aus, denn bereits nach 11 Minuten brachte M. Frahsek den Vfl mit einer direkt verwandelten Ecke in Führung (1:0, 11.).

Das brachte Sicherheit und die Schwarz-Roten versuchten den Druck aufrecht zu halten und die Führung sogar noch auszubauen. Aber das junge Team vom Eisenhammer macht einfach zuviele Fehler: Genau in Minute 31. brachte ein solcher Patzer Werden-Heidhausen mit dem Ausgleich zurück ins Spiel (1:1, 31.).

So durfte sich Trainer C. Ebner nicht nur über das Pech bei R. Schymuras Pfostenknaller kurz vor der Halbzeit ärgern, sondern auch über den Pausenstand von "nur" 1:1. Um es vorwegzunehmen: Es sollte nicht das letzte mal sein, dass er sich an diesem Tag ärgern musste.

Der Vfl kam mit Wut im Bauch aus der Kabine und war jetzt das deutlich bessere Team. Mit viel Ballbesitz erkämpfte man sich deutlich mehr Spielanteile und drängte die Gastgeber jetzt in die eigene Hälfte. Leider konnte man erneut seine guten Möglichkeiten nicht nutzen.

Dann aber "Traineraufreger" Nummer zwei: Nach einer eigenen Ecke (!!!) klärte Werden-Heidhausen den Ball und konterte den Vfl schulbuchmässig zum 1:2 aus (73.) Sowas darf natürlich auswärts überhaupt nicht passieren. Direkt im Anschluß öffnete der Vfl seine Abwehr und musste 8 Minuten vor dem Ende bei einem weiteren Konter die Entscheidung hinnehmen: 3:1 (82.) für die Gastgeber; und das obwohl man eigentlich besser war.

Kurz darauf war Schluß und man sah nur noch ratlose Gesichter bei den Schwarz-Roten, die momentan wirklich in einem Tal sind. Und das trotz der überragenden Leute am heutigen Tag auf dem Feld, denn sowohl T. Thiesbrummel als Innenverteidiger als auch Timo Schmidt, der überall zu finden war, machten ein Riesenspiel.

Ein Blick auf die Tabelle verrät nichts Gutes: Hat man mit 25 Toren eine mittlere Anzahl von Treffern erzielt, so hat man wie im letzten Jahr schon wieder viel zu viel Gegentore kassiert (40 in 15 Spielen). Ausgerechnet jetzt kommen die "Ballermänner" der Liga zum Derby an den Hammer. Lokalrivale Kupferdreh-Byfang hat mit 56 Treffern den zweitgefährlichsten Angriff der Liga. Aber am Eisenhammer erinnert man sich immer noch gerne an das rassige Derby am Hinsbecker Berg im vergangenen Jahr als es rauf und runter ging und unsere Jungs sich erst durch einen dummen Fehler kurz vor Schluß um den verdienten Punktgewinn brachten.

WIR DRÜCKEN DIE DAUMEN!!!

Bedingt durch den kommenden Totensonntag findet die Partie also erst in der nächsten Woche, 29.11.2015 statt. Anstoss am Eisenhammer ist um 14:30 Uhr.

--------------------------

Nicht viel besser erging es der Zweiten: Trainer J. Füsers musste mit ansehen, wie bei seinen Jungs die Serie von 8 nicht verlorenen Spielen in Folge riss, wobei sogar die letzten fünf Spiele gewonnen wurden. Da er die Mannschaft erst nach dem fünften Spieltag übernahm war es für ihn die erste Niederlage die er mit ansehen musste.

Der VfL kam zunächst gar nicht in die Partie. Man präsentierte sich wie in den letzten beiden Spielen zu lauf- und zweikampfschwach. Die personell gebeutelte Abwehr (S. Renell in Urlaub, B. Stenzel gesperrt) hatte direkt alle Hände voll zu tun, die sich zu einfach durchs Mittelfeld kombinierenden Gastgeber irgendwie vor dem Tor zu stoppen. Diese machten das gar nicht schlecht und zogen sich bei Ballbesitz des Vfl tief in die eigene Hälfte zurück um dann nach Ballgewinn blitzartig nach vorne zu spielen. Damit kamen die Schwarz-Roten zunächst überhaupt nicht zurecht. Der VfL kam selber gar nicht vor des Gegners Tor. Da die Abwehrreihen alles im Griff hatten blieb die Partie also lange torlos. Bis zur 37. Minute: Langer Ball in den Strafraum des VfL, ein Angreifer der Gastgeber "vernaschte" gleich zwei Schwarz-Rote und netzte den Ball dann eiskalt ins Tor des chancenlosen Keepers B. Schneider ein (0:1, 37.) Minute.

Doch der Vfl hatte eine tolle Antwort. Quasi im Gegenzug spielte M. Bernreuther einen Klassepass auf Torjäger S. Strub, der gegen zwei grätschende Abwehrspieler noch zum Torschuss kam, dabei aber am Keeper scheiterte. Doch Bruder C. Strub war mitgeeilt und konnte das Leder artistisch über die Linie grätschen (1:1, 38.).

Das war auch gleichzeitig der Pausenstand. Allen im Vfl-Team war klar: Wenn man gewinnen will dann musste eine berühmte "Schüppe drauf". Und so starteten die Schwarz-Roten deutlich besser in die zweite Hälfte. Endlich bekam man auch mal Zugriff in den Zweikämpfen im Mittelfeld und wirkte allgemein erheblich präsenter. Jetzt war es Mintard, die im Mittelfeld Probleme hatten. Aber es blieb zunächst dabei: Die Abwehrreihen dominierten das Geschehen. Aber dann war es soweit: Mit einer schönen Kombination spielte sich Mintard eine der wenigen Torchancen des Tages heraus und aus abseitsverdächtiger Position vollendete ein Angreifer der Hausherren freistehend zum 1:2 (60.).

Doch die Truppe vom Eisenhammer gab nicht auf und die Partie war weiter offen. Das änderte sich schlagartig in der 73. Minute: Der letzte Mann F. Füsers blockte einen Torschuss ab, der Ball prallte von ihm haargenau in den Lauf eines Stürmers, der nur schon einschiessen brauchte. Was für ein Pech!

Direkt danach öffnete der Vfl komplett seine Abwehr und spielte "alles oder nichts". Kurios, dass die Hausherren daraus nichts machten, denn alleine in den letzten Minuten hatten sie im Minutentakt freistehend das 4:1 auf dem Fuß, vergaben aber auch die allergrößten Torchancen.

So blieb es beim nicht unverdienten 3:1 und die Schwarz-Roten mussten nach langer Zeit mal wieder als Verlierer den Platz verlassen. Die Liga bleibt aber weiterhin äusserst spannend, denn zwischen dem ersten (Fortuna Bredeney) und unserer Truppe auf Rang 6 liegen gerade mal 5 Punkte. Daher kommt es am nächsten Spieltag zu einem richtungsweisenden Spiel, wenn unser Team auswärts zum SV Leithe II muss, die mit 19 Punkten direkt dahinter auf Platz 7 in Lauerstellung liegen.

Aufgrund von Totensonntag und einmal "spielfrei" laut Spielplan hat die Zweite jetzt erstmal Zeit ein wenig durchzupusten bevor es dann am 06.12.2015 zur Wendelinstrasse geht. Anstoss dort ist um 11 Uhr.


 Erste unterliegt im Kellerduell, Zweite springt auf Rang 3

12.11.2015

Die I. Mannschaft musste eine bittere Niederlage verdauen: Ausgerechnet gegen Ex-Trainer v.d. Gathen und seine Fortuna aus Bredeney gab es am heimischen Eisenhammer eine deutliche 0:3 (0:1) Abfuhr.

Trainer C. Ebner muss sich gefühlt haben wie in einem schlechten Film: Der Vfl begann viel zu zögerlich und harmlos. Die Gäste waren dagegen hellwach und sofort agressiv im Zweikampf. Und Sie nutzten sofort ihre erste Chance. Bereits nach vier Minuten lag man mit 0:1 hinten. Doch damit nicht genug, denn nach einem üblen Foul an Kapitän Torben Schmidt musste dieser in der 9. Minute vom Platz getragen werden. Irgendwelche Konsequenzen der Schiedsrichterin auf die Aktion (ausser eines Freistoßpfiffs) blieben zum Leidwesen des Vfl aus.

Nach und nach schüttelte die junge Truppe vom Eisenhammer den doppelten Schock aus den Gliedern und nahm langsam aber sicher auch am Spielgeschehen teil. Nachdem die Fortuna in der 20. Minute noch die Riesenchance zum 2:0 verpasste, erspielte sich der Vfl in der Folgezeit auch die ein oder andere Chance, die aber nicht genutzt werden konnte. So blieb es beim 0:1 zur Halbzeit.

Die Schwarz-Roten kamen mit Wut im Bauch aus den Kabinen. Direkt nach Wiederanpfiff bestürmte man vehement das Tor der Gäste. Gleich in den ersten zehn Minuten nach der Halbzeit hatte man sage und schreibe 4 sogenannte hundertprozentige Torchancen zum Ausgleich, die allesamt vergeben wurden.

Bredeney kam jetzt kaum noch zum atmen, blieb aber bei Kontern stets gefährlich. Ein solcher entschied dann auch das Spiel: Noch ein "Abgewanderter", nämlich M. Menzel, besorgte in der 67. Minute das 2:0 für seinen neuen Verein. Der Vfl war geschlagen und so hat das 0:3, erzielt vom selben Spieler, auch nur noch statistische Bedeutung (76.).

Doch die ärgerliche Niederlage interessierte am Eisenhammer eh kaum noch jemanden. Die Gedanken weilten beim Kapitän. Torben Schmidt wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriß und Innenbandriß im Knie ins Krankenhaus eingeliefert. Die Freude war groß als man später erfuhr, dass es sich "nur" um einen Innenbandriß handelt. Damit ist die erste Saisonhälfte für den Kapitän natürlich vorbei, doch wird man in der Rückrunde wieder auf ihn zugreifen können.

AUCH VON HIER NOCHMAL GUTE BESSERUNG, TORBEN!!!

Damit setzt sich die Mannschaft zunächst einmal im unteren Tabellendrittel (Rang 14) fest und reist am kommenden Sonntag zum, mit nur einem Punkt mehr auf Rang 13 postierten, SC Werden-Heidhausen II. Anstoss im Löwental ist um 12:45 Uhr.

.......................................................

Anders natürlich die Stimmungslage bei der II. Diese mühte sich zu einem glanzlosen 5:3 (1:1) Erfolg gegen Tabellenschlußlicht Rüttenscheid III, durfte sich aber über den mittlerweile fünfte Sieg in Folge freuen.

Doch schön anzusehen war diese Partie nicht. Die Gäste, die mit nur 10 Akteuren beginnen konnten, stellten sich tief in die eigene Hälfte und der Vfl war gezwungen das Spiel zu machen. So begann man von hinten heraus zu kombinieren und  kam meist über aussen bis in die Nähe des Gästestrafraums. Doch dann konnte man es schon voraussagen: Entweder folgte ein Fehlpaß, eine Flanke ins Aus oder der Ballverlust.

Es wurde viel zu behäbig gespielt, zu wenig Distanzversuche ausprobiert oder kurz: Es lief einfach nicht. Rüttenscheid prügelte lediglich die Kugel nach vorne, was die VfL-Defensive vor keine größeren Probleme stellte. Doch einmal war man sich nicht einig und benötigte ein Foulspiel am eigenen Strafraum um den Angriff der Rüttenscheider zu unterbinden. Und wie es im Fußball manchmal so ist zirkelte der SC das Leder gekonnt in den Winkel und ging mit dem einzigen Torschuß in Halbzeit eins in Führung (0:1, 21.)Da die Gäste sich auch danach nicht sonderlich beeilten, gab es kaum Fußball zu sehen. Und der war dann auch noch unansehnlich.

Als alles schliesslich den Halbzeitpfiff herbeisehnte schlug der Vfl doch noch zu. Nach einer Ecke war es Kapitän S. Renell, der hochstieg und das Leder sehenswert in das lange Eck drückte (1:1, 41.) Kurz darauf war dann auch Halbzeit. In der schafften es die Gäste immerhin sich personell zu vervollständigen.

Auch nach Wiederbeginn bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild: Der Vfl hatte ein deutliches Plus beim Ballbesitz, doch der große Druck blieb aus. Dann kam natürlich auch noch großes Pech dazu: Bei zwei Großchancen knallte man das Leder ans Aluminium. Wie man es besser macht zeigten die Gäste. VfL-Keeper B. Schneider hielt es nicht mehr in seinem Tor. 40 Meter vor dem eigenen Gehäuse gab er meist den Libero. Dann aber leistete er sich unbedrängt ein Zuspiel in die Füße eines Rüttenscheiders, der von der Mittellinie abzog und sehenswert zur überraschenden Führung für die Gäste ins leere Gehäuse traf (1:2, 55.).

Doch die Schwarz-Roten gaben nicht auf und drängten weiter. Jetzt ging den Gästen sichtbar die Puste aus und endlich häuften sich auch einmal die herausgespielten Torchancen. Doch zunächst verhinderten 2 weitere Aluminiumtreffer den längst verdienten Ausgleich, der aber dann in der 65. fiel. Mit einer Hereingabe "erzwang" man ein Eigentor zum 2:2. Nur 5 Minuten später trug sich auch I.-Mannschaft-Leihgabe J. Scheuermann mit dem Treffer zur erstmaligen Führung für die Hausherren in die Torschützenliste ein (3:2, 70.).

Dann folgte eine überflüssige Aktion: Der so wichtige und sich in guter Form befindende Abwehrmann Stenzel liess sich zu einer Beschimpfung seines Gegenspielers hinreissen, der sich mit einem Schubser "bedankte". Zu Recht hiess die Konsequenz: Rot für Beide (79.)

Jetzt spielte nur noch der VfL. Zunächst schraubte man sein Aluminiumtrefferkonto noch auf die sagenhafte Zahl 5 hoch, ehe erneut J. Scheuermann und M. Bernreuther die Nerven von Trainer J. Füsers und dem Anhang mit zwei weiteren Treffern zum 4:2 und 5:2 beruhigten (80. und 88.).  Da fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass Keeper Schneider nach einer weiteren unglücklichen Aktion auch noch den dritten Gegentreffer zum 5:3 Endstand hinnehmen musste.

Damit hat sich die Truppe jetzt auf Rang 3 vorgearbeitet und hat weiter vier Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze (21 zu 24). Jetzt geht es gegen BW Mintard IV, die mit nur zwei Punkten  weniger hinter dem VfL in Lauerstellung liegen. Anstoss in der Mintarder Aue ist um 14:30 Uhr.


 Erste: Elfmeter beendet Traum vom Punktgewinn gegen Favoriten, II. mit viertem Sieg in Folge

06.11.2015

War das bitter. Ausgerechnet ein zweifelhafter Elfmeter des sonst sicher leitenden Unparteiischen beendete die Träume von einem verdienten Punktgewinn gegen den turmhohen Favoriten.

Ein Spiel der Gegensätze am Eisenhammer: Dort die wohldotierte Truppe mit teilweise sogar Regionalliga-erfahrenen Leuten aus Überruhr und auf der anderen Seite unsere junge und unerfahrene "Schülermannschaft". Doch ein Unterschied wollte sich den zahlreichen Zuschauern von Beginn an nicht offenbaren. Beide Teams wollten den Sieg und das merkte man deutlich. Mit hohem Tempo wurde viel gelaufen und kombiniert. Es entwickelte sich ein tolles Kreisligaspiel bei wunderbarem Herbstwetter.

So ergaben sich wunderbar herausgespielte Chancen. Doch man traute seinen Augen kaum: Die besseren gab es für den VfL. Aber entweder scheiterte man an den eigenen Nerven oder aber am herausragend aufgelegten Gästetorhüter, der beste Akteur auf dem Feld. Doch auch den Gästen ging es nicht besser. Auch Lars Gajewski war seinem Gegenüber ebenbürtig und zeigte mehrfach was der drauf hat.

Doch in der 30. Minute war auch er machtlos, als Blau-Gelb eine gute Kombination zur schmeichelhaften Führung nutzen konnte (0:1, 30.). Doch der Vfl zeigte sich wenig geschockt und drängte weiter auf ein Tor. Bis zur Pause gelang dieses jedoch nicht mehr und so ging es mit dem knappsten aller Rückstände in die Pause.

Auch in Halbzeit zwei war es ein rassiges und offenes Spiel. Es ging rauf und runter am Eisenhammer. Und dann war es soweit. Nach einem ebenso dummen wie klarem Foul im Strafraum gab es Elfmeter für den Vfl. F. Auffenberg blieb cool und verwandelte sicher zum verdienten Ausgleich (1:1, 55.).

Und es blieb spannend. Das Spiel stand weiter auf des Messers Schneide. Es war ein echtes Pulsschlagfinale. Jedes der beiden Teams hätte jetzt einen entscheidenden Treffer landen können. Aber es war alles dabei: Die guten Torhüter, Aluminium auf beiden Seiten und versagende Nerven.

Die Gäste setzten jetzt zum Schlußspurt an und warfen alles nach vorne. Doch der Vfl stand lauf- und kampfstark jetzt recht sicher in der eigenen Abwehr. Logisch, dass man jetzt auch ein wenig auf den Faktor Zeit setzte, was den Gästen gar nicht gefiel, die sich jetzt innerhalb von 3 Minuten 3 gelbe Karten abholten. Als alles dann auf den Abpfiff wartete kam es doch noch zum bitteren Moment: In der letzten Minute rutschte ein Verteidiger des Vfl im eigenen Strafraum aus. Der ballführende Überruhrer nutzte das auf seine Art clever aus. Er lief mit dem Ball auf den liegenden Schwarz-Roten zu und stürzte über diesen. Klarer Fall von: "Nur das wollte er". Zum Entsetzen des Vfl und seiner Anhänger ertönte der Pfiff des bis dato gut pfeifenden Unparteiischen und der Favorit durfte noch über das vorweihnachtliche Geschenk eines Elfmeters jubeln.

Dieser wurde versenkt und das Spiel war beendet (1:2, 90.). Aus Vfl-Sicht ein bitteres Ende eines tollen Auftritts.

Damit hängt man im unteren Tabellendrittel fest (Rang 14, 12 Punkte) und erwartet am kommenden Sonntag, 08.11.2015 am heimischen Eisenhammer Ex-VfL-Trainer v.d.Gathen zum Kellerduell. Hier will Trainer Ebner mit seiner Truppe unbedingt punkten um nicht noch in Abstiegsnöte zu geraten. Denn der Abstand beträgt gerade mal drei Punkte. Anstoss ist ab sofort in den Heimpartien wieder um 14:30 Uhr (Winteranstoßzeit).

--------------------------------------------------

Die zweite Mannschaft drückt gerade ordentlich auf die Tube: Mit einem schwer erkämpften 3:2 (1:1) Heimerfolg über Winfried Huttrop fuhr die Füsers-Truppe den vierten Sieg in Folge ein.

Von Beginn an wollte der Vfl den Gästen sein Spiel aufzwingen. Doch das gelang kaum. Spielte man vorher noch eine Riesenpartie gegen Ex-Tabellenführer Fortuna Bredeney II (3:1), so zeigte man sich bei diesem Auftritt ungewöhnlich gehemmt. Irgendwie schien man sich im Gefühl des tollen Laufs sonnen zu wollen. Aber wenn jeder "eine Schüppe weniger" anbietet, so lässt man natürlich auch die Gäste mitspielen.

Da diese jedoch ebenfalls spielerisch nicht viel zu bieten hatten, entwickelte sich eine schwache Partie. So hatten die Gäste aus Huttrop in der Anfangsphase gleich einige Halbchancen, die in ihrer Einfachheit direkt mal den Trainer an der Seitenlinie auf Trab brachten. Doch mit zunehmender Spielzeit schienen die Schwarz-Roten das Geschehen langsam in den Griff zu kriegen. Als dann nach etwas über einer Viertelstunde M. Bramsiepe nach toller Vorarbeit das Leder zum 1:0 (18.) über die Linie grätschte glaubte man in Reihen des Vfl wohl schon an die Vorentscheidung. Doch dafür tat man einfach zu wenig. So war es der langjährige, frühere Vfl`er T. Sanchez, der die Schwarz-Roten für Ihre Passivität mit dem Ausgleich bestrafte (1:1, 31.).

Trainer Füsers schien jedoch in der Halbzeit Betäubungstee ausgegeben zu haben. Denn es wurde noch schlimmer. Ohne Lauf- und Kampfbereitschaft irrten die Hausherren über den Rasen und fanden nie zu ihrer Form. Hatten die Schwarz-Roten vorher bereits einige Male Glück, so dauerte es bis zur 71. Minute als man wiederum zurücklag. Nach einem tollen Fernschuss stand es 1:2 für die Gäste (71.).

Dieser Rückstand wirkte wie ein Wachmacher für die Hausherren: Jetzt wachte man aus seiner Lethargie auf und begann endlich zu kämpfen. Die Abwehr gewann auf einmal jeden Zweikampf und mit Tempo marschierte man mit Mann und Maus nach vorne. Und so dauerte es nur 2 Zeigerumdrehungen, bis C. Strub wieder auf Remis stellte (2:2, 73.). Die Gäste hatten jetzt nichts mehr hinzuzusetzen und in der letzten Viertelstunde spielte nur noch Schwarz-Rot. Und es gelang tatsächlich noch: Nach einer unglaublich dummen Grätsche gegen den, bereits Richtung Eckfahne eilenden, Stürmer S. Strub gab es berechtigterweise Elfmeter.

Kapitän S. Renell nahm sich ein Herz und vollendete sicher und souverän zum vielumjubelten 3:2 (81.). Diese Führung gab man nicht mehr aus der Hand. Als der Schlußpfiff ertönte war der vierte Sieg in Folge unter Dach und Fach. Damit rangiert man jetzt mit 18 Punkten nur vier hinter dem neuen Spitzenreither Preussen Eiberg II.

Allzuoft sollte man sich solch schwache Leistungen jedoch nicht leisten, wenn man noch ein Wörtchen mitreden will. Auch nicht, wenn man am kommenden Sonntag, 08.11.2015, am heimischen Eisenhammer den Außenseiter und Tabellenvorletzten Rüttenscheider SC III empfängt (3 Punkte).


Erste mit einem Sieg aus drei Spielen, Zweite mit tollem Lauf

21.10.2015

Die I. Mannschaft des Vfl kommt in dieser Saison nicht wirklich ins Rollen. Stattdessen muss man sich mit einem Sieg aus drei Spielen zufrieden geben und steckt im unteren Tabellendrittel fest.

Im Heimspiel gegen den FSV Kettwig begann man personell äusserst gebeutelt. Doch wer jetzt dachte dass sich gerade die Spieler mit wenig Einsatzzeiten einmal aufdrängen würden, der sah sich getäuscht. Nichtmal Kampf hatte der VfL zu bieten. Ohne Laufbereitschaft und schwach in den Zweikämpfen, so denn mal einer bestritten wurde, gewährte man den Gästen einen gemütlichen Sonntagsspaziergang mit nahezu permanentem Ballbesitz.

Diese hatten ihren Spaß am Spiel und erzielten im Schongang bereits in der ersten Hälfte mit vier Treffern die Entscheidung (5., 26., 38., 42.).

Auch in Halbzeit zwei änderte sich nichts mehr am Gesamteindruck. Der einzige Unterschied zur ersten Hälfte: Der FSV fuhr seine Bemühungen deutlich zurück. Dadurch plätscherte die Partie nur noch so dahin und es dauerte bis zur 64. Minute, bis wieder etwas Nennenswertes passierte. Wieder war es der Gast aus Kettwig, der traf (0:5). Bezeichnend für die Leistung des VfL an diesem Tag, das auch der Ehrentreffer am Ende vom FSV per Eigentor erzielt wurde. So endete die Partie schliesslich auch in der Höhe verdient mit 1:7 (0:6,85. 1:6, 86. und 1:7, 87.)

So sah es der Gegner: www.fsvkettwig.de

Danach ging es für die Ebner-Truppe zum Auswärtsspiel nach Kray. Beim dortigen Tabellenvorletzten SV Kray 04 zählte nur ein Sieg, um nicht in irgendwelche Abstiegsnöte zu geraten. Am Ende der 90 Minuten stand ein hart erkämpfter 2:1 (2:0) Sieg.

Der Vfl begann überlegen, hatte aber auf dem unebenen Aschenplatz an der Schönscheidstrasse seine Probleme. Dadurch kämpfte man natürlich nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen den Platz, was man an den vielen Stockfehlern und versprungenen Bällen deutlich sehen konnte. So war das Spiel nicht unbedingt ansehnlich, trotzdem zeigten sich die Schwarz-Roten überlegen und konnten bereits nach 10 Minuten durch D. Menzner in Führung gehen. Man mühte sich weiter und drängte auf das Tor der Hausherren. Nach 40 Minuten war es dann Timo Schmidt, der auf 2:0 stellen konnte und damit für die beruhigende Pausenführung für seine Farben sorgte.

In Halbzeit zwei versuchte Kray mehr nach vorne zu tun. Man hatte ja schliesslich nichts mehr zu verlieren und gab alles. Das spielte den Jungs vom Eisenhammer natürlich in die Karten, die mit ihren schnellen Spielern jetzt zahlreiche Konter fuhren. Leider konnte man die daraus entstehenden Chancen nicht nutzen, sogar eine 2-gegen-1 Situation gegen den Torhüter liess man aus. Die Strafe folgte in der 65. Minute, als der schwache Unparteiische eine klare Abseitsposition der Hausherren übersah und das daraus resultierende Tor für Kray 04 gab (2:1, 65.).

Jetzt war die Partie stark umkämpft. Kray warf nun alles nach vorne und der Vfl musste dagegenhalten. Doch man stand größtenteils kompakt und liess selten einmal eine Chance für die Hausherren zu. Lediglich der Referee hatte wohl keinen guten Tag erwischt und entschied immer wieder gegen den VfL. So auch als Kray die wohl größte Chance zum Ausgleich hatte. Hier lag vorher eine klare Abseitsposition vor. Doch Raphael schaffte es in letzter Sekunde noch auf der Torlinie zu klären.

Auch kurz vor dem Ende war der Schiedsrichter nicht im Bilde, als er nach einer Schwalbe der Hausherren auf gelb-rot gegen den bereits verwarnten Torben Schmidt entschied. Das tat der Freude jedoch keinen Abbruch, denn kurz darauf war Schluß und die Schwarz-Roten durften verdiente und wichtige 3 Punkte feiern.

Auch am vergangenen Wochenende musste die Ebner-Truppe wieder auswärts ran. Es ging zum Spitzenteam Heisinger SV, die sich momentan auf Rang 2 der Tabelle befinden. Trotz eines tollen Kampfes, den der Vfl lieferte musste man sich am Ende knapp mit 2:1 (1:1 )geschlagen geben.

Die Hausherren begannen überlegen und drückten die Schwarz-Roten vom Anpfiff weg in die eigene Hälfte. Der Vfl stand tief und lauerte immer wieder auf Fehler im Aufbau des HSV um kontern zu können. Doch schon nach 13 Minuten nutzte Heisingen eine Torchance zum frühen 1:0. In der Folgezeit blieb es dabei: Die Schwarz-Roten kämpften und rannten und wurden dafür belohnt. T. Thisbrummel war es in der 37. Minute, der den Vfl mit seinem Tor zum umjubelten Ausgleich schoss (1:1), was auch den Halbzeitstand bedeutete.

In Hälfte zwei zeigte sich den zahlreichen Zuschauern ein unverändertes Bild: Heisingen im Vorwärtsgang und der Vfl rannte und kämpfte um jeden Ball. Tolles Auswärtsspiel der Schwarz-Roten. Und was durch die dicht gestaffelte Abwehr des Vfl durchkam entschärfte Keeper L. Gajewski. Der beste Spieler der Gäste an diesem Tag hatte wirklich einen Sahnetag erwischt. Erst in der 70. Minute war auch er machtlos, als Heisingen doch noch in Führung gehen konnte (1:2).

Kurz vor dem Ende dann löste der Vfl seine Defensive auf und warf alles nach vorne. Und plötzlich hatte man in den Schlußminuten tatsächlich noch 2 Riesenchancen: Zunächst hielt der Gästekeeper einen Kopfball aus kurzer Distanz sensationell und kurz vor dem Ende zischte ein schöner Freistoß von Timo Schmidt Millimeter am Pfosten der Hausherren vorbei. So blieb es am Ende trotz toller Leistung der Schwarz-Roten beim letztlich verdienten Sieg des HSV.

So sah es der Gegner: http://www.heisinger-sv.de/1-mannschaft-erneut-3-punkte/

Damit steht man jetzt in der Tabelle auf Rang 13 (12 Punkte). Das sind 5 Punkte vor einem eventuellen Abstiegsplatz (Kray 04, Rang 17, 7 P.) aber auch nur 3 Punkte bis zu einem einstelligen Tabellenplatz (Sportfreunde 07, Rang 9, 15 P.).

-------------------------------------------------------------------

Die Zweite hat definitiv einen Lauf. In den letzten 3 Spielen gab es ausschliesslich Siege. Damit erhöhte die Füsers-Truppe die Serie der ungeschlagenen Spiele auf mittlerweile 6 in Folge.

Zuerst stellte sich mit Kray 04 II der aktuell Tabellenletzte am Eisenhammer vor. Erstmalig in dieser Saison konnte man auf dem heimischen Kunstrasen spielen. Und man merkte der Mannschaft die Spielfreude regelrecht an. Trotz einiger Verletzter und Urlauber gab die Mannschaft um Kapitän S. Renell mächtig Gas und kombinierte sich in einen wahren Rausch. Der bestens aufgelegte Steffan Strub mit 2 Treffern und "Kopfballungeheuer" S. Renell stellten mit ihren Treffern frühzeitig die Zeichen auf Sieg (1:0 3., 2:0 6. und 3:0 13.). Und noch war keine Viertelstunde gespielt.

Das Spiel lief nur in eine Richtung. Die unsichere Gästeabwehr wurde ein ums andere mal regelrecht schwindelig gespielt. Mal war es ein öffnender Steilpass, mal eine tolle Kombination die Chance um Chance eröffnete. In der 30. Minute war es B. Winkler der das 4:0 erzielte. Jetzt wollte jeder mal. Dabei öffnete man deutlich zu weit und lud die Gäste zum Konter ein, die damit den 4:1 Anschlusstreffer erzielen konnten (32.). Der Treffer sollte aber nur ein Schönheitsfleck an diesem Tag sein, denn wiederum S. Strub erzielte nur 2 Minuten später den 4. seiner insgesamt 6 Treffer (!!!) an diesem Tag zum 5:1 Pausenstand (34.).

Auch in Halbzeit 2 spielte nur ein Team, der VfL. Nur 2 Zeigerumdrehungen waren gespielt, da war es Christian Strub, der das 6:1 erzielte (47.) gefolgt von seinem Bruder S. Strub mit dem 7:1 (56.). Nach hinten wurde es natürlich immer sorgloser, so dass die Gäste in der fairen Partie auch noch einen Treffer setzen konnten (7:2, 60.) Aber S. Strub hatte an diesem Tag auf alles eine Antwort und markierte nur 3 Minuten später das 8:2. Als die Gäste in der jederzeit fairen Partie noch eine gelb-rote Karte verkraften mussten (75.) brachen alle Dämme und der Vfl zeigte sich gnadenlos und erhöhte durch S. Strub (78.), S. Hardtke (81.) und C. Strub (82.) auf sage und schreibe 11:2.

Den Schlusspunkt gegen die überforderten Gäste erzielte dann ausgerechnet der, nicht gerade für filigrane Technik bekannte, Abwehrrecke B. Stenzel als er einfach mal mitstürmte und das Leder aus halbrechter Position mit Aussenrist ins lange Eck schlenzte. Dieses Tor sorgte nicht nur für den 12:2 Endstand, sondern auch für den ein oder anderen Schmunzler nicht nur unter den Zuschauern.

In der nächsten Partie sollte es zur kampfstarken DJK Franz-Sales-Haus gehen und es war im Vorfeld klar, dass diese Partie deutlich schwerer werden würde. Beide Mannschaften präsentierten sich mit ähnlicher Spielanlage. Hinten kompakt und im Mittelfeld wurde versucht die Zweikämpfe für sich zu entscheiden um dann schnell in die Spitze zu spielen.

In der ausgeglichenen Partie hatten die Gastgeber den besseren Start. In der 16. Minute ging die DJK in Führung. Aber nur 4 Minuten später glich der Torjäger vom Dienst, S. Strub, aus (1:1, 20.). Für die Spielklasse war es ein rassiges Spiel. Die Zuschauer sahen auf beiden Seiten gute spielerische Ansätze aber in der Folgezeit auch viel Kampf. Und der wurde immer härter: Noch vor der Pause musste der mit dem letzten Aufgebot angereiste VfL auswechseln: M. Bernreuther konnte nach dem zweiten heftigen Foul an ihm nicht mehr weitermachen. Generell wurde das Geschehen auf dem Kunstrasen an der Hubertusburg jetzt immer heftiger. Der gut leitende Unparteiische beliess es aber zunächst bei nur einer Karte in Durchgang eins, der nach 45 Minuten abgepfiffen wurde. Chance für beide Teams, die aufgehitzten Gemüter zu beruhigen.

Und das schien zunächst zu gelingen: Die Mannschaften verlegten sich wieder aufs Fussballspielen und die DJK wollte den Heimsieg. Doch der Vfl zeigte sich gut gestaffelt und konterstark. Bei einem dieser Konter wurde S. Strub klar im Strafraum gelegt - Elfmeter für den VfL. Die ungeschriebene Regel, dass der gefoulte Spieler nicht selber schiessen soll wurde von Strub ad acta gelegt. Er legte sich das Leder zurecht und verschoss (51.).

Es brach die letzte halbe Stunde an. Wie in Durchgang eins so wurde die Partie jetzt auch wieder unansehnlich. Es folgte Foul auf Foul. Zwar alles aus dem Spiel heraus und keine Tätlichkeiten, aber das Geschehen war schon grenzwertig. Kaum eine Spielszene blieb mal ununterbrochen.

Und mitten hinein in diesen, neudeutsch Abnutzungskampf bezeichneten Trubel, konnte S. Strub nach tollem Angriff des Vfl die vielumjubelte Führung zum 2:1 erzielen (75.).

Die letzte Viertelstunde bescherte weitere Foulserien, Tore fielen jedoch nicht mehr. Und so konnten die Schwarz-Roten am Ende über einen hart erkämpften Sieg jubeln, bei dem es insgesamt 13 gelbe Karten (!!!) gab. Das niemand vom Platz musste war wohl der Tatsache geschuldet, dass der Referee allein in der letzten halben Stunde 11 dieser Karten gab. Nach 5 Minuten Nachspielzeit freute man sich über den zweiten Sieg in Folge.

Doch der Jubel sollte noch zu toppen sein. Am vergangenen Wochenende musste man beim Ligaprimus Bredeneyer SV Farbe bekennen. Und tatsächlich konnte man dem Tabellenführer beim 3:1 (3:1) Erfolg die erste Niederlage beibringen.

Es war klar, dass eine Klasseleistung her musste um beim spielstarken Spitzenreiter mitzuhalten, der unter Anderem so Kreisliga-A erfahrene Spieler wie Ex-VfL`er "Fredo" Dahms aufbot. Doch der Vfl begann hochkonzentriert und spielte von Beginn an gut mit. Bereits nach 4 Minuten zeigte S. Strub, der mittlerweile bereits bei 14 Saisontoren angelangt ist, seine momentane Form. Eine schöne Flanke von aussen nahm er aus vollem Lauf sehenswert mit der Brust mit, um das Leder dann volley ins Tor zu knallen. Riesentor und die überraschende Führung für die Füsers-Truppe (1:0, 4.)

In der Folgezeit versuchte Bredeney immer wieder dem VfL sein Kombinationsspiel aufzuzwingen. Doch man stand kompakt in der eigenen Hälfte und lief vorne immer wieder die Verteidiger an um den Spielaufbau zu unterbinden. Beeindruckend was dabei alleine C. Strub läuferisch anbot. So kam der Favorit kaum einmal gefährlich vor das Tor. Und hinten hatte Bredeney Riesenprobleme. Die gewaltigen Abschläge von Torhüter B. Schneider stellte die Abwehr der Hausherren permanent vor Probleme. Man stand falsch, köpfte den Ball zu den Schwarz-Roten und lud immer wieder zum Toreschiessen ein. Einen solchen Stellungsfehler nutzte dann in der 25. Minute wiederum S. Strub, als er den Ball hinter einem falsch stehenden Verteidiger annahm, auf und davonzog und eiskalt einschob.

Jetzt wachte die Fortuna auf und drängte ihrerseits aufs Tor. Die Schwarz-Roten schienen das erste mal durchatmen zu müssen. Und schon klingelte es im Kasten von B. Schneider. Ausgerechnet "Fredo" erzielte den Anschlusstreffer für seinen neuen Verein (2:1, 30.).

Plötzlich gaben die Hausherren Gas. Doch mit Glück und Geschick rettete man zunächst die knappe Führung. Aber es blieb dabei: Konter oder Abschläge waren "Gift" für die Fortuna und so durfte das Team vom Eisenhammer noch vor der Pause die Vorentscheidung erzielen. Wieder war es S. Strub, den die Abwehr nie in den Griff bekam, der das dritte Tor für den VfL erzielte (3:1, 43.).

Damit ging es dann in die Pause. Die geschockten Gastgeber fanden eigentlich nie mehr zurück ins Spiel. Der Vfl igelte sich in seiner Hälfte ein, verschob glänzend und zeigte eine große Kompaktheit. Bredeney kam jetzt überhaupt nicht mehr vors Tor der Schwarz-Roten. Stattdessen wirbelten die Strub-Brüder bei den gelegentlichen Kontern die Abwehr alleine auseinander. So hätte S. Strub alleine vor dem Tor noch 2 Treffer machen müssen.

Und so jubelte der Vfl am Ende über hochverdiente drei Punkte beim Tabellenführer.

Diese drei Unentschieden und drei Siege in Folge spülten das Team jetzt in die Spitzengruppe. Plötzlich befindet man sich auf Rang 5 und hat mit 15 Punkten nur noch 4 Punkte Rückstand (allerdings auch ein Spiel mehr) auf Fortuna Bredeney.


Erste ohne Chance, Zweite erkämpft Punkt

29.09.2015

Mit unterschiedlichen Gefühlslagen kehrten die beiden Seniorenmannschaften des VfL am vergangenen Wochenende von ihren Auswärtsaufgaben zurück.

Die Erste musste in Niederwenigern antreten und war beim deutlichen 1:4 (1:2) quasi chancenlos. Offensichtlich ohne die richtige Motivation und Körpersprache sah das manchmal schon ziemlich lustlos aus, was die Kicker vom Eisenhammer da auf den Kunstrasen brachten. So dauerte es auch nur gerade acht Minuten, bis die Hausherren zum ersten mal jubeln durften, wenn auch das 1:0 aus einem Elfmeter resultierte.

Selbst als der Torjäger vom Dienst, B. Honings, etwas über 10 Minuten später den Ausgleich erzielen konnte (1:1, 19.) ging kein Ruck durch die lethargisch wirkende Ebner-Truppe. Und so war man nur drei Minuten nach dem Ausgleich auch wieder in Rückstand (1:2, 22.). Zum Glück für die Schwarz-Roten liessen die Hausherren den letzten Zug zum Tor vermissen und so ging es "nur" mit einem knappen Rückstand in die Pause.

In dieser muss Trainer Ebner wohl die richtigen Worte gefunden haben. Denn jetzt war der Vfl endlich im Spiel angekommen und zeigte sich deutlich kämperischer. Damit konnte man die Partie zumindest lange ausgeglichen halten. Das Spiel war jetzt spannend und umkämpft. Nach und nach eroberte der Vfl sich immer mehr Spielanteile. Doch nach einer knappen Stunde fiel die Entscheidung als die Hausherren einen Konter bis zum Ende ausspielen konnten (1:3, 58.).

Man muss anerkennen, dass der VfL jedoch nie aufgab und es auch mit dem 2-Tore-Rückstand-Rucksack auf dem Rücken nochmal versuchte. Jetzt suchte man die bedingungslose Offensive wurde aber nicht belohnt ,sondern kassierte in der 70. Minute auch noch das 1:4.

Damit rutscht man in der Tabelle auf Rang 13 und muss bei 5 Punkten Vorsprung vor einem Abstiegsplatz langsam in den Rückspiegel schauen. 5 Punkte vor unserem Team rangiert der nächste Gast am Eisenhammer. Am kommenden Sonntag empfängt die Erste den FSV Kettwig. Anstoss ist wie gewohnt um 15:00 Uhr.

 

Die Zweite tritt zwar tabellarisch auf der Stelle, blieb aber auch im dritten Spiel unter Trainer J. Füsers ungeschlagen. Beim starken Tabellenzweiten aus Eiberg lieferte man einen tollen Kampf ab und holte sich hochverdient einen Punkt. Am Ende hieß es 1:1 (1:1) Unentschieden.

Das es nicht einfach würde war anhand des Tabellenbildes von Beginn an klar. Doch die Füsers-Truppe zeigte sich motiviert und engagiert und hielt klasse gegen die Anfangsoffensive der Hausherren. Diese stürmten direkt vehement auf das Gehäuse des VfL und hatten schon in der ersten Minute eine Riesenchance, in der Keeper B. Schneider gleich 3x hintereinander parierte. Wer jetzt aber dachte die Schwarz-Roten gehen unter, der sah sich getäuscht, denn das wars für lange Zeit von den Gastgebern.  Die Hausherren versuchten zwar spielerisch zum Erfolg zu kommen, der Vfl war aber jederzeit in der Nähe von Ball und Gegner und suchte meist sofort den Zweikampf.

Mit fortschreitender Spieldauer fing auch der Vfl an, sich spielerisch nach vorne zu arbeiten und die Spielanteile nach und nach auszugleichen. Wurden die ersten kleineren Chancen noch vertan, so machte es Kapitän S. Renell in der 28. Minute besser: Nach einer Ecke stieg er unnachahmlich hoch und köpfte überlegt ins lange Eck zur umjubelten Führung (1:0, 28.) Die Partie war jetzt offen, aber es blieb dabei dass die Schwarz-Roten nichts zuliessen. Doch als man bei den Schwarz-Roten noch davon träumte mit der knappen Führung in die Pause zu gehen schlug Eiberg quasi aus dem Nichts doch noch zu: Eine zu kurze Abwehr nahm ein aufgerückter Mittelfeldspieler der Hausherren und knallte das Leder volley aus über 20 Metern zum Ausgleich ins Netz (1:1, 43.). Dieses sehenswerte Tor beendete auch die erste Hälfte.

Auch in Halbzeit zwei dasselbe Bild: Verbissen kämpften beide Teams um jeden Meter Boden. Man kämpfte, rackerte und lief auf beiden Seiten viel. Spielerisch war jetzt nicht mehr so viel geboten wie in der ersten Halbzeit, doch es war immer noch eine gute Kreisliga-C Partie. So verging die Zeit, bis beiden Teams in der Herbstsonne am Sachsenring die Puste ausging und man nicht mehr so gut stand und auch Fehler machte. Erst jetzt hatten plötzlich beide Mannschaften den Siegtreffer auf dem Fuß. Zunächst scheiterten S. Strub und K. Hainold innerhalb von nur wenigen Minuten völlig frei vor dem Tor an den eigenen Nerven und in der Schlußminute hielt jeder, der es mit dem VfL hielt nochmal den Atem an, als ein Eiberger Angreifer völlig frei vor dem Tor von B. Schneider auftauchte, der den anschliessenden Schuß erahnte und mit einer gekonnten Parade aus dem Winkel fischte.

So blieb es in der umkämpften aber fairen Partie beim gerechten 1:1 Endstand. Damit hängt der Vfl auf Rang 11 fest. Um endlich einmal in der Tabelle zu klettern muss am kommenden Sonntag, 04.10.2015, ein Sieg her. Dann empfängt die Füsers-Truppe am heimischen Eisenhammer den SV Kray 04 II, der mit 3 Punkten auf dem letzten Platz steht. Anstoß hier ist um 12:45 Uhr.


Zwei Spiele, zwei Punkte für die Erste

26.09.2015

Englische Woche für die Erste: Im Auswärtsspiel gegen Sportfreunde 07 holte die Ebner-Truppe einen Punkt. Ebenfalls ein Remis gab es danach unter der Woche (Donnerstag) im Heimspiel gegen die Gäste aus Mintard.

Bei strahlendem Sonnenschein an der Veronikastrasse in Rüttenscheid erwischte die Erste bei Ihrem Auswärtsauftritt gegen Sportfreunde 07. Bereits nach 5 Minuten zeigten sich die Gastgeber in Geberlaune und der Keeper der Schwarz-Gelben liess einen schon gefangenen, harmlosen Ball genau vor die Füße von D. Menzner fallen. Der reagierte blitzschnell und schob die Kugel aus spitzem Winkel zur Führung ins lange Eck.

Diese hielt allerdings nur drei Minuten. Bereits in Minute 8 glichen die kampfstarken aber eigentlich spielerisch limitierten Hausherren aus. Eine schlecht geklärte Flanke nahm ein 07`er mit einem sehenswerten Dropkick und hämmerte das Leder unhaltbar aus 25 Metern ins Gehäuse des machtlosen L. Gajewski.

Mehr gab es danach vorerst nicht mehr zu sehen. Die Sportfreunde waren dem VfL läuferisch deutlich unterlegen, doch die blitzartigen Konter verpufften wirkungslos. Der berühmte letzte Pass landete permanent beim Gegner oder im Aus. Dann aber der Schock: In der 38. Minute gingen die Hausherren doch tatsächlich in Führung. Nach einer Ecke bewachten alle Schwarz-Roten den kurzen Pfosten und liessen einen Spieler des VfL am langen Pfosten unbewacht. Der bedankte sich per Abstauber mit dem 2:1.

Doch die Schwarz-Roten zeigten Kampfgeist. Endlich wurde bei einem schnellen Angriff mal der Ball steil in den Strafraum gespielt und schon wusste 07 sich nur noch mit einem Foul zu behelfen. So durfte B. Honings seine Treffsicherheit unter Beweis stellen und verwandelte sicher zum 2:2 Pausenstand (40.).

Wesentlich schneller erklärt war die zweite Hälfte: Das Spiel war jetzt ein einziges Gekämpfe im Mittelfeld. Vor den Toren spielte sich kaum noch etwas ab. Eine Linie war bei beiden Teams nicht mehr zu erkennen. Doch mit zunehmender Spieldauer liess bei den Hausherren die Luft nach und in den letzten 15 Minuten drückte der Vfl nochmal aufs Gas. Aber wieder wurden die Konter, zum Teil in Überzahl, schwach zu Ende gespielt.

Dann hatte auch der sonst gute Unparteiische ein Einsehen mit den Sportfreunden und pfiff die faire Partie pünklich nach 90 Minuten bei einem 4 gegen 2 Konter des VfL ab. Einen Sieger hätte die Partie auch nicht verdient gehabt und so blieb es beim leistungsgerechenten 2:2.

Viel ärgerlicher war dann die Heimpartie am vergangenen Donnerstag: Der VfL begann stark und spielte die Gäste in der ersten Hälfte nahezu an die Wand. Bereits nach 7 Minuten war es Timo Schmidt, der seine Farben früh in Führung brachte. Die Schwarz-Roten waren trotz einiger Personalprobleme klar das bessere Team. So musste Torhüter L. Gajewski sein Können diesmal im Feld beweisen. Das tat er auch...und wie. Er war es, der bereits in der 24. Minute mit dem 2:0 die vermeintliche Vorentscheidung erzielte. Glück für die Gäste, dass der VfL nicht die Hälfte seiner Torchancen bis zur Halbzeit nutzte, denn sonst wäre es wohl ein Debakel geworden.

Umso unverständlicher dann die 2. Halbzeit: Plötzlich ging nichts mehr bei den Schwarz-Roten. Man stand viel zu tief und liess die, mit dem Mute der Verzweiflung, anennenden Mülheimer wieder ins Spiel kommen. Und so lief die zweite Hälfte eben 8 Minuten, als plötzlich der Anschlusstreffer fiel (2:1, 53.).

Im Zuge des immer näher rückenden Abpfiffs lockerten die Gäste jetzt auch ihren Abwehrverbund und drängten auf den Ausgleich. Das eröffnete natürlich Räume und so fuhren die Hausherren reihenweise Konter, die sie jedoch wie schon im Spiel gegen Sportfreunde nicht nutzen konnten.

Und es folgte das ungeschriebene Gesetz im Fussball: Wer vorne die Dinger nicht macht..... und so musste das Ebner-Team in der 80. Minute auch noch den Ausgleich schlucken (2:2).

So tritt man ein wenig auf der Stelle und konnte leider nicht an den Gästen vorbeiziehen (Platz 11, 9 Punkte, 18:18 Tore).

Am kommenden Sonntag muss man auswärts wieder Farbe bekennen. Es geht zu den Sportfreunden nach Niederwenigern, die mit nur drei Punkten mehr in Schlagdistanz sind. Anstoss auf dem Glück Auf Sportplatz in Hattingen ist um 12:30.

Ungleich schwerer ist die Aufgabe für die Zweite: Die reist Sonntag zum Sachsenring nach Eiberg um beim Tabellendritten Preussen Eiberg zu bestehen. Die holten aus 5 Spielen immerhin schon 12 Punkte. Anstoss hier ist um 11 Uhr.

Wir wünschen beiden Teams viel Erfolg!!!


Vier Punkte zum Heimspieltag

16.09.2015

Endlich gab es mal wieder einen "Doppelheimspieltag" am Eisenhammer. Und die beiden Seniorenteams holten durch einen Sieg der Ersten und ein Remis der Zweiten gute vier Punkte.

Die erste Mannschaft bekam es mit den, im Tabellenkeller stehenden, Gästen von Yurdum Spor zu tun. Nach einer schwierigen Partie konnte man am Ende mit 2:1 (1:1) den zweiten Dreier der Saison einfahren.

Von Beginn an zeigte der Vfl, dass man dieses Spiel unbedingt für sich gewinnen will. Man ging beherzt in die Zweikämpfe und konnte diese dann auch meist gewinnen. Lediglich nach vorne spielte man etwas zu überhastet, so dass dann meist am Strafraum der Gäste ein Fehlpass den Angriff beendete. Dass änderte sich erst in der 26. Minute, als man plötzlich eine Traumkombination aufzog, die D. Menzner mit der 1:0 Führung beendete.

Diese hielt jedoch nur fünf Minuten. Der sonst gute Keeper L. Gajewski stand etwas zu weit vor seinem Gehäuse und konnte per Fernschuss zum Ausgleich überwunden werden (1:1, 31.). Dies sollte auch gleichzeitig der Halbzeitstand sein.

Aber auch in Hälfte zwei blieb es dabei: Der Vfl war das leicht optisch überlegene Team, jedoch ohne die ganz zwingenden Torchancen herauszuarbeiten. Yurdum Spor kämpfte verbissen um jeden Ball. So musste eine starke Einzelleistung von Torben Schmidt her, der in der 65. Minute sein Farben erneut in Führung brachte (2:1)

Die Gäste waren im Anschluß bemüht mehr nach vorne zu spielen. So eröffneten sich dem VfL in den letzten 20 Minuten häufige Überzahlmöglichkeiten, die aber allesamt schwach zu Ende gespielt wurden. So musste bis zum Ende gezittert werden. Doch da die Gäste am Ende nichts mehr zusetzen konnten blieb es beim knappen aber hochverdienten Sieg der Ebner-Truppe.

Damit rückt das Team mit 7 Punkten aus 6 Spielen ins Mittelfeld der Tabelle (Rang 11, 14:14 Tore). Jetzt kommt es zum Duelle gegen die punktgleichen Sportfreunde 07. Anstoss an der Veronikastr. ist am kommenden Sonntag, 20.09.15 um 11:00 Uhr.

 

Bei der Zweiten feierte Trainer J. Füsers sein "Heimdebut" (Bericht siehe unten) ausgerechnet im Derby gegen den Lokalrivalen SG Kupferdreh-Byfang. Nach 90 Minuten Abnutzungskampf in einer hart geführten, aber jederzeit fairen Partie waren letztlich beide Mannschaften mit dem 1:1 (0:0) Endstand zufrieden.

Die Schwarz-Roten hatten einen Beginn nach Maß und drückten mit dem Anpfiff aufs Gas. Die Gäste hatten deutliche Mühe mit den schnellen Angriffen des VfL. Schade, dass K. Hainold, der nach schönem Pass alleine aufs Gästegehäuse zulief, den Lupfer zwar über den Keeper aber neben das Tor setzte.

Auch ein ganz stark gehaltener Renell-Kopfball und ein Schuss wenige Zentimeter vorbei fanden nicht den Weg ins Tor.

Die Gäste kämpften sich aber von Minute zu Minute mehr in die Partie zurück. Vom schönen Kombinationsspiel des Vfl blieb am Ende nichts mehr über. Stattdessen wurde um jeden Zentimeter gefightet und es ging torlos in die Pause.

Am Gesamtbild der Partie änderte sich auch nach der Pause nichts. Beide Mannschaften bekämpften sich mit allen Mitteln. Dabei muss man sagen, dass es meistens hart aber wirklich fair zuging. Torchancen blieben jetzt Mangelware. Als sich so langsam alle Zuschauer mit einem 0:0 anfreundeten fiel plötzlich aus heiterem Himmel das 1:0 für die Gäste: Ein Akteur hatte bei zwei Pressbällen das Glück das das Leder an ihm hängenblieb, nutzte dann aber sehenswert den tupfenden Ball und knallte diesen aus gut 25 Metern über den ,zu weit vor seinem Tor postierten, Torhüter B. Schneider hinweg ins Netz.

Doch der Vfl zeigte Moral. Man hatte den Eindruck jetzt kämpfte die Füsers-Truppe noch ein bisschen mehr. Mit viel Wucht drängte man die Blau-Schwarzen in die eigene Hälfte. Selbst als ein Schuss von S. Strub mit einer Glanzparade aus dem Winkel geholt wurde, kämpfte die Mannschaft weiter. Und wurde am Ende noch belohnt. Nach schöner Vorarbeit schob S. Strub das Leder überlegt am Gästekeeper vorbei zum umjubelten Ausgleich (1:1, 83.).

Bis zum Ende passierte nichts mehr und so hatte man mit viel Moral immerhin einen Zähler ergattert. Damit hat man jetzt mit 5 Punkten den Anschluß ans Mittelfeld geschafft.

Am kommenden Sonntag ist man spielfrei, bevor es am 27.09.2015 zur BSA Sachsenring geht. Gegner dort ist der heimische SV Preussen Eiberg. Anstoss ist um 11:00 Uhr.


Schwacher Saisonstart für beide Teams

11.09.2015

Beide Seniorenmannschaften vom Eisenhammer erwischten einen schlechten Start in die Saison.

Bedingt durch den Spielausfall am 1. Spieltag begann die Erste mit dem Pokalheimspiel gegen ESG 99/06 und verabschiedete sich mit einem 1:3 gegen den Ligagefährten. Ewig lange stand es 1:2, ehe man in der 89. Minute alles nach vorne warf und Pech mit einem Pfostenschuss hatte, bevor Ex-VfL-Kapitän Th. Rausch mit dem folgenden Konter das 1:3 markierte.

Dann ging es in die Liga und zum Nachbarn Niederbonsfeld. Hier verlor man glatt mit 1:4 in einer kuriosen Begegnung. Der Vfl spielte wie aus einem Guss und verpasste es lediglich sich höher in Front zu schiessen als nur mit 1:0 durch D. Menzner in der 44. Bitter, dass man sich durch einen berechtigten Elfer noch Sekunden vor der Halbzeit das 1:1 einfing. Doch bereits in der 50. war "Bonsfeld" nur noch zu 10. und plötzlich stellte der Vfl komplett das Fussballspielen ein, trabte nur noch über den Platz und fing sich zurecht noch drei Treffer ein.

Im nächsten Auswärtsspiel ging es nach Winfried Kray. Beim teuer verstärkten Kader des Aufstiegsaspiranten hielt man 50 Minuten ein "Zu Null", bevor man nach dem ersten Gegentreffer einbrach und am Ende verdient mit 0:4 verlor.

Es folgte der nächste Auftritt der ESG am Eisenhammer und innerhalb weniger Tage konnten die Blau-Gelben einen Sieg feiern. Mit der bis dato schwächsten Leistung des VfL gegen gewiss nicht übermächtige Gäste musste man sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben.

In der vergangenen englischen Woche dann folgten endlich die ersten Punkte. Zunächst begrüsste man den SV Leithe am Hammer. Hier trennte man sich unglücklich mit 1:1, nachdem B. Honings seine Farben in Führung brachte, K. Hainold aber später per unglücklichem Eigentor den Ausglich erzielte. Die Szene des Spiels aber sicher kurz vor dem Ende, als "Schumi" im Strafraum der Gäste umgesäbelt wurde und der Schiri zu schnell abpfiff, denn B. Honigs schob das Leder noch ein. Die Folge war rot für die Gäste und ein verschossener Elfer für die Hausherren. Wie ärgerlich!

Am vergangenen Sonntag dann schoss die Ebner-Truppe sich dann den Frust von der Seele. Beim abgeschlagenen Tabellenletzten Rüttenscheider SC siegte man deutlich mit 10:1 (3:0). In der einseitigen Partie gegen überforderte Gastgeber zeigten sich besonders Torben Schmidt (2x) und D. Schumacher (3x) besonders treffsicher.

So zeigt sich die Tabelle etwas freundlicher: Rang 15 mit 4 Punkten. Lediglich mit den Gegentoren geht es so weiter wie in der abgelaufenen Saison. Bereits 13x schlug es im Kasten der Schwarz-Roten ein. Aber das Team hat ja noch viel Zeit es besser zu machen. Die nächste Gelegenheit ist am kommenden Sonntag, 13.09.2015. Hier stellt sich mit Yurdum Spor der Tabellendreizehnte am Eisenhammer vor. Anstoss ist wie gewohnt um 15 Uhr.

 16.09.2015

Auch die zweite Mannschaft von Trainer L. Adomeit hatte sich sicher einen anderen Saisonstart vorgestellt.

Man begann direkt mit einer 0:2 (0:1) Heimniederlage gegen ESG 10/21 II. In einer eigentlich ausgeglichenen Partie machte mal wieder Ex-VfL-Kapitän Th. Rausch mit seinem Torjägerinstinkt den Unterschied und machte zum Leidwesen der Schwarz-Roten mit zwei typischen Toren die Heimniederlage perfekt.

Dann ging es weiter nach Teutonia Überruhr. In einer insgesamt eher schwachen aber umkämpften Partie musste man sich am Ende erneut trotz weitestgehender Überlegenheit mit einem Punkt zufriedengeben. 2:2 (2:2) hiess es am Ende an der Mentingsbank. Man führte früh durch S. Strub in der 8. Minute , musste aber im Gegenzug den Ausgleich hinnehmen und lag in der 23. dann sogar zurück. Wieder Strub konnte noch vor der Pause ausgleichen. Nach der Pause flachte das Spiel völlig ab und wurde jetzt nur noch von hektischem Kampf geprägt. Tore fielen allerdings keine mehr.

Es folgte der Heimauftritt gegen den Tabellenführer ESC Rellinghausen III. Hier verschlief man die Anfangsphase völlig und musste froh sein durch ein Gegentor in der ersten Minute nur mit 0:1 hintenzuliegen. Doch bei hochsommerlichen Temperaturen ging den Gästen plötzlich der Saft aus und es spielte nur noch der VfL. Leider liess man auch die größten Chancen liegen, kassierte nach der Pause aber nach einem Konter das 0:2 (54.). Danach verwaltete der Tabellenführer clever die Führung und der VfL lief nur noch hinterher. Am Ende fuhren die Gäste noch einen Konter zum, sicher um ein Tor zu hohen, 0:3 (89.).

Was dann folgte, war für alle überraschend. Unter der Woche musste Trainer L. Adomeit aus gesundheitlichen Gründen völlig überraschend und schweren Herzens zurücktreten.

AUCH AUF DIESEM WEG ALLES GUTE UND GUTE GENESUNG, LOTHAR!!!!!

Gott sei Dank kann der Verein sich auf Ihn verlassen: Als neuer Trainer konnte der alte Trainer, Spieler und langjähriges Vereinsmitglied Jürgen Füsers aktiviert werden.

ALLES GUTE JÜRGEN UND VIEL SPASS MIT DEINEM NEUEN TEAM!!!

Er war es dann auch, der mit der Truppe den ersten Saisonsieg feiern durfte. Mit 3 Punkten kehrte man vom Gastspiel bei Werden-Heidhausen IV zurück. Spielerisch klar überlegen durfte man am Ende einen souveränen 3:1 Erfolg feiern.

So steht man nach 4 Spielen mit 3 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Jetzt geht es gegen den Lokalrivalen SG Kupferdreh-Byfang. Anstoss am Eisenhammer ist um 12:45 Uhr.


Seniorenteams mit Spielausfällen - Erste jetzt im Pokal

19.08.2015

Glück im Unglück für die verkaterten Jungs der beiden Seniorenmannschaften vom Eisenhammer (Bericht der Jubiläumsparty s.u.):

Sowohl das Spiel der II. in Teutonia Überruhr (Platz unter Wasser) als auch das der I. Mannschaft am Eisenhammer (Platz war doppelt belegt) musste abgesagt werden.

Das Nachholspiel des ersten Spieltages der Zweiten findet am 26.08.2015 um 19:30 Uhr an der Mentingsbank statt.

Die Erste um Trainer C. Ebner beginnt die Saison also am morgigen Donnerstag, 20.08.2015 um 19:30 Uhr am heimischen Eisenhammer mit einem Pokalspiel. Gegner ist die Essener SG 99/06.

Den Start in die Meisterschaft versuchen beide Teams dann am kommenden Sonntag, 23.08.2015 wenn die Zweite um 12:45 Uhr am Eisenhammer gegen die ESG 99/06 II antritt, die im ersten Spiel 2:1 gegen Leithe II siegte.

Danach kommt es dann zum Derby, wenn die I. Mannschaft ihre Visitenkarte um 15 Uhr an der Kohlenstrasse beim Nachbarn SuS Niederbonsfeld abgibt (0:4 Niederlage in Winfried Kray)

Beiden Mannschaften wünschen wir natürlich viel Glück!!!


Party am Hammer

19.08.2015

Das war sie also - die große Jubiläumsfeier. Am vergangenen Samstag lud der Verein bekanntlich zum 50-jährigen Vereinsjubiläum. Und alle waren Sie gekommen.

Doch von vorne: Vereinsikone "Perry" Fischer und einige fleissige Helfer aus der ersten und zweiten Mannschaft hatten den altehrwürdigen Eisenhammer herausgeputzt. Die Büsche waren frisch geschnitten, der  Zierrasen leuchtete förmlich. Der Pommeswagen war um Pavillons und Grillstation vergrössert worden und ein großer Bierstand ging mit der Überdachung vor den Kabinen Dach in Dach. Auf der Terasse im Obergeschoß leuchtete ein prachtvolles Festzelt....es war angerichtet.

Nach und nach trudelten auch die Gäste ein. In allen Altersklassen gab es ein großes "Hallo" und wiedersehen.

Den kleinen, offiziellen Teil des Abends eröffneten Ehrenpräsident H-P Schöneweiss, Geschäftsführer B. Schneider und ein Abgesandter der ESPO mit diversen Reden. Letzterer erntete ob eines schönen Geschenkes und eines kleinen Schecks auch den meisten Beifall. Später wurden noch langjährige Mitglieder mit Vereinsnadeln und Laudatien für Ihre Treue geehrt, als da wären: G. Kupke, S. Trautmann, J. Füsers, F. Füsers.

Danach regierte nur noch die Wiedersehensfreude mit den "alten Jungs". Und spätestens als in der Nacht auf dem flutlichterhellten Rasen ein großes gemeinsames Foto aufgenommen wurde schwelgte der ein oder andere doch in rührseligen Erinnerungen.

 

Und so ging es mit viel Gesprächen, Lachen, Bier und Bratwurst harmonisch bis in die frühen Morgenstunden.

Danke an den Vorstand und alle Helfer, die das tolle Fest möglich gemacht haben. Danke auch an die Leute, die seid Jahren mal wieder am Hammer waren (kommt öfter vorbei mal ein Spiel gucken - es lohnt sich).

UND DER BESONDERE DANK GILT "PERRY" FISCHER, DER SICH SELBST ÜBERTROFFEN HAT!!!


DAS JUBILÄUM

10.07.2015

Während die Teams sich seid dieser Woche schon wieder mit schweisstreibenden Einheiten auf die neue Saison vorbereiten, erinnert der Verein nochmal daran, dass man sich in diesem Jahr in einem Jubiläumsjahr befindet und so gehen schon im Hintergrund seid einiger Zeit die Vorbereitungen voran.

Denn am 12.03.1965 wurde mit dem FC Möllney in einem Lokal auf der Kupferdreher Str. einer der beiden Vereine gegründet, aus denen der spätere VfL Kupferdreh 65/82 entstand (siehe unter "Geschichte").

Dieses Ereignis muss groß gefeiert werden. Am 15.08.2015 wird die Party auf der Anlage am Eisenhammer steigen. Der Verein bittet darum sich rechzeitig und zur besseren Planung mit Eintrittskarten einzudecken.

Wir freuen uns jetzt schon auf die Legenden und Freunde aus der langen Zeit des FC Möllney, Feldjäger SV und VfL Kupferdreh, die unseren Verein an diesem Tag besuchen werden.

Karten gibt es bei Perry und anderen Verantwortlichen am Eisenhammer.

 

 

 


Spielzeit 2015/2016 - Vorschau

13.08.2015

Die Vorbereitung ist abgeschlossen und beide Mannschaften vom Eisenhammer freuen sich auf die neue Saison. Was ist zu erwarten? Was sind die Ziele?

Bescheiden wie man am Eisenhammer so ist wollen beide Teams eigentlich so früh wie möglich nichts mit einem Abstieg zu tun haben und ansonsten einfach etwas weiter vorne in der Tabelle landen. Die I. geht auch in dieser Saison mit Trainer C. Ebner an den Start. Der Kader ist fast komplett geblieben und um den ein oder anderen Neuzugang verstärkt. Sollte das Team nicht wieder solche Mengen an Gegentoren kassieren, dann ist ihr durchaus die ein oder andere Überraschung zuzutrauen.

Das Mass aller Dinge in der Liga ist jedoch der Topfavorit von BG Überruhr. Die Blau-Gelben verstärkten sich unter anderem mit namhaften Bezirks- und Landesligaspielern. Sogar ein Regionalligaspieler (Bumbullies) wurde verpflichtet. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich unser junges Team gegen einen solchen Gegner schlagen kann. Der Aufstieg ist somit (auf dem Papier) eigentlich schon vergeben.

Dahinter scheint bei den ganzen namhaften Ruhrhalbinsel-Teams wieder alles möglich. Man darf sich wieder auf rasante Derbys freuen. Neu dazugekommen ist u.a. auch der "alte Bekannte" Fortuna Bredeney. Mit diesem Team kommen einige bekannte Gesichter aus der ehemaligen Abstiegsmannschaft  um Trainer v.d. Gathen wieder in die Liga und damit auch einmal zum Eisenhammer zurück.

Die II. Mannschaft um Trainer Adomeit geht ziemlich "runderneuert" und damit quasi als Wundertüte in die Saison. Hier wird man zunächst sehen müssen wo man steht. Routinier F. Füsers hat die Mannschaft aus Altersgründen verlassen, dafür gibt es zahlreiche tolle Neuzugänge. Unter anderem kehren S. Renell (I. Mannschaft), M. Bernreuther und T. Grundmann (Essener Norden) sowie Torjäger S. Strub (Preussen Eiberg) wieder in die Mannschaft zurück. Daneben haben sich noch 2-3 andere Jungs angemeldet, die das Team verstärken werden.

Leider müssen beide Teams schon am Sonntag antreten. Lieber hätte man die Spiele ob des bevorstehenden Jubiläums des VfL verschoben. Leider machten die Gegner (SV Leithe und Teutonia Überruhr II) jedoch nicht mit. So werden einige Spieler wohl mit Kopfschmerzen auflaufen.

Dennoch wünschen wir allen Aktiven und den Zuschauern, Mitgliedern und vor allen Dingen den Neuzugängen 

VIEL SPASS BEIM VFL UND EINE TOLLE SAISON 2015/2016

(Zum Nachschauen von Ergebnissen und Tabellen wurden die Links hier unter "Tabellen" upgedated und können ab sofort genutzt werden)


Vorbereitung (Teil 2) I. und II.

13.08.2015

Beide Seniorenteams vom Eisenhammer schliessen heute ihre Vorbereitung ab und freuen sich jeweils auf die neue Meisterschaftssaison, die am kommenden Sonntag beginnt. 

Die Mannschaften machten so gut wie alle Vorbereitungsspiele auf den jeweiligen Turnieren. Dabei trat die I. zunächst beim PMG-Cup in Heisingen an und musste ersatzgeschwächt mit drei Vorrundenniederlagen (Sus Niederbonsfeld 1:2, Sportfreunde 07 1:4 und SV Burgaltendorf 0:3) früh die Segel streichen.

Danach ging es wie gewohnt zum Geno-Cup des SV Burgaltendorf. Hier spielte man 2x groß auf und konnte den Ligarivalen Rüttenscheider SC mit 5:0 besiegen, ehe man sich dem Landesligisten und späteren Turniersieger TuS Essen-West in einer tollen Partie mit 4:2 geschlagen musste. Das Ausscheiden besiegelten dann die Sportfreunde aus Niederwenigern (ebenfalls Landesliga), die unser Team mit 6:0 schlugen.

Die II. spielte zunächst gegen zwei Teams aus der Kreisliga C der Nachbarstädte Bottrop und Dortmund und konnte beide Spiele gewinnen (2:0 und 6:2).

Auch auf dem Bagus-Cup machte das Adomeit-Team eine gute Figur. Hier spielte man zwei mal für die I., die ja gleichzeitig woanders "ran" musste. So ging es gegen die klassenhöheren Teams des ESC Rellinghausen II sowie SC Werden 80. Man verlor beide Spiele zwar, war aber jeweils gleichwertig (1:2 und 3:5) und vertrat den Verein würdig.

Im letzten Spiel des Bagus-Cups waren dann beide Teams anderweitig unterwegs, so dass der Vfl zum letzten Spiel nicht antreten konnte. Auch auf diesem Weg nochmal Entschuldigung an die Nachbarn von Teutonia Überruhr.

Jetzt freut man sich auf den kommenden Samstag, wenn der VfL sein 50-jähriges Jubiläum feiert und "Legenden" und "Altgediente" zusammen mit den aktuellen Teams am Eisenhammer feiern (s.o.)

HIERZU WÜNSCHEN WIR ALLEN FEIERNDEN VIEL SPASS!!!


Vorbereitung für beide Seniorenteams

17.07.2015

Wie es mittlerweile so üblich ist, werden zur Vorbereitung wenige Freundschaftsspiele genutzt. Dafür nimmt man dann an den großen Turnieren auf der Ruhrhalbinsel teil. Die erste Mannschaft meldete gleich bei 2 Turnieren (PMG-Cup in Heisingen und Bagus-Cup in Überruhr). Dummerweise überschneiden sich die Spielpläne  gleich zu Beginn.

Während die Erste also in Heisingen antritt, spielt dann die Zweite zumindest die ersten beiden Spiele auf dem Bagus-Cup. Die Mannschaft um Trainer L. Adomeit eröffnete auch die Vorbereitung mit einem Spiel gegen den Batenbrucker SV II aus Bottrop. Das Spiel konnte mit 2:0 gewonnen werden, wobei Rückkehrer S. Strub sich mit 2 Treffern erfolgreich zurückmeldete.

Beide Teams treten zunächst jeweils kommenden Samstag und Sonntag an. Gegner und Anstosszeit s.o.


Siege zum Saisonabschluss / Fazit

10.07.2015

Machen wirs nicht spannender als es am Ende war: Gegen einen bereits abgestiegenen Gegner aus Eiberg drehte die erste Mannschaft um Trainer C. Ebner nochmal so richtig auf. Am Ende hiess es 8:1 (3:0). Bemerkenswert vor allen Dingen, dass es der Mannschaft gelang total überlegen zu sein, obwohl man die Positionen vorher ausgelost hatte und jeder woanders als auf seiner gelernten Position spielte.

Der Vfl begann wie die Feuerwehr und der überragende T. Schmidt krönte seine tolle Saison mit zwei frühen Treffern (1:0 11. und 2:0 25.). Das war schon fast die Vorentscheidung. Diese folgte dann spätestens als kurz vor der Pause D. Scheuermann mit dem 3:0 (43.) die letzten Zweifel am Sieg wegfegte. In der zweiten Hälfte wechselten beide Teams dann kräftig aus, was natürlich zur Folge hatte dass der Spielfluss etwas zu wünschen übrig liess. Doch der VfL fing sich schnell wieder und wollte jetzt die endgültige Entscheidung. In ganz starken 10 Minuten erzielte man direkt drei Treffer, wobei besonders das sechste (67.) äusserst umjubelt war denn das erzielte der Torhüter L. Gajewski, der in dem Spiel als Mittelfeldmotor unterwegs war. Vorher hatten bereits S. Domke und S. Renell das 4:0 (58.) und 5:0 (61.) erzielt.

Doch noch immer hatten die Schwarz-Roten nicht genug. B. Winkler erzielte das 7:0 (82.) für seine Farben. Selbst der Ehrentreffer zum 1:7 für Eiberg in der 88. Minute wurde nochmal beantwortet. D. Menzner setzte ein dickes Ausrufungszeichen unter die Saison und traf in der letzten Minute noch zum 8:1 Endstand.

Fazit: Klassesaison der I. Mannschaft. Als Aufsteiger in dem Haifischbecken "eingleisige Kreisliga A", in der soviele potenzielle Aufsteiger in die Bezirksliga gestartet waren, kam man am Ende auf einen hervorragenden 13. Tabellenplatz. Dabei holte man in 38 Spielen 51 Punkte (16 Siege, 3 Unentschieden, 19 Niederlagen), was die Saison auch deutlich widerspiegelt. Denn der jungen Truppe fehlte eigentlich nur eins: Ein bisschen Cleverness, auch mal mit einem Unentschieden zufrieden zu sein. So gab es den Fussball, den Trainer Ebner so liebt: Mit Vollgas rauf und runter und am Ende gibt es einen Sieger. Das sahen auch die Zuschauer so, den die Spiele machten grösstenteils echt Spaß. Auch das Torverhältnis spricht dafür: Erzielten die Schwarz-Roten mit 97 Treffern die viertmeisten in ihrer Liga, so musste der arme Torhüter L. Gajewski auch 108 mal hinter sich greifen und kassierte damit die fünftmeisten Gegentreffer.

Viele der Jungs spielten eben erst ihr zweites Seniorenjahr. Im ersten stiegen Sie auf und jetzt schafften Sie mit 19 Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz deutlich den Klassenerhalt. Selbst auf Rang 16, der am Ende bei ungünstiger Konstellation den Relegationsplatz hätte bedeuten können, waren es zuletzt 10 Punkte.

Dabei überwiegen natürlich auch die Erinnerungen an richtig tolle Spiele. Vor allen Dingen gegen die Spitzenteams waren die Jungs immer hochmotiviert. BG Überruhr (am Ende 5.) schlug man direkt 2x in der Saison. Aber auch Aufsteiger SpVgg. Steele konnte man im Heimspiel schlagen. Unvergessen hierbei der 35 Meter Freistosshammer von T. Schmidt zum 4:2, als der Steelenser Keeper keine Mauer wollte. Oder der Sieg im Heimspiel gegen den Tabellendritten Heisinger SV, der mit Schiedsrichter und Kunstrasen haderte und dabei vergessen hatte, dass der Vfl dieselben Bedingungen hatte. Auch das Highlight vor knapp 200 Zuschauern im Nachbarschaftsduell beim SV Kupferdreh-Byfang bleibt unvergessen, als man in einem tollen Spiel kurz vor dem Ende den verdienten Ausgleich erzielte um kurz darauf nach krassem Abwehrfehler doch noch mit 2:3 zu verlieren.

DANKE FÜR DAS TOLLE JAHR UND GLÜCKWUNSCH ZUM KLASSENERHALT!!!!

Da wollte natürlich auch die II. um Trainer L. Adomeit nicht zurückstehen. Am Ende schaffte man es doch tatsächlich im letzten Spiel noch die rote Laterne an die Gäste weiterzureichen (sieht man mal vom, ohne Wertung spielenden, SV Leithe III ab). Nach 10 Spieltagen auf Rang 11 hüpfte man doch noch hoch auf 10. Dabei zeigte die Truppe eine starke Leistung und schlug Preussen Eiberg II mit 5:2 (3:0).

Es waren die "Oldies", die der Partie ihren Stempel aufdrückten. Nach 25 Minuten belohnten sich die Schwarz-Roten für ihre Überlegenheit. Es war "Alte-Herren-Leihgabe" M. Gonzalez der den Vfl 1:0 in Führung schoss. Bis zur Pause erhöhte die nächste Leihgabe, L. Tautermann auf 2:0 (30.), ehe wieder M. Gonzalez seine Farben jubeln liess und noch vor der Pause mit dem 3:0 die Vorentscheidung erzielte.

Nach der Pause träumte man wohl schon langsam vom "Abschlußbierchen", denn der Vfl begann schlafmützig und musste tatsächlich zwei Gegentreffer schlucken (3:1, 54. und 3:2, 64.). So wurde die Partie nochmal spannend, ehe es M. Pilny vorbehalten war mit dem 4:0 (72.) die Entscheidung zu erzielen.

Doch dem starken M. Gonzalez gebührte der krönende Saisonabschluss. In der 86. Minute traf er mit seinem dritten Treffer an diesem Tag zum 5:2 Endstand.

Fazit: Der Verein stand vor der Saison vor der schweren Entscheidung, überhaupt noch eine zweite Mannschaft zu stellen. Nachdem man sich von einigen schwierigen Charakteren getrennt hatte blieb noch ein kleiner Rumpf zusammen. Mit ein paar Neuzugängen nahm man den Spielbetrieb auf. Später dann kam noch Verletzungspech dazu und so war man am Ende immer personell "auf Kante genäht". Doch mit starkem Zusammenhalt innerhalb des Vereins schaffte man es immer den Kader aufzufüllen. So gab es immer mal eine Leihgabe aus der Ersten. Auch die "Alte Herren" half in Person von M. Gonzalez und L. Tautermann fast die gesamte Rückrunde aus. Trainer F. Füsers war auch schnell wieder von der Trainerbank auf den Platz gewechselt.

Vor dem Hintergedanken der Konsolidierung war der sportliche Erfolg nicht zu Erwarten. Doch trotz nicht gerade bester Voraussetzungen wurde meistens großartig gekämpft. Umso mehr Pech hatte man oft mit einem Tor Unterschied gegen Mannschaften "von oben" zu unterliegen. Unvergessen der tolle Auftritt in Freisenbruch, als man beim damaligen Tabellenführer nichts zuliess und dieser kurz vor dem Ende noch das 1:0 erzielen konnte. Daher hat sich die Truppe es wirklich verdient, noch kurz vor knapp das Minimalziel "nicht Letzter werden" erreicht zu haben. Neben den Aktiven hat auch der neue Trainer L. Adomeit, eigentlich erst für das nächste Jahr geplant, großen Anteil daran. Im nächsten Jahr wird sich einiges ändern...mehr dazu in unserer Saisonvorschau. 

 

Am Ende liessen alle Aktiven und Freunde des Vfl die Saison bei Bratwurst und Bier gemütlich und harmonisch ausklingen.


Jubel am Eisenhammer

02.06.2015

Riesenjubel am Eisenhammer. Auch im nächsten Jahr spielt die I. Mannschaft um Trainer C. Ebner A-klassig.

Der Aufsteiger liess in Rellinghausen nichts mehr anbrennen und siegte bei der bereits abgestiegenen II. des ESC satt mit 8:1 (4:0). Damit sind auch die letzten, ohnehin nur noch theoretischen, Zweifel am Klassenerhalt ausgeräumt.

Machen wir es kurz: Gegen einen völlig überforderten Gegner drehten die spielfreudigen Jungs vom Eisenhammer mal so richtig auf. Bereits bis zur Halbzeit war beim Stand von 4:0 die berühmte "Messe gelesen". Dafür sorgte der überragende Timo Schmidt mit seinem frühen Tor zum 1:0 (6.) und vor allem der Toptorjäger des Vfl, B. Honings. In der Saison irgendwann von Trainer Ebner vom defensiven Mittefeldmann zur Sturmspitze gemacht, krönte der 2. Geschäftsführer seinen tolle Saisonleistung mit dem i-Tüpfelchen: Mit einem lupenreinen Hattrick (21., 38., 44.) erhöhte er nicht nur auf 4:0, sondern auch sein Torkonto auf unglaubliche 15 Saisontreffer. Trifft er auch noch im letzten Spiel gegen Preussen Eiberg, so kommt er schon in seiner zweiten Seniorensaison langsam in die Nähe der VfL-Legenden D. Langner (23 Tore), T. Rausch (25) und M. Rausch (25).

Dem wollte wohl auch Timo Schmidt in nichts nachstehen und liess nach der Halbzeitpause auch noch 2 Treffer folgen um damit ebenfalls einen Dreierpack zu schnüren (5:0 58., 6:0 68.).

Kurz darauf erzielten die Hausherren ihren Ehrentreffer zum 6:1. Doch die Schwarz-Roten zeigten sich davon gänzlich unbeeindruckt und so war es M. Frahsek, der ebenfalls mehrfach traf und mit einem Doppelpack das Ergebnis in schwindelerregende Höhen schraubte und damit den schon 15. Saisonsieg des Vfl perfekt machte (7:1 75., 8:1 83.).

Jetzt freut man sich auf den kommenden Sonntag, 07.06.2015. Zum Saisonabschluß bei Bier und Bratwurst hat man noch ein nettes "Freundschaftsspiel" zuhause gegen die leider schon abgestiegenen Preussen aus Eiberg. Man darf sich sicher sein, dass Trainer Ebner die ein oder andere überraschende Personalentscheidung aus dem Hut zaubern wird.

Dann wird auch die Zweite ihre Saison schon beendet haben. Das Freundschaftsspiel gegen Holsterhausen musste kurzfristig abgesagt werden. Am Sonntag kommt es zum abschliessenden Meisterschaftsduell mit Eiberg II. Nur mit einem Sieg könnten die Schützlinge von Trainer Adomeit das Tabellenende noch verlassen und den letzten Platz (sieht man mal von den ohne Wertung spielenden Leithe II ab) mit den Gästen tauschen.

Da auch das Wetter mitspielen soll freut sich der VfL auf alle Gäste, die es mit Schwarz-Rot halten und mit uns den Tag am Eisenhammer begehen wollen.


Zweite schiebt Freundschaftsspiel ein

21.05.2015

Mitten in der Saison fast drei Wochen Pause vor dem Saisonfinale? Das war Trainer L. Adomeit dann doch des guten zuviel und so bestreitet die Zweite am Wochenende nach Pfingsten ein Freundschaftsspiel.

Anstoss am Eisenhammer gegen den TuS Holsterhausen IV (Kreisliga C Nordwest, Rang 13) ist am 31.05.2015 um 11 Uhr.


Kreisliga A - Die Lage in der Liga unserer Ersten

21.05.2015

Wer steigt auf? Und vor allen Dingen: Kann die Erste noch absteigen? Diese Frage bewegt momentan viele die es mit dem VfL halten. Daher hier mal ein kleiner Ausblick auf das Saisonfinale:

Es sind noch zwei Spieltage zu spielen. Die letzten vier Mannschaften steigen auf jeden Fall ab. Diese Vereine stehen bereits fest. Es handelt sich um SV Preussen Eiberg, Teutonia Überruhr, ESC Rellinghausen 06 II und ETB II.

Bei äusserst unglücklicher Abstiegskonstellation aus der Bezirksliga, und jetzt kommt ein dickes könnte, KÖNNTE der Fünftletzte ein Relegationsspiel gegen den Abstieg machen müssen. Zur Zeit steht auf diesem Platz bekanntlich der SV Leithe (Rang 16) mit vier Punkten Rückstand auf den VfL. Widmen wir uns also diesen beiden Teams:

Der Vfl hat vom Papier her das deutlich leichtere Restprogramm, trifft man mit dem ESC Rellinghausen II und Preussen Eiberg (letzter Spieltag zuhause) auf zwei schon abgestiegene Teams. Der SV Leithe hat es dagegen mit dem, um den Aufstieg kämpfenden, Tabellenführer SpvGg Steele 03/09 und dem Tabellenfünften Blau-Gelb Überruhr mit zwei Spitzenteams zu tun. Hier also nochmal der "Tabellenkeller"

 

Um das Abrutschen auf den fünftletzten Platz also zu verhindern gibt es folgende Möglichkeiten:

- Die Erste holt einen Dreier und ist bei zu vergebenden 6 Punkten sicher durch.                                                        

- Leithe verliert eines seiner zwei Spiele.

- Der Vfl verliert beide Spiele, Leithe holt aus seinen beiden nur zwei Unentschieden.

Was darf nicht passieren?

- Die Erste verliert beide Spiele, Leithe holt einen Sieg und ein Unentschieden (=Entscheidungsspiel)

- Die Erste holt nur einen Punkt aus beiden Spielen, Leithe gewinnt seine beiden (=Leithe überholt die Erste mit einem Punkt)

- Die Erste macht zwei Unentschieden, Leithe gewinnt beide Spiele (=punktgleich Entscheidungsspiel).

Alles in allem sieht es für unsere Jungs also sehr gut aus!

 

Um es kurz zu machen: Oben gibt es einen knallharten Zweikampf zwischen SpvGg. Steele 03/09 als Tabellenführer (83 Punkte) und dem "geliebten" Nachbarn,  der SG Kupferdreh-Byfang als Zweitem (82 Punkte).

Das Restprogramm spricht deutlich für den Tabellenführer, der es mit 2 Mannschaften aus dem Tabellenkeller (SV Leithe und ESC Rellinghausen II) zu tun hat. Die SG muss noch 2 "heisse" Derby bestreiten. Die Gegner hier heissen SV Burgaltendorf II (Platz 11) und Teutonia Überruhr (Platz 18).

Im Aufstiegskampf bleibt es also auch bis zum letzten Spieltag spannend. Wir werden beobachten wer am Ende der Saison die Nase vorne haben wird.


Erste holt vierten Heimsieg in Folge

21.05.2015

Die erste Mannschaft des Vfl Kupferdreh schraubt weiter fleissig am Saisonziel Klassenerhalt. Die allerletzten Zweifel sind zwar noch nicht gänzlich besiegt, aber jetzt darf aus den Sektflaschen schonmal der Korken entfernt werden. Nach hart umkämpften 90 Minuten war Schwarz-Rot am Ende 2:1 (1:1) Sieger gegen den Tabellenachten FC Kray 04.

Der VfL begann fahrig und nervös. Das sollte sich früh rächen, denn bereits nach 12 Minuten lagen die Schwarz-Roten nach einer Unachtsamkeit mit 0:1 im Rückstand. Doch wie so oft zeigte die Truppe von Trainer C. Ebner auch diesmal Moral und kam über den unbändigen Kampf zurück ins Spiel. Dieser Kampf war auch Trumpf in dieser Partie und so kam das Spielerische sichtlich zu kurz. Aber schliesslich wollte man drei Punkte und keinen Schönheitspreis gewinnen. Den Weg dazu ebnete dann in der 36. Minute T. Thiesbrummel, der den verdienten Ausgleich für seine Farben erzielte. Das 1:1 bedeutete dann auch den Pausenstand.

In Hälfte zwei verstärkte der VfL den Druck. Jetzt wurde richtig Gas gegeben und neben Kampf auch spielerische Akzente gesetzt. War man in Halbzeit eins noch zu wenig zielstrebig, so zeigte man sich jetzt deutlich präsenter. Und zeigte neben Kampf nun auch spielerische Akzente. Sprich, jetzt hatte man das Spiel im Griff. Nun erspielte man sich auch klasse Torchancen, die allerdings gleich mehrfach vergeben wurden.

Aber der Vfl hat ja noch seinen "Killer" vor dem Tor: In der 63. Minute vollstreckte B. Honings zur umjubelten 2:1 Führung und erzielte damit schon seinen 12. Saisontreffer. Damit schloss er zum bisherigen, internen Goalgetter auf, Mittelfeldakteur Torben Schmidt.

Auch danach kämpften beide Teams weiter um jeden Milimeter Boden und Ball. Doch die Schwarz-Roten hatten weiter die besseren Torchancen. Da man diese aber nicht nutzen konnte blieb die Partie spannend bis zum Ende. Dann endlich erlöste der gute Schiedsrichter den VfL mit dem Abpfiff.

Jetzt freut sich die Truppe erstmal auf Pfingsten und die anstehenden eineinhalb Wochen Ruhe, ehe es in den letzten zwei Spielen zum finalen Showdown gegen den Abstieg kommt. Den Anfang macht die Partie beim SC Rellinghausen II. Anstoss an der Bezirkssportanlage "Am Krausen Bäumchen" ist am 31.05.15 um 12:45 Uhr.


Erste und Zweite ohne Punkte

19.05.2015

Ohne Punkte kehrten die beiden Seniorenteams vom Eisenhammer von ihren Auswärtsaufgaben zurück.

Die erste Mannschaft um Trainer C. Ebner hatte dabei allerdings auch eine Menge Pech. Heisingen, ehemals als Aufstiegskandidat gestartet und mittlerweile mit 18 Punkten hinter dem Aufstiegsplatz gelandet, merkte man an, dass sie die Hinspielscharte vom Eisenhammer unbedingt wettmachen wollten.

Bis zur 40. Minute hatten die Gastgeber bereits zweimal genetzt sowie dank äusserst harter Gangart zwei gelbe Karten auf dem Konto. Den Anfang machten die Gastgeber in der 20. Minute nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr, ehe sie in der 40. Minute mit dem 2:0 bereits frühzeitig die Weichen auf Sieg stellten. Dachte man!

Doch der Vfl gab nicht auf und kam noch in der Nachspielzeit zum Anschlusstreffer durch B. Honings (45.+1.)

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer weiter eine äusserst zerfahrene Partie. Die Gastgeber fielen vor allen Dingen durch Foulspiele und Nickligkeiten auf. Dadurch blieb der Spielfluss natürlich ein wenig aussen vor. Vor allen Dingen die beiden Brüder Torben und Timo Schmidt bekamen immer wieder die übertriebene Härte zu spüren. Schade, dass der schwache Schiri zwar einige Gelbe an Heisingen verteilte, es aber doch nicht schaffte die beiden Spieler zu schützen. So kam es wie es kommen musste: In der 61. Minute musste Torben das Feld nach üblem Foulspiel verlassen. Der Heisinger Spieler kam übrigens ungestraft davon.

Die Schwarz-Roten hatten jedoch zunächst die richtige Antwort parat: Wieder schlug B. Honings zu und erzielte in der 70. Minute den 2:2 Ausgleich. Doch das Glück war an diesem Sonntag nicht auf Seiten des Vfl denn in den Minuten 78. und 80. erzwang Heisingen die Entscheidung mit den Treffern zum 3:2 und 4:2. Sage und schreibe zweimal waren es abgefälschte Schüsse, die dem armen Torhüter L. Gajewski keine Chance liessen. Da war der Elfmeterpfiff gegen den Vfl am Ende auch schon nicht mehr wichtig. Der wurde verwandelt und der Vfl schlich mit 2:5 (1:2) vom Platz.

Die Spannung steigt: Bei drei noch ausstehenden Spielen hat Leithe den Rückstand auf unser Team auf 4 Punkte verkürzt. Weiter gehts bereits morgen, Mittwoch, 20.05.2015. Dann hat die Ebner-Truppe die Chance gegen den Tabellenachten SV Kray 04 zu punkten. Anstoss am heimischen Eisenhammer ist schon um 18:30 Uhr.

----------------------------------------------

Der Zweiten erging es nicht viel besser. Die Mannschaft von Neu-Trainer L. Adomeit schleppt sich gerade ins Ziel. Zum Auswärtsspiel an der Veronikastrasse gegen Sportfreunde 07 konnte man gerade mal 11 gesunde Spieler aufbieten. S. Päsler ging zudem noch angeschlagen in die Partie.

Das Häuflein Aufrechter wehrte sich zwar nach Kräften, musste sich in der fairen Partie aber verdient mit 1:3 (1:2) geschlagen geben. Dabei fing eigentlich alles recht vielversprechend an: Bereits nach vier Minuten zirkelte M. Pilny einen langen Ball nach Freistoss ins rechte, obere Toreck und sorgte für die frühe Führung (1:0, 4.). Nur wenige Zeigerumdrehungen später wurde L. Tautermann auf die Reise geschickt. Doch auf dem langen, einsamen Weg zum Tor versagten ihm wohl die Nerven und er konnte die Kugel nicht am Torhüter der Gastgeber vorbeischieben.

Doch mit der Zeit übernahm Sportfreunde dann das Kommando. Bei den schnellen Angriffen war der Vfl viel zu passiv und zu weit von den Leuten weg. So wurde meistens das Mittelfeld mit Spurts überbrückt und man lief in Überzahl auf die Abwehr des Vfl zu. Das konnte nicht gut gehen und ging es auch nicht. Nach zwei weiteren, nach diesem Schema vorgetragenen Angriffen, setzt man sich auf aussen durch, zog in den Strafraum, es wurde ein Querpass gespielt und in der Mitte war man immer einen Schritt zu langsam und so war das Spiel gedreht und es hiess 1:2 (28., 30.).

Bis zur Halbzeit zeigte sich der Vfl dann etwas stabiler und so ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause. In dieser folgte die nächste Hiobsbotschaft: Torhüter B. Schneider hatte sich kurz vorher eine Muskelverletzung zugezogen und konnte nicht mehr weitermachen. Der angeschlagene S. Päsler zeigte Einsatz und stellte sich zur Verfügung. Er war noch keine 10 Minuten auf dem Platz da musste er aber schon hinter sich greifen. Nach einer weiten Flanke wurde wieder "geschlafen" und ein Sportfreunde-Akteur köpfte relativ unbedrängt die Entscheidung (3:1, 56.).

In der Folgezeit kontrollierten die 07`er das Geschehen, ohne jedoch das Tor der Schwarz-Roten ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Ohne einen einzigen Auswechselspieler zeigten die übriggebliebenen Vfl`er wenigstens Moral und stemmten sich gegen eine höhere Niederlage. Chancen erspielte man sich jetzt natürlich kaum noch. Hinten stand "Torhüter" Päsler wie eine Wand und zeigte die ein oder andere aufsehenerregende Parade.

So verrannen die Minuten und nur Abwehrmann B. Stenzel sorgte noch für Aufregung, als er in der 78. Minute nach einer Tätlichkeit vorzeitig duschen durfte und die Saison damit beim letzten Heimspiel als Zuschauer beenden muss.

Kurz darauf pfiff der gute Unparteiische ab und die "aufrechten 11" konnten erstmal durchatmen. Jetzt hat die Adomeit-Truppe erstmal 2 Wochen Pause und dann kommt es zum letzten Heimspiel. Dort spielt man dann am 07.06.2015 gegen SV Preussen Eiberg II und hat ein letztes mal die Chance auf einen Dreier zum Saisonabschluss


Geschehnisse nach dem 09.03.15

18.05.2015

Wie ja bereits berichtet wurde gab es kein Update der Homepage seid dem 09.03.2015 aufgrund von einer technischen Störung seitens des Providers. Hier nun ein kleiner Rückblick auf die letzten Wochen:

I. Mannschaft:

Die I. Mannschaft absolvierte in der Zeit nach dem Spiel gegen Teutonia Überruhr bis zur Vorwoche satte 9 Spiele. Zunächst setzte es drei Niederlagen (FSV Kettwig 1:2, ESG 99/06 4:6, Niederbonsfeld 1:4 - einen Videolink zum letztgenannten sendete uns ein "Nachbar" im Gästebuch:

https://www.youtube.com/watch?v=-oFeiMXyXLA

) bevor man mit 4 Punkten in Folge (Yurdumspor 2:2, SV Burgaltendorf II 2:1) wieder wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt einfahren konnte.

Dann folgte das Highlight und Derby beim Tabellenführer SV Kupferdreh-Byfang. Nach einer tollen Leistung und stattlicher Kulisse lieferte man hier sicher das beste Saisonspiel ab. Am Ende einer intensiven Partie glich unser Team mit einem fulminanten Treffer von Torben Schmidt noch zum 2:2 aus, um im Gegenzug nach einem Abwehrfehler doch noch mit 2:3 zu verlieren. Das war schade.

Aber danach folgte wieder eine kleine Serie, die diesmal sogar satte 7 Punkte brachte (Rüttenscheid 5:0, Werden-Heidhausen II 0:0, Sportfreunde 07 6:0). Bemerkenswert hierbei sicherlich, dass die 100-Gegentore-Abwehr des Vfl gleich dreimal "zu null" spielte. Das Wichtigste ist aber, dass mit dieser Miniserie vermutlich der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist (mehr dazu siehe unten Bericht gegen Sportfreunde 07)

II. Mannschaft:

Der Verein schaffte es endlich einen geeigneten Trainer für die Zweite zu präsentieren. Wir heissen an dieser Stelle Lothar Adomeit herzlich beim VfL willkommen und wünschen stets ein gutes Händchen und viel Erfolg am Eisenhammer. Eigentlich wollte Lothar sich bis zum Ende der Saison als "stiller Beobachter" ein Bild seines neuen Teams machen, wurde aber von den Ereignissen überrollt. Weil die bisherigen Trainer Füsers/Gonzalez im Moment den Kader auffüllen müssen war es für ihn aber kein Problem, sofort das Ruder zu übernehmen.

Zunächst lief es in der Liga weiterhin nicht gut für den VfL. Es setzte weitere Niederlagen (BG Überruhr 0:4, BW Mintard III 9:2, SV Kupferdreh-Byfang III 0:2). Bitter hieran war, dass man trotz teils ordentlicher Leistung nicht einen Punkt holen konnte.

Dann aber schaffte man es eine kleine Serie von drei ungeschlagenen Spielen hinzulegen (TC Freisenbruch II 1:1, SV Isinger II 2:2, SV Leithe II 1:0). Aber das Pech blieb der Zweiten auch hierbei treu. Mit Ausnahme des Spiels in Isinger (Nach 0:2 Rückstand noch Ausgleich kurz vor Schluss) hätte man mehr verdient gehabt. Gegen Freisenbruch nutzte man die Chancen nicht und gegen Leithe gab es keine Punkte (Pflichtfreundschaftsspiel wegen Nachmeldung).

So beendete dann Kettwig 08 das zarte Pflänzchen Hoffnung und konnte am Eisenhammer mit 4:0 gewinnen. Damit bleibt man weiterhin auf dem vorletzten Platz und konzentriert sich schon voll und ganz auf die Planungen für das nächste Jahr.

Verein:

Am 27.03.2015 fand die ordentliche Jahreshauptversammlung statt. Die Mitglieder erlebten eine harmonische Sitzung. Der Vorstand wurde allenthalben entlastet, Neuwahlen standen nicht auf der diesjährigen Tagesordnung. Sportlich und gesellschaftlich wurde eine engere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Mannschaften vereinbart, was mittlerweile auch schon "gelebt" wird.

 

Das war die Zusammenfassung der "homepagelosen" Zeit. In Kürze gibt es die Spielberichte der beiden Seniorenteams vom vergangenen Wochenende.


War das der Klassenerhalt für die Erste?

12.05.2015

Noch gibt es keinen Grund die Sektkorken knallen zu lassen. Aber die Flaschen dürfen schonmal langsam aus dem Kühlschrank geholt werden. Mit einem satten 6:0 (2:0) Heimerfolg durfte die Erste um Trainer C. Ebner einen ganz wichtigen Dreier bejubeln.

Um das Spiel kurz zu beschreiben: Die Gäste wollten zwar gerne mitspielen, doch der Vfl liess das nie zu. Zweikampfstark und immer mit Vollgas nach vorne spielend hatte man bereits nach wenigen Minuten das Heft in der Hand und große Chancen. Dennoch dauerte es bis zur 22. Minute: Da war es Kapitän "Gaga" Sascha Renell, der mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke das 1:0 erzielte. Nur 10 Minuten später sahen die Zuschauer wieder mal einen schnellen Angriff der Schwarz-Roten, der mit einer gezielten Flanke auf Spielmacher D. Menzner endete, der aus kurzer Distanz das 2:0 erzielte (32.), was auch gleichzeitig der Pausenstand war.

Die zweite Hälfte begann damit, dass Sportfreunde mehr nach vorne schob, um etwas Druck zu erzeugen. Doch dabei öffneten sie soweit, dass die schnellen Angreifer des Vfl permanent mit einfachen Pässen in die Tiefe auf und davon rennen konnten. So schraubten die spielfreudigen Schwarz-Roten das Ergebnis mit andauernder Spielzeit immer höher und trafen durch 2 Treffer von B. Honings (3:0, 60. und 6:0, 90.), Torben Schmitdt mit seinem 12. Saisontreffer (4:0, Elfmeter, 64.), Timo Schmidt (5:0, 65) zum Heimerfolg.

Stand der Sieg schon früh fest, so zeigte sich bereits nach kurzer Zeit  und dem Eintrudeln der Ergebnisse von den anderen Plätzen dass der direkte Abstieg abgewendet ist. Denn Preussen Eiberg verabschiedete sich mit einer 1:11 Klatsche gegen Tabellenführer Steele 03/09 aus dem Rennen um den ersten direkten Nichtabstiegsplatz. Denn bei noch vier ausstehenden Spielen hat Eiberg jetzt als 17. mit 29 Punkten exakt 13 Punkte Rückstand auf unser Team (Platz 15, 42. Punkte). Die Plätze 17. und 18. (SC Rellinghausen II, ETB II) sind schon "weg".

Was bedeutet das?

Alles schaut auf Platz 16. Dies ist "eigentlich" der erste Nichtabstiegsplatz, es kann aber u.U. zur Relegation kommen. Den hat zur Zeit der SV Leithe inne (34 Punkte). Die Erste hat also jetzt bei 12 noch zu vergebenen Punkten 8 vor diesem Platz. Dahinter kämpfen Eiberg (29 Punkte) und Teutonia Überruhr (26 Punkte) noch um die theoretische Chance Leithe noch den Tabellenplatz und damit die Liga zu entreissen.

Es bleibt also spannend. Jetzt geht es erstmal auswärts nach Heisingen. Anstoss an der Uhlenstrasse ist um 15 Uhr.


TECHNISCHE STÖRUNG

08.05.2015

Liebe Mitglieder des Vereins und Leser dieser Seite:

Wie Sie alle sicher bemerkt haben gab es seid geraumer Zeit kein Update dieser Seite mehr. Dies lag an technischen Störungen, an denen fieberhaft gearbeitet wurde.

Die gute Nachricht ist.....WE ARE BACK!!!!!

In Zukunft wird es also hier wieder aktuelle Berichte der jeweiligen Spiele und sonstige News geben. Besuchen Sie uns ab der nächsten Woche also wieder öfter. Wir versorgen Sie ab sofort wieder mit allem rund um unseren Verein.

Auch eine Rückschau der Ereignisse seid März wird an dieser Stelle veröffentlicht.

Allen Vfl`ern ein schönes und erfolgreiches Wochenende!


Zwei Spiele, zwei Niederlagen

09.03.2015

Beide Seniorenmannschaften konnte ihre Spiele nicht gewinnen und verloren jeweils knapp und unglücklich. Den Auftakt machte die Erste in ihrem Heimspiel gegen Teutonia Überruhr und unterlag mit 1:3 (1:1)

Wieder machte ausgerechnet ein Abstiegskandidat den Schwarz-Roten das Leben schwer. Bei frühlingshaftem Bilderbuchwetter kam man überhaupt nicht in die Gänge, spielte mit viel zu wenig Tempo und ohne Druck und Leidenschaft. Und wenn man nicht genug für das eigene Spiel tut, dann macht das eben der Gegner. Und so gingen die kämpferisch auftretenden Teutonen bereits nach 14 Minuten mit 1:0 in Führung.

Doch der Vfl hatte die deutlich bessere Spielanlage und konnte diesen Fehler in der 35. Minute ausgleichen: R. Schymura erzielte den Ausgleich für seine Farben (1:1). Das waren auch schon die Höhepunkte einer eher langweiligen ersten Hälfte. Was aber nach der Pause folgte trieb Trainer Ebner die Zornesröte ins Gesicht.

Nur fünf Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt da gab es einen Überruhrer Pass in die Tiefe, der aber von Torhüter L. Gajewski gut antizipiert wurde. Der Angreifer der Gäste jedoch trat ein wenig übermotiviert das Leder aus den Händen des Keepers und schob ins leere Tor ein. Zum Entsetzen für den Vfl gab der Schiri kein Foul, sondern liess das Tor zählen (1:2, 50.).

Jetzt endlich wurde es ein Nachbarschaftsderby, wie auch die Anzahl der gelben Karten deutlich zeigt: Gab es davon in Halbzeit eins gerade zwei, zückte der unsichere Schiedsrichter in Hälfte zwei gleich 6x den gelben Karton.

Der Vfl drückte in der Folgezeit auf den Ausgleich. Doch es dauerte bis zur 80. Minute ehe der Schiedsrichter für den größten Aufreger des Spiels sorgte.  Ein Angreifer des Vfl wird im Strafraum der Gäste glasklar von den Beinen geholt wie dieses Bild hier beweist:

 

Unglaublich wie man hier keinen Elfmeter pfeifen kann. Stattdessen gab es einen Freistoß ausserhalb, der nichts einbrachte. Trainer Ebner war ausser sich: Statt Ausgleich oder Führung lag man durch zwei klare Fehlentscheidungen hinten. Und die Uhr tickte erbarmungslos für die Gäste.

Als der Vfl am Ende komplett öffnete fiel die Entscheidung nach einem Konter. Die Gäste erhöhten auf 3:1(90+2) und besiegelten damit die Niederlage.

Damit rutscht man auf Rang 14 ab und muss jetzt zum 9., dem ambitionierten FSV Kettwig. Anstoß in der Ruhr-Arena ist um 15 Uhr.

 

Wenig Glück mit dem Gegner Teutonia Überruhr hatte auch die Zweite. Die Füsers/Gonzalez-Truppe unterlag ebenfalls unglücklich mit 1:2 (0:2).

Es zieht sich fast wie ein roter Faden durch die Saison: Man nimmt sich immer viel vor, geht auf den Platz und bevor man richtig im Spiel ist liegt man hinten. So auch in der gestrigen Partie. Eine eigentlich harmlose Hereingabe wird von einem Überruhrer Stürmer noch abgelenkt und der Ball kullert am verdutzten und machtlosen Keeper Schneider vorbei und geht Zentimeter neben dem langen Pfosten ins Tor (0:1, 4.).

In der Folgezeit mühten sich beide Teams redlich, endlich Struktur in die Partie zu bringen. Doch es gelang einfach nichts, was sicher auch an den Platzverhältnissen lag.  Der war in einem desolaten Zustand: Knochenhart und eher einer Mondlandschaft gleichend war ein vernünftiges Paßspiel kaum möglich. Zur Ehrenrettung der Nachbarn muss man aber wissen, dass die Teutonen bald von der Herrmannshöhe zur Bezirkssportanlage Überruhr umziehen und dass daher wahrscheinlich dort der Platz nicht mehr gepflegt wird.

Vielleicht war es auch diesem Umstand geschuldet, dass Spielmacher Gonzalez nach etwas über einer halben Stunde fast für die Vorentscheidung sorgte: Nach einem Ballgewinn lief er Richtung eigenes Gehäuse, wollte seinen Keeper anspielen, doch die Rückgabe war deutlich zu kurz und wurde daher unerreichbar für Schneider. Der Torschütze der Gastgeber schob zum Doppelpack ein (0:2, 37.). Der Rest des Spiels war Kampf und viel Krampf auf beiden Seiten.

Auch die zweite Hälfte hatte nicht viel zu bieten. Immerhin riss der VfL sich jetzt zusammen und versuchte wenigstens mal Linie in sein Spiel zu bringen. Das reichte für die eigentlich harmlosen Gastgeber. Man war jetzt deutlich feldüberlegen. Lediglich 30 Meter vor dem Tor war die Herrlichkeit zu Ende. Spätestens dann gab es den Fehlpass oder verlorenen Zweikampf. So stand Überruhr tief und liess den Vfl kommen um dann zu kontern. Aber diese Konter wurden zumeist verstolpert.

In der 75. Minute war es dann endlich soweit: P. Baum nutzte eine der wenigen Torchancen aus und erzielte den mittlerweile hochverdienten Anschlußtreffer (1:2, 75.) und läutete damit eine stürmische Schlußphase ein.

Der Vfl öffnete jetzt komplett die Abwehr und berannte das Tor der Hausherren. Und tatsächlich hatte man kurz vor dem Ende die Riesengelegenheit zum Ausgleich: P. Baum ging über aussen, brachte die Kugel flach in die Mitte und der heranstürmende D. Vossbeck schaffte es den Torhüter anzuschiessen. Das musste natürlich der Ausgleich sein. So aber war kurz darauf Schluss und der Vfl musste ohne Punkte die Heimfahrt antreten.

Jetzt wird es "einfacher" für den Tabellenvorletzten: Am kommenden Sonntag, 15.03.2015 stellt sich der Spitzenreiter am heimischen Eisenhammer vor. Anstoss der Partie ist um 12:45 Uhr.

 


13. Jahreshauptversammlung

04.03.2015

Es ist mal wieder soweit. Die jährliche Hauptversammlung findet wie folgt statt:

Freitag, 27.03.2015, 19 Uhr, Jugendraum am Eisenhammer

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen. Um rege Teilnahme wird gebeten. Hier die Tagesordnung:

 

 


Zwei Spiele, zwei Niederlagen

09.03.2015

 

 


Rabenschwarzer Rückrundenauftakt für Zweite

04.03.2015

Erst am vergangenen Sonntag startete für die Zweite die Rückrunde in der Kreisliga C. Gegner war kein Geringerer als das Spitzenteam von Winfried Huttrop (derzeit Tabellenplatz 2). Obwohl es sich eigenartig anhört war man diesmal jedoch eigentlich fast gleichwertig.

Aber leider hatte der sonst so große Rückhalt der Füsers/Gonzalez-Truppe, Torhüter Schneider, einen rabenschwarzen Tag erwischt und patzte bei den ersten vier Gegentoren völlig ungewohnt gleich 3x (!!!). So war natürlich nichts zu machen und man unterlag am Ende satt mit 2:6 (0:4).

Von Beginn an war die Partie optisch ausgeglichen. Beide Teams zeigten sich laufstark und wollten gewinnen. Doch es gab einen großen Unterschied. Während der Gästekeeper mehrfach glänzend hielt, war alles was aufs Gehäuse des Vfl kam, drin. Und so schlich man nach 45 Minuten ziemlich enttäuscht und nach bitteren Gegentoren mit 0:4 in die Kabine (0:1 15., 0:2 20., 0:3 39., 0:4 44.)

Nach der Pause versuchte der Vfl offener zu spielen und drückte auf den Anschlusstreffer. Doch nach 10 gespielten Minuten in Hälfte zwei schlugen wieder die Gäste zu und erzielten mit ihrem fünften Treffer die Entscheidung (56.). Doch der Vfl kämpfte und rackerte weiter.....und wurde endlich belohnt. Nach starkem Einsatz von Erste-Leihgabe D. Vossbeck gelang "Boris" Baum zunächst das 1:5 (58.), bevor der Vorbereiter selbst gefoult wurde und unmittelbar danach den fälligen Elfmeter zum 2:5 selbst verwandelte.

Die Gäste wirkten plötzlich unsicher und die Schwarz-Roten drückten auf den nächsten Treffer. Tolle Moral unseres Teams, die sich nie aufgaben und immer weiterkämpften. Ein Tor wollte aber nicht mehr gelingen und so kassierte man in der Nachspielzeit noch einen Konter zum 2:6 Endstand (90+1)

Am kommenden Sonntag, 08.03.2015 muss die Truppe beim Nachbarn Teutonia Überruhr III antreten. Anstoss an der Mentingsbank ist um 13:00 Uhr.

Interessantes gibts vom "grünen Tisch": Die Zweite bekam in der Winterpause nachträglich 3 Punkte dazu und tauscht damit wieder den Tabellenplatz mit Eiberg II. Den eben dieses (verlorene) Spiel vor der Winterpause wurde vom Verband mit 2:0 für den Vfl gewertet.

Ausserdem gibt es ein neues, nachträglich gemeldetes Team, welches zunächst ohne Wertung (Pflichtfreundschaftsspiele) mitmacht: SV Leithe III.

 


Sieg und Niederlage für die Erste

04.03.2015

Bereits am 22.02. musste unsere Erste zum 23. Spieltag auswärts beim SV Leithe ran und holte sich beim Abstiegskandidaten eine herbe Klatsche ab. Nach einem einseitigen Spiel hiess es am Ende sage und schreibe 0:5 (0:1).

Der Spielbericht ist eigentlich schnell erzählt: Die Schwarz-Roten waren ein einziger Totalausfall und bekamen nicht ein Bein auf den Boden. Eine vernichtende Anzahl verlorener Zweikämpfe, fehlender Einsatz und ein motivierter Gegner waren für den VfL zuviel an diesem Tag. So hatte man in 90 Minuten nicht eine einzige echte Torchance. Der einzige Lichtblick in diesem Spiel war, dass man nach 45 Minuten nur mit 0:1 (33.) hinten lag.

Wer gehofft hatte der Vfl komme "runderneuert" aus der Kabine sah sich getäuscht. Weiterhin bestimmten nur die Gastgeber über das einfache Mittel, nämlich Kampf, die Partie nach Belieben. Und so fing man sich dann in der letzten halben Stunde noch weitere vier Treffer ein (0:2 58., 0:3 60., 0:4 78. und 0:5 87.). Dann war der bediente Trainer C. Ebner und seine Mannen endlich erlöst und durften ohne Punkte den Rückweg antreten.

 

Weitaus besser präsentierte man sich am vergangenen Sonntag und behielt im wichtigen Spiel um den Klassenerhalt gegen Schlußlicht ETB II mit 4:2 (2:2) die Oberhand.

Von Beginn an drückte der VfL mächtig aufs Gas und die Gäste in ihre Hälfte. Die versuchten mit Kampf gegenzuhalten, hatten aber gegen die wendigen und schnellen Schwarz-Roten zumeist das Nachsehen.

Leider rückte man oft zu nachlässig viel zu weit auf. So auch in der 10. Minute, als man das komplette Mittelfeld aufgab und sich auf einmal 2 Abwehrspieler 3 Spielern des ETB gegenübersahen. Die spielten den Angriff clever zu Ende und gingen plötzlich in Führung.

Doch der Vfl blieb cool und konnte nach schönem Spielzug durch T. Thiesbrummel nur vier Minuten später den Ausgleich erzielen (1:1, 14.). Auch danach sahen die Zuschauer schöne Spielzüge der Schwarz-Roten, die leider vor dem Tor zuviel liegenliessen. So mühte man sich bis zur 42. Minute, ehe Timo Schmidt die hochverdiente Führung erzielte (2:1, 42.).

Wer dachte, jetzt geht alles den "vorbestimmten" Gang, der sah sich getäuscht. Nach einem völligen Blackout in der Hintermannschaft stürmte ein ETB-Angreifer allein aufs Tor zu und erzielte mit dem zweiten Torschuss der Gäste das zweite Tor zum 2:2 Ausgleich (43.) Und somit entglitt dem Vfl die eigentlich verdiente Pausenführung und ging stattdessen mit Unentschieden in die Kabine.

Auch nach Wiederanpfiff blieben die Hausherren cool und zeigten sich trotz der zwei Nackenschläge aus Hälfte eins nicht geschockt. Jetzt drückte man noch entschlossener aufs Gehäuse der Gäste und hatte endlich auch die Rückwärtsbewegung besser im Griff. Man kombinierte jetzt was das Zeug hielt doch die Führung wollte nicht fallen. Die Gäste stemmten sich vehement mit Kampf gegen die immer stärkende werdende Überlegenheit des VfL.

Und endlich fiel es dann: In der 63. Minute war es erneut T. Thiesbrummel, der endlich das erlösende 3:2 erzielte. Jetzt musste der Tabellenletzte endgültig die Abwehr lockern und kassierte kurz vor dem Ende das 4:2 durch D. Menzner (88.) und damit die Entscheidung.

Damit ist der VfL jetzt mit 31 Punkten guter 12. und empfängt am kommenden Sonntag, 08.03.2015 um 15 Uhr zum nächsten Derby den angeschlagenen Nachbar (Platz 18, 16 Punkte) von Teutonia Überruhr am Eisenhammer.


Erste verliert unglücklich in Niederwenigern

13.02.2015

Selters statt Sekt: Nach dem umjubelten 6:5 Sieg im Krimi gegen Überruhr ging es im vorgezogenen Spiel des 22. Spieltags auswärts nach Niederwenigern. Dort landete man mit 1:3 (0:1) trotz eines starken Auftritts auf dem Hosenboden.

Der Vfl war von Beginn an weitestgehend spielbestimmend. Mit viel Tempo und teilweise tollen Kombinationen ging es in Richtung des Gehäuses der Gastgeber. Doch den ersten Treffer setzte der SFN, der sich ebenfalls laufstark präsentierte und damit zu einem insgesamt guten Fussballspiel beitrug. In der 24. Minute klingelte es im Kasten von L. Gajewski (0:1, 24.). Das sollte auch schon der Halbzeitstand sein.

Der Vfl kam entschlossen aus der Kabine und zeigte sich gewillt den Rückstand zu drehen. Und das gelang schnell: Wieder einmal in dieser Saison war Verlass auf den starken Mittelfeldmotor D. Menzner, der mit dem frühen Ausgleich in der 47. Minute bereits seinen 8. Saisontreffer erzielte. Top für einen 10er, der damit auch gleichzeitig Toptorjäger des Vfl ist.

Doch nur drei Minuten später gab es den nächsten Nackenschlag: In der 50. Minute waren es wieder die Schwarz-Gelben, die mit 2:1 in Führung gehen konnten. Doch die Gäste vom Eisenhammer zeigten sich wenig beeindruckt und es entwickelte sich ein sehenswertes A-Klasse-Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.

Aber es sollte an diesem Tag nicht sein. Was man auch probierte, es sollte kein Treffer mehr für die Ebner-Truppe fallen. Stattdessen öffnete man in der Schlussphase komplett und kassierte in der 89. Minute mit dem 3:1 für Niederwenigern die Entscheidung.

Jetzt hat man erstmal ein wenig Zeit sich von der anstrengenden "englischen Woche"  (und den Karnevalsfestivitäten) zu erholen, denn weiter geht es erst in der nächsten Woche. Gastgeber und Gegner ist am Sonntag, 22.02.2015, die Mannschaft des SV Leithe. Gespielt wird um 15 Uhr auf dem Sportplatz Wendelinstraße.


Die Erste des Vfl kennt keine Unentschieden

13.02.2015

Das berichtet zumindest der Reviersport und trifft damit den Nagel auf den Kopf:

 http://www.reviersport.de/296671---vfl-kupferdreh-ebner-team-kennt-keine-remis.html


Tore satt, rote Karten, 3 Elfmeter und 7 Minuten Nachspielzeit

13.02.2015

Dieses Spiel liefert seine eigene Schlagzeile: Nach einer äusserst turbulenten und unterhaltsamen Partie konnte die Erste 3 wichtige Punkte im Abstiegskampf am heimischen Eisenhammer behalten und gewann in Unterzahl mit sage und schreibe 6:5 (3:1) gegen die Gäste von BG Überruhr.

Von Beginn an "gings rund". Der Vfl war mit deutlich besserer Spiellaune ausgestattet als die Gäste, die vor allen Dingen mit dem ungewohnten Kunstrasen ihre liebe Mühe hatten und häufiger harderten. Die unbeeindruckten Schwarz-Roten dagegen versuchten zu kombinieren und mit viel Lauffreude und Spielwitz zu dominieren. Die zahlreichen Zuschauer staunten nicht schlecht: Schon nach einer halben Stunde schien die Partie gelaufen, denn da stand es bereits 3:0 (und hätte auch noch höher stehen können) für den Vfl (1:0 Frahsek 8., 2:0 D. Scheuermann 12., 3:0 D. Menzner 32.).

Aber offensichtlich war dem, bis dato unauffälligen, Schiedsrichter langweilig und er wollte sich auch mal zeigen: Nach einem langen Ball der Gäste von aussen gab es in der Mitte ein Laufduell zwischen S. Rennell und seinem Gegenspieler. Der Ball segelte vorbei und die beiden Kontrahenten strauchelten und fielen übereinander - Tendenz: Normaler Zweikampf. Der Schiri meinte jedoch Foul und gab überraschend Elfmeter. Dann aber toppte er die Fehlentscheidung noch und gab Rennell die rote Karte wegen "letzter Mann", wobei der Strafraum vor Überfüllung platzte. Der Strafstoß wurde sicher zum Anschlusstreffer und 3:1 verwandelt (38.), was auch der Pausenstand war.

Wütend kamen die Gäste aus der Kabine und konnten nach noch nichtmal einer Zeigerumdrehung später das 3:2 erzielen. Was danach passierte lässt sich schwer in Worte fassen: Jetzt liessen beide Teams die Taktik aussen vor und boten den Zuschauern ein wahres Spektakel. Dabei glaubte der Vfl das Spiel schon in der Tasche, denn erst steckte man auch noch den Ausgleich weg (3:3, 58.) ehe man mit drei Treffern in 5 Minuten (4:3, T. Schmidt 67. / 5:3, D. Menzner 70. / 6:3, S. Honings 72.) die Weichen auf Sieg stellte.

Doch an diesem Tag war irgendwie alles anders. Plötzlich drehten die Gäste nochmal am Gas und schafften tatsächlich schon wieder den Anschluss mit zwei Treffern (6:4 76. und 6:5 84.). Dann musste noch ein Gästeakteur mit gelb-rot vom Feld in dieser, das sollte man bei  nicht ausser acht lassen, vogelwilden aber jederzeit fairen Partie.

Den Schlusspunkt sollte der überforderte Schiedsrichter setzen, der die Nerven aller Akteure und Besucher auf die Probe stellte, indem er 4 Minuten Nachspielzeit anzeigte aber 7 Minuten (!!!) spielen liess. Aber auch dieses Zitterfinale passte irgendwie in den Rahmen dieses tollen Fussballspiels.

So sah es der Reviersport:

 http://www.reviersport.de/296561---6-5-wahnsinn-am-kupferdreher-eisenhammer.html


 Erste mit keinem guten Rückrundenstart

06.02.2015

Nach langer Vorbereitung und einer ordentlichen Hallenwinterrunde begann für die Erste die lange Rückrunde. Leider nicht sehr erfolgreich, denn mit leeren Händen kehrte die Mannschaft von Trainer C. Ebner vom Langmannskamp zurück. Mit 1:4 (0:1) musste man sich dem Aufstiegskandidaten Spvgg. Steele im ersten Spiel nach der Winterpause geschlagen geben.

Die Partie begann zunächst wie das Hinspiel vor einigen Wochen, nämlich ausgeglichen. Kein Team konnte sich deutliche Vorteile herausspielen. Leider gelang auch den Schwarz-Roten nicht viel im Spiel nach vorne. So plätscherte die Partie zunächst dahin, bis dem VfL in der 35. Minute ein Missgeschick passierte. Nach einem schweren individuellen Fehler klingelte es im Kasten unserer Jungs und es stand 0:1. Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand in einer höhepunktarmen Partie.

Man wartete auf den großen Ansturm nach der Pause, aber der VfL hatte wohl das falsche Pausenwasser getrunken. Denn war es in der 48. erst eine gelbe Karte, so klingelte es dann im Tor des armen Torhüters L. Gajewski. Und das gleich satte 3x innerhalb von 10 Minuten. So kann man sich natürlich nicht präsentieren (0:2 53., 0:3 62. und 0:4 64.).

Die Partie war natürlich gelaufen und ein Punkt nicht mehr in Reichweite. Daran änderte auch der Ehrentreffer durch T. Schmidt in der 65. zum 1:4 nichts mehr. Man war an diesem Tag einfach offensiv zu schwach und machte es dem Favoriten mit vielen Fehlern im Spielaufbau viel zu einfach. So war natürlich dort nichts zu holen.

Damit bleibt unser Team auf Platz 15 und ist jetzt letzter der "Gruppe", die um Platz 9 kämpft (25 Punkte). Bis dahin sind es lediglich 4 Punkte. Da wäre es natürlich wichtig, gegen BG Überruhr (29 Punkte) etwas Zählbares zu holen. Die stellen sich nämlich im ersten Heimspiel der Rückrunde am Eisenhammer vor.  Anstoss ist um 15 Uhr.

Gegen den abgestürzten Aufstiegskandidaten gilt es vor allen Dingen die Defensive zu stärken. Denn mit 64 Gegentoren (!!!) in 20 Spielen stellt man mit Schlußlicht ETB II. (77 Gegentore) die Schiessbude der Liga. Das muss besser werden. Wir drücken natürlich die Daumen!


Raus mit Applaus - Erste beendet Hallenrunde

22.01.2015

Die I. Mannschaft ist in der 3. Runde der 21. Essener Hallenstadtmeisterschaft denkbar knapp und unglücklich ausgeschieden. Am Ende fehlte nur 1 Tor oder 3 Sekunden zum Weiterkommen.

Als einziges Team der Gruppe unterlag man dem späteren "Mitausscheider" SC Phönix unglücklich mit 2:4. Danach steigerte man sich deutlich und schlug den Ligagefährten ESG 99/06 mit 2:1. Im abschliessenden Gruppenspiel gegen Tgd. Essen-West hätte man jetzt gewinnen müssen. Das schaffte man zwar nicht, holte aber immerhin noch ein 2:2 Unentschieden.

So entschied sich im letzten Spiel der Gruppe zwischen ESG und Phönix, wer neben der Tgd. weiterkommt. Schwarz-Rot oder Blau-Gelb? Es war äusserst spannend, doch der Fussballgott war an diesem Tag nicht mit unserem Team. Beim Stand von 2:2 und nur noch 3 Sekunden zu spielen traf die ESG noch und durfte über den Einzug ins Finalwochenende jubeln.

Unser Team muss sich jedoch keinen Vorwurf gefallen lassen. Immerhin ging es bis in die 3. Runde. Jetzt kann man sich ungestört wieder mit der Vorbereitung auf den sicher aufregenden Abstiegskampf beschäftigen. Denn dieser beginnt bereits in der kommenden Woche, wenn man am 01.02.2015 um 15 Uhr am Langmannskamp gegen Aufstiegsaspirant Steele 03/09 Farbe bekennen muss.

Auch die II. Mannschaft ist in die Vorbereitung gestartet (Rückrundenauftakt ist erst am 01.03.2015) und bestreitet am kommenden Sonntag, 25.01.2015 um 11 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen Rellinghausen III. Austragungsort ist "Am Krausen Bäumchen"


Ganz stark - Erste zieht in die Zwischenrunde ein

13.01.2015

Die erste Mannschaft vom Eisenhammer konnte am vergangenen Sonntag überraschen.  Man zeigte sich gegenüber der ersten Hallenrunde der 21. Essener Stadtmeisterschaften stark verbessert und kombinierte sich zum "Hallo". Nachdem man gegen den Weggefährte und gegen den ebenfalls um den Abstieg kämpfenden Nachbarn Teutonia Überruhr nach 0:1 noch 3:1 gewinnen konnte, legte man im Stadtteilderby gegen Kreisligaspitzenreiter SV Kupferdreh-Byfang ein spannendes Match hin.

Am Ende trug der Sieger Schwarz-Rot und es stand 4:3 für die Ebner-Truppe. Damit konnte man sich im abschliessenden Spiel gegen Regionalligist FC Kray auch eine 1:5 Niederlage leisten.

Damit zieht die Mannschaft vom Eisenhammer am kommenden Sonntag in die große Halle (mit meist grosser Kulisse) ein.

Hier misst man sich ab 15 Uhr auch mit zwei Teams aus dem Norden, da ab dieser Runde gemischt gespielt wird. Gruppenfavorit auf dem Papier ist sicherlich der klassenhöchste Verein, das ist der SC Phönix aus der Bezirksliga. Die weiteren Teams sind Ligagefährte ESG 99/06 sowie aus der Kreisliga NW die Tgd. Essen-West.


Erste erreicht Vorrunde in der Halle

05.01.2015

Bei der 21. Essener Hallenstadtmeisterschaft konnte die erste Mannschaft trotz teilweise schwacher Auftritte das Ticket für die nächste Runde lösen.

Erstaunlich nervös wirkten die Männer vom Eisenhammer vor ungewohnt großer Kulisse in der Halle. Vielleicht war das der Grund für die teils haarsträubenden Fehler, mit denen man sich direkt im ersten Spiel gegen Werden-Heidhausen schon früh auf die Verliererstraße brachte.

Nach zwei individuellen Aussetzern stand es früh 0:2. Werden-Heidhausen verpasste es im Anschluß das Ergebnis auszubauen und noch einige Treffer zu erzielen. Das hätte schon böse ausgehen können. Stattdessen musste der VfL nur noch einen Treffer zum 0:3 kassieren.

Das zweite Spiel würde wohl über das "Überleben" in der Gruppe entscheiden. Es ging gegen den Freizeitligaklub Rapid Essen. Die Freizeitkicker wehrten sich nach Kräften und der Vfl zitterte sich zu einem mühevollen 2:1.

Auch in der dritten Partie gegen BW Mintard war man wieder chancenlos und wurde mit 1:4 geschlagen. Am Ende entschied das letzte Spiel der Gruppe. Aus Sicht des VfL durfte Rapid Essen gegen Werden-Heidhausen nicht gewinnen. Die taten sich jedoch ungewöhnlich schwer, gewannen am Ende aber mit 4:3.

Damit hat es der Vfl geschafft und ist als Dritter weiter. Kurz nach Ende des Tages standen dann auch schon die Gruppengegner für die nächste Runde (Samstag, 10.01.2015, ab 11 Uhr, Sporthalle Löwental) fest.

Da kann man wohl nur sagen: Bitte anschnallen. Denn es ist eine Gruppe voller "Hochkaräter" und Derbygegner. Es geht gegen den Nachbarn und Tabellenführer SG Kupferdreh-Byfang, den ebenfalls Ligagefährten Heisinger SV und Regionalligist FC Kray.

Das wird eine schwere Angelegenheit. Aber in der Halle ist ja eine Menge möglich. Vielleicht fühlt die Erste sich als krasser Ausseinseiter ja wie der Hecht im Karpfenteich und kann für eine Überraschung sorgen?!


21. Essener Hallenstadtmeisterschaft

04.01.2015

Vor dem Ziel "Klassenerhalt" in der Meisterschaft steht der Spaß in der Halle im Vordergrund. Am heutigen Sonntag, 04.01.2015 kommt es in der Qualifikationsrunde Süd-Ost zum ersten Auftritt der Ebner-Truppe in der Sporthalle Löwental in Essen-Werden (am S-Bahnhof)

So sieht der Spielplan aus Sicht unseres Vfl aus:

16:18 Uhr    Erste - Werden-Heidhausen (Bezirksliga, Platz 8)     

17:12 Uhr    Erste - Rapid Essen (Freizeitliga, Platz 4)

18:24 Uhr    Erste - BW Mintard (Bezirksliga, Platz 7.)

Mit zwei Bezirksligisten hat es das Losglück nicht unbedingt gut mit unserem Team gemeint. Der Modus ist allerdings so, dass die ersten 3 der Gruppe die Zwischenrunde erreichen. Somit dürfte vom Papier her das Weiterkommen zwischen unserem Team und dem der Freizeitligakicker von Rapid Essen entschieden werden.

Wir wünschen allen Spielern und Zuschauern schöne, faire Hallenspiele und viel Erfolg!


Schlimme zehn Minuten verhindern Punktgewinn bei Yurdumspor

04.01.2015

Was war das denn? Eine 2:0 Führung beim favorisierten Yurdumspor reichte nicht zum Punktgewinn. Am Ende hiess es 2:5 (1:0).

Dabei hatte alles so gut angefangen. Yurdumspor begann druckvoll, doch der VfL spielte clever, zog sich in die eigene Hälfte zurück und machte vorm Tor die Räume eng. Leider gab es aber gerade zu Beginn einige ungewohnte Abwehrfehler (zumeist Stellungsfehler), so dass die Hausherren zu guten Chancen kamen. Doch entweder hielt der starke Keeper L. Gajewski oder die Angreifer waren zu überhastet.

Und wie so ein Spiel dann manchmal laufen kann zeigten die Schwarz-Roten in der 30. Minute: Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe bekam man kurz hinter der Mittellinie einen Freistoß zugesprochen. T. Schmidt bewies erneut eindrucksvoll seine Schußtechnik und knallte das Leder Richtung Gehäuse. Der überraschte Keeper riss noch die Fäuste hoch, doch der heranstürmende M. Frahsek grätschte das Leder zur Führung über die Linie.

Fortan zeigten die Hausherren sich leicht geschockt und das Spiel war bis zur Pause ausgeglichen. Unmittelbar nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer eine tolle Kombination des Vfl, die Yurdumspor nur per Foulspiel im Sechzehner beenden konnte. Klare Sache: Elfmeter. D. Voßbeck verwandelte sicher zur eigentlich beruhigenden Führung zum "psychologisch wertvollen" Zeitpunkt (47.)

Yurdumspor antwortete jetzt mit wütenden Angriffen und schaffte dann auch den Anschlußtreffer (2:1, 53.). Jetzt spielten nur noch die Hausherren. Man konnte von außen förmlich spüren, wie den Gästen vom Eisenhammer jetzt "die Düse ging". Der Vfl liess sich durch die agressive und zweikampfbetonte Spielweise jetzt komplett den Schneid abkaufen. Es kam wie es kommen musste und in der 63. Minute durfte Yurdumspor über den Ausgleich jubeln.

Doch noch hiess es ja erst 2:2. Was dann folgte war höchst unerklärlich. Dem Vfl gelang gar nichts mehr. Man stand nur noch hinten drin und wartete quasi auf den nächsten Treffer. Doch trotz tatkräftiger Unterstützung der an diesem Tag äusserst schwachen Defensive gelang den Hausherren zunächst kein weiterer Treffer. Selbst die besten Chancen wurden vergeben und die Zuschauer der Hausherren rauften sich ein ums andere mal die Haare.

Aber dann war es doch soweit. Nach einem weiteren Aussetzer in der Hintermannschaft erzielte Yurdumspor doch noch den vielumjubelten Treffer zum 3:2 (83.). Jetzt war die Ebner-Truppe auch vom Kopf her geschlagen und musste in derselben Minute noch den Treffer zum 4:2 und in der Schlußminute sogar noch das 5:2 hinnehmen.

Damit endet die Hinrunde zwar nicht auf einem Abstiegsplatz (Rang 14, 25 Punkte), aber doch im Abstiegskampf dem man doch zu entrinnen glauben konnte. Aber zu unbeständig war die Hinrunde. Glanzauftritte und Siege gegen Aufstiegskandidaten (Heisinger SV, Steele 03/09) wechselten sich mit grausamen Auftritten und Niederlagen wie gegen Yurdumspor oder Sportfreunde 07 ab. Sieht man sich die Tabelle an dann kommt man schnell darauf, woran es letztendlich lag. Mit 41 geschossenen Toren steht man ganz ordentlich da. Keeper L. Gajewski musste aber mit 60 Gegentoren am zweitmeisten hinter sich greifen. Sollte das Team in der Rückrunde die Defensivarbeit verbessern können, wird das Ziel Klassenerhalt geschafft werden können.

WIR WÜNSCHEN ALLEN VIEL SPASS UND ERFOLG IN DER RÜCKRUNDE


Liebe Sponsoren, Mitglieder, Fans und Freunde des VfL,

in letzter Zeit kam die Berichterstattung leider ein wenig zu kurz. Nichtsdestotrotz sind wir noch da. Lesen Sie bald an dieser Stelle vom letzten Meisterschaftsspiel gegen Yurdumspor und einen Vorbericht zur Essener Hallenstadtmeisterschaft, die am kommenden Sonntag beginnt.

Zunächst aber allen Angesprochenen einen guten Rutsch und Euch und Euren Familien alles Gute für 2015!

Auf die Gesundheit und dass die Teams viele Punkte holen.

 

 


Update der Bankverbindung

15.12.2014

Wer dem Vfl Geld überweisen muss oder möchte hat in letzter Zeit vielfach ein Problem, weil die Banken mehrfach auf das neue IBAN-Überweisungsverfahren umstellen und auch das bisher "geduldete" alte Verfahren nach und nach nicht mehr zulassen.

Unter "Service" ist die Bankverbindung jetzt angepasst. Man findet die Daten des alten Systems ebenso wie diese für das IBAN-Verfahren.


Erste mit nächstem Klassespiel

15.12.2014

In einer abwechslungsreichen Partie gegen Aufstiegsaspirant Spvgg. Steele konnte die Erste wieder dreifach Punkten und so, rechtzeitig vor der Weihnachtsfeier am Samstag, eine 6-Punkte-Woche verbuchen. Dabei schaffte es die Erste sogar einen Zwei-Tore-Rückstand zu drehen und ging am Ende als 4:2 (1:2) Sieger vom Platz.

Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Partie. Beide Mannschaften liefen und kämpften, dass es eine Freude war. Bei aller Laufintensität, gepaart mit dem hohen Tempo, schlichen sich natürlich zahlreiche Abspielfehler ein. So sahen die Zuschauer einen ständig wechselnden Ballbesitz und Richtungswechsel, dabei aber auch oft gute Kombinationen.

Leider vergaßen die Schwarz-Roten häufiger mal den Abschluß in Tornähe. Stattdessen versuchte man auch im Strafraum der Gäste noch zu kombinieren, bis man schliesslich irgendwo hängenblieb. Die Gäste waren zunächst einfach zielstrebiger und zeigten das dann auch in Form der Führung. Abwehrmann S. Rennell unterbrach einen Angriff der Gäste mit einem Griff ans Trikot des Gegners. Berechtigte Konsequenz: Elfmeter für Steele und keine Chance für Torhüter L. Gajewski (0:1, 20.).

Doch nur 5 Minuten später hatte der Vfl die Chance vom Punkt auszugleichen: Wieder Elfmeter, diesmal für Schwarz-Rot. Doch T. Schmidt scheiterte mit einem unplazierten Schuss am Keeper.

Steele hatte jetzt "Blut geleckt", schliesslich wäre man mit einem Sieg auf den Platz an der Sonne gesprungen und legte nach. Der Vfl nutzte zwei gute Chancen nicht, der Gast aus Steele seine nächste schon und es hiess 0:2 (32.).

Das rief wiederum den Vfl auf den Plan. Jetzt gaben die Schwarz-Roten nochmal mächtig Gas und wollten den Anschlusstreffer. Und das Vorhaben gelang. T. Schmidt, wahrscheinlich noch mit Wut im Bauch wegen seines verschossenen Elfers, hämmerte die Kugel nach schönem Solo aus 20 Metern unhaltbar flach ins linke Eck. (1:2, 40.). Natürlich war das der erhoffte "psychologisch günstige" Moment denn kurze Zeit später ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff gab es wieder die ausgeglichene, hochklassige Partie wie zu Beginn zu sehen. Chancen hüben wie drüben und es war permanent  "was los". Zählbares sprang aber zunächst nicht heraus.

 Eine halbe Stunde vor dem Ende dann lag die Vorentscheidung in der Luft: Wieder war es S. Rennell, der nach einem Pfostenabpraller in den Nachschuss eines Gästespielers rutschte. Der Ball prallte von Rennell ab und der Steelenser fiel über seine ausgestreckten Beine. Unter dem Protest der Schwarz-Roten entschied der Refferee auf Strafstoß. Mit viel Anlauf und etwas übermotiviert hämmerten die Gäste die Kugel einen guten Meter über das Tor an den Zaun.

Und wieder war der Vfl am Zug. Die Gäste "klärten" nach einer weiten Flanke in die Mitte zurück und M. Frahsek rauschte heran und hämmerte das Leder aus 10 Metern flach ins Tor zum 2:2 Ausgleich (65.).

Jetzt ging es aber erstmal richtig los. Beide Mannschaften hatten gleich mehrfach die Chancen für ihre Farben die Führung zu erzielen. Jedes Team wollte jetzt gewinnen und den Sieg erzwingen. Aber auch die Torhüter wollten ihren Teil zu der tollen Partie dazutun und hielten hüben wie drüben sehenswert das Unentschieden fest.

Noch fünf Minuten zu spielen und es gibt Freistoß für den VfL aus fast 40 Metern. Unverständlicherweise verzichtet der Gästekeeper auf eine Mauer. So probiert es T. Schmidt einfach mal mit einem gewaltigen Schuss Richtung Steeler Gehäuse. Der Ball tupft 5 Meter vor dem Keeper auf, gewinnt dadurch auf dem nassen Geläuf nochmal an Geschwindigkeit und von den Fäusten des verdutzten Torwarts zischt die Kugel zur umjubelten Führung ins Netz (3:2, 85.).

Doch noch war das Spiel ja nicht zuende. Steele rannte nochmal mit viel Wucht an und öffnete die Abwehr. Für den Anhang des Vfl verrannen die Minuten jetzt in Zeitlupe. Aber die Schwarz-Roten blieben cool und beendeten alle Zweifel mit einem schönen Konter und dem Abschluss von Torben Schmidt zum 4:2 (91.).

Kurz danach beendete der Referee eine für alle aufregende und gute Kreisligapartie. 6 Tore, 3 Elfmeter und einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt. Was will man mehr aus Sicht der Zuschauer, sofern sie es mit dem VfL hielten?

Mit dem wichtigen Dreier im Abstiegskampf rutscht die Ebner-Truppe wieder auf Rang 12 (25 Punkte). Leider kommt man aber irgendwie nicht vom ersten Abstiegsplatz (Rang 15) weg. Bis dahin sind es lediglich drei Punkte (Sportfreunde 07, 22 Punkte). Ausgerechnet jetzt muss man im letzten Spiel vor der Winterpause noch mal bei einem "von oben" Farbe bekennen. Es geht zum nächsten Aufstiegskandidaten, Yurdum Spor (Rang 5. 35 P.). Anstoss auf der Bezirkssportanlage "Am Krausen Bäumchen" ist um 14:15 Uhr.

So sah es der Gegner:

http://www.steele-0309.de/seniorenabteilung/1-herrenmannschaft/spielberichte/

 


 

Erste holt wichtigen Dreier

09.12.2014

Einen ganz wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg konnte die I. Mannschaft am vergangenen Sonntag verbuchen. Am Ende einer hektischen Partie stand es 2:1 (1:1) für den VfL.

Es ging heiß her am Hammer: Beide Teams zeigten sich hochmotiviert. Gerade die Gäste wollten aus Ihren Leihgaben aus deren ersten Mannschaft (Landesliga, Hinrunde bereits beendet) ihre Vorteile ziehen. Die Partie war gerade angepfiffen, da berannte Rellinghausen auch schon das Tor der Schwarz-Roten. Doch die blieben nichts schuldig und fighteten zurück. Gerade der, nach langer Verletzung wieder zurückgekehrte, Spielmacher D. Menzner zeigte sich in toller Verfassung und kurbelte das Spiel des VfL immer wieder an.

So wogte die Partie rauf und runter und für die Zuschauer war einiges geboten: Rassige Zweikämpfe im Mittelfeld, schnelle Kombinationen und Torchancen auf beiden Seiten. Und es waren die Schwarz-Roten, die an diesem Tag zum ersten mal jubeln durften: R. Schymura erzielte das umjubelte 1:0 für seine Farben (11.) nach einem schönen Konter. Doch Rellinghausen antwortete prompt: Nur vier Minuten später konnten die Gäste ausgleichen (1:1, 15).

Und weiter ging es. Torchancen hüben wie drüben und beide Torleute hatten genug zu tun. Die Intensität der Zweikämpfe nahm jetzt nochmal zu und schaukelte bereits die Emotionen hoch. Doch es sollte noch dramatischer werden. Zunächst verabschiedeten sich beide Teams aber bei eiskalter Witterung zum verdienten Pausentee. Nicht ohne jedoch noch ein Zeichen zu setzen, als T. Schmidt unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff mit einem Fernschuss das Leder krachend an die Latte setzte.

Man durfte sich auf die zweite Hälfte freuen. Rellinghausen kam mit wütenden Angriffen aus der Kabine und setzte den Schwarz-Roten jetzt vehement zu. Die Führung für die Gäste schien plötzlich nur noch eine Frage der Zeit. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte jetzt auf die Hausherren zu, die Ihre Müh und Not hatten den Ausgleich zu verteidigen. Doch mit viel Leidenschaft gelang es auch diese Phase des Spiels zu überstehen.

Selber konnte man nur noch gelegentlich mal für Entlastung sorgen. Doch in der 60. Minute war es dann soweit: Nach einem schönen Konter tauchte plötzlich der unermüdliche D. Vossbeck allein vor dem Gehäuse von Rellinghausen auf und netzte eiskalt ein (2:1, 60.).

Die Gäste zeigten sich deutlich geschockt. Jetzt drohten einige Rellinghausener Akteure die Grenze von Kampf zur Unfairness zu überschreiten. Negative Höhepunkte waren das überflüssige "Umgrätschen" von Trainer C. Ebner an der Seitenlinie sowie das ausufernde Fordern (8x !!!!!!!) von Handelfmetern. Doch der gute Unparteiische blieb eiskalt und liess sich nicht beirren. So brachten sich die Gäste selbst aus dem Tritt und der VfL schaffte es die Uhr herunterzuspielen.

Nach bangen Schlußminuten ertönte in der 96. Minute (!!!) endlich der Abpfiff und der Vfl durfte jubeln.

Damit bleiben die Jungs von Trainer C. Ebner auf Rang 13. Jetzt aber kommt mit der Svgg. Steele 03/09 wieder ein Hochkaräter und Aufstiegskandidat an den Eisenhammer. Da am Samstag Weihnachtsfeier ist hat der Tabellendritte einer Vorverlegung zugestimmt. Auch von dieser Seite nochmal vielen Dank an die Gäste.

Anstoss ist also am kommenden Donnerstag, 11.12.2014 um 19:30 am Eisenhammer.

Die II. befindet sich schon in der Winterpause und spielt (wir berichteten) erst wieder Anfang März 2015!


Beide Mannschaften versagen auswärts

03.12.2014

Beide Herrenmannschaften vom Eisenhammer versagten am Wochenende kollektiv und kamen jeweils auswärts unter die Räder. Dabei schossen sie zusammen noch nichtmal ein einziges Törchen.

Die erste Mannschaft bestritt ihre Partie an der Schönscheidtstraße bei Kray 04. Dabei träumte man wohl noch vom Überraschungssieg gegen Heisingen (s.u.) und vergaß dabei so ziemlich alles. Wie schon öfter in dieser Saison wenn die Ebner-Truppe ihr "böses" Gesicht zeigt war die Partie frühzeitig entschieden.

Gerade einmal 18 Minuten brauchten die Gastgeber um gegen nicht teilnehmende Gäste eine 3:0 Führung (!!!!) herauszuschiessen (4., 12. 18.). Die Gründe hierfür sind recht einfach aufgezählt: Das Durcheinander auf dem Platz beschreibt man im Fussballdeutsch z.B. als "schlechte Grundordnung". Diese, gepaart mit schwachem Zweikampfverhalten liess die Truppe überhaupt nicht ins Spiel kommen.

Wenigstens schaffte man es bis zur Halbzeit den 3-Tore-Rückstand zu "halten". Der Traum von einer tollen Aufholjagd war schnell ausgeträumt, weil man genauso schlafmützig wie zu Beginn aus der Kabine kam und direkt den nächsten Treffer zum 0:4 schlucken musste (46.). Auch weiterhin spielten nur die Gastgeber, die allerdings dann bis zur 89. Minute brauchten um den 5:0 Endstand zu erzielen.

Schon muss man in der Tabelle wieder nach unten schielen. Denn wieder kommt es zu einer wichtigen Partie: Am kommenden Sonntag, 07.12.2014,  spielt der VfL (Platz 13 / 19 Punkte) gegen den Abstiegskandidaten SC Rellinghausen II (Platz 18 / 9 Punkte). Will man nicht in den Abstiegssog geraten MUSS im Heimspiel gewonnen werden. Anstoß am Eisenhammer ist um 14:15 Uhr (Winterzeit)

 

Auch die Zweite präsentierte sich völlig von der Rolle und brachte das Kunststück fertig, drei Tore beim abgeschlagenen Tabellenletzten SV Eiberg II zu kassieren und damit deren bisherige Torausbeute der Saison zu verdoppeln (!!!). Dabei schlug man sich höchstselbst und liegt damit verdient nach Ende der Hinrunde auf dem letzten Tabellenplatz.

Dabei fing alles recht gut an. Die Mannschaft hatte zu Beginn deutlich mehr Ballbesitz und auch sichtbar die Spielkontrolle innne. So musste man nach 10 Minuten schon führen, als R. Macow nach schönem Zuspiel völlig frei vor dem Tor aus kurzer Distanz den Keeper anschoß. Doch als man in der 22. Minute nach einer Ecke den Ball nicht konsequent genug klärte und das 0:1 aus dem Gewühl heraus hinnehmen musste, war plötzlich alles weg. Keine Lauf- und Kampfbereitschaft mehr, keine Ordnung, es fehlte an allen Ecken und Enden. Da sich auch der Tabellenletzte nicht mit Ruhm bekleckerte mussten die Zuschauer das Gegurke zunächst bis zum Halbzeitpfiff ertragen.

Am Spielgeschehen sollte sich vorerst auch in Hälfte zwei nichts ändern. Fehlpässe auf beiden Seiten, wildes Gekicke war zu sehen und nichts was nach Fussball aussah. Der erste Aufreger der zweiten Halbzeit bot sich erst in der 60. Minute, als ein Eiberger nach einem harmlosen Zweikampf Spielertrainer F. Füsers mit einem Kopfstoß attackierte und rot sah. Bei dem folgenden Gerangel durfte sich auch der gelbverwarnte Füsers mit gelb-rot verabschieden.

Nichts sah auch danach nach Torgefahr aus. Für die sorgte der Vfl dann mit einer Slapstickeinlage selber, als man in der Rückwärtsbewegung einen Ball zunächst ablief, diesen dann aber an Ersatzlibero Macow elegant vorbei in den Lauf eines Eiberger Stürmers spielte. Der traf dann mutterseelenallein vor Schneider zum 2:0 und damit zur Entscheidung. (66.).

Als C. Strub noch nach einer Schiedsrichterbeleidigung knallrot sah, war die berühmte Messe gelesen. Das 3:0 in der letzten Minute hatte nur noch statistischen Wert.

Mit diesem schwachen Auftritt hat die II. jetzt die "rote Laterne". Es wird Zeit, dass die verletzten und kranken Spieler schnell wieder zurückkehren um in der Rückrunde noch den ein oder anderen Platz in der Tabelle nach oben zu klettern.

Zeit genug hat die Mannschaft jetzt sich auf diese Rückrunde vorzubereiten, denn da die Hinrunde für sie beendet ist, pausiert die Truppe bis zum 01.03.2015.


Erste sorgt für Paukenschlag

19.11.2014

Was für ein Spiel! Mit sage und schreibe 5:1 (2:1) fegte die Erste des VfL am vergangenen Sonntag Spitzenreiter Heisinger SV vom Eisenhammer.

Vergleichsweise wenige Zuschauer traten bei stürmischem Herbstwetter den Weg zum Eisenhammer an. Die allerdings, die da waren, hatten ihren Spaß. Anderen schien das Ergebnis wohl schon zu klar. Hier der VfL, der seine erste Schwächephase seit dem Aufstieg im letzten Jahr durchleidet, dort der turmhohe Favorit und Aufstiegskandidat Heisinger SV, der mit der Empfehlung von nur einer einzigen Niederlage anreiste.

Das Spiel begann zunächst wie erwartet. Heisingen zog direkt das Tempo an und noch waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, da ging der Favorit nach einer Schlafmützigkeit in der Vfl-Abwehr direkt mal mit 1:0 in Führung (2.) Um es vorwegzunehmen: Bis auf ein paar "Halbchancen" sollte es aus Heisinger Sicht das einzige Highlight gewesen sein.

Die Schwarz-Roten zeigten sich kein bisschen geschockt und drückten jetzt ihrerseits aufs Gas. Und endlich bekam Trainer Ebner sein Team mal wieder wie beim Saisonbeginn zu sehen: Stets laufbereit, mit hoher Geschwindigkeit und aggressivem Pressing kaufte man dem pomadigen Spitzenreiter den Schneid ab. Schon im Mittelfeld wurden meist die Zweikämpfe gewonnen und dann ging es mit Vollgas und schönen Kombinationen ab nach vorne. Und endlich wurden auch mal wieder die Chancen genutzt. Allen voran Torjäger D. Scheuermann zeigte wie`s geht. Erst erzielte er in der 10. Minute den Ausgleich und später drehte er das Spiel mit seinem nächsten Treffer zum 2:1 (26.), was auch gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.

Wer dachte, Heisingen käme jetzt mit Wut aus der Kabine, der sah sich getäuscht. Zu hoch war die Fehlerquote des Favoriten als das irgendwas für die starke mannschaftliche Geschlossenheit des Vfl zur Gefahr werden konnte. Nur fünf Minuten in Hälfte zwei waren gespielt, da zeigte der gute Unparteiische nach einer Flanke des VfL auf den Punkt. Klarer Elfmeter, denn in der Mitte wurde ein Vfl`er klar am Trikot gezogen. T. Schmidt zeigte sich stark vom Punkt und hämmerte das Leder zum 3:1 in die Maschen. Spätestens jetzt vereinfachten die Gäste dem Vfl das Leben, in dem sie nur noch auf den Platz, den Schiri oder untereinander schimpften.

Die Schwarz-Roten aber hatten jetzt richtig Lust auf Fussball und kombinierten mit einer tollen Spielfreude. Es war einfach schön anzusehen......und erfolgreich noch dazu: Der bärenstarke D. Scheuermann kam in der 70. Minute bereits zu seinem dritten Treffer in diesem Spiel und entschied die Partie natürlich mit dem Tor zum 4:1. Aber das war noch nicht alles: An so einem Tag gelingt natürlich alles. Der eingewechselte D. Vossbeck erzielte in der letzten Minute noch ein klassisches Jokertor. Das war die Kirsche auf der Sahne oder aus Heisinger Sicht wohl eher die Krönung eines gebrauchten Tages.

Fazit des Ganzen: Klasseleistung des gesamten Teams....weiter so!!!!

Da nächsten Sonntag Totensonntag ist, geht es erst am übernächsten Sonntag, 30.11.2014 weiter. Dann reist der VfL auswärts zu Kray 04. Anstoss ist um 14:30 Uhr!

Dann geht auch für die Zweite weiter: Zum letzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause reist die Truppe zum Sachsenring. Anstoss gegen Eiberg II ist um 13:00 Uhr!


Erste mit Niederlage im 6-Punkte-Spiel, Zweite ohne Chance

12.11.2014

Mit zwei Niederlagen kehrten die beiden Teams des VfL von ihren Auswärtsaufgaben zurück. Besonders bitter war der Auftritt der ersten Mannschaft bei Sportfreunde 07, da man in diesem Spiel den Abstand zur bedrohten Zone in der Tabelle wieder hätte ausbauen können. Doch man unterlag den Sportfreunden mit 0:3 (0:2).

Die junge Truppe von Trainer C. Ebner fand von Beginn an nicht wirklich in die Spur. Wie in den letzten Partien so fehlte auch jetzt wieder eine ordnende Hand. Der etwas ausser Form wirkende T. Schmidt stürzte sich immer wieder in wilde Dribbelaktionen in der Mitte, kam dabei gegen robuste Sportfreunde aber nicht ein einziges mal durch. Die Aussen wurden meistens konsequent ignoriert  und liefen oft umsonst.

Unverständlicherweise liess es das Team diesmal auch an Lauf- und Kampfbereitschaft vermissen und so sah das Spiel meist so aus, dass man irgendwo in einem sinnlosen Dribbling den Ball verlor und die Gastgeber ihre schnellen Stürmer mit lang und weit geschlagenen Bällen auf die Reise schickten. Da man auch nach hinten nicht gut arbeitete kamen die eigentlich recht biederen Hausherren zu einer ganzen Reihe guter Tormöglichkeiten. So fiel dann auch nach etwas über einer Viertelstunde das verdiente 1:0 (16.).

Am Spielverlauf änderte sich auch im Anschluss wenig. Die Truppe vom Eisenhammer schien verunsichert und durchgeschüttelt. Als die Gastgeber dann auch noch mit einem Kunstschuss als Bogenlampe aus unmöglicher Position auf der rechten Seite das 2:0 erzielten (28.) schien das Spiel schon nach einer halben Stunde fast gelaufen. Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand in einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit.

Der VfL kam wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich nahm man die Zweikämpfe an, spielte als geschlossene Einheit Pressing und drückte mit großer Laufbereitschaft aufs Gas. Die Gastgeber hatten überhaupt keine Zeit mehr die Kugel irgendwie kontrolliert zu spielen und kamen in der Folgezeit kaum noch aus ihrer Hälfte heraus. Plötzlich hatte man die Oberhand und versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch so sehr man sich auch quälte und machte und tat.....es brachte nichts.

Die Sportfreunde schienen erheblich routinierter und standen jetzt einfach tief in ihrer eigenen Hälfte und versuchten irgendwie den Ansturm der Schwarz-Roten zu überstehen. Was der VfL aber auch anstellte, es war einer dieser Tage an denen kein Ball ins Netz des Gegners will. Mal verzog man frei vorm Gehäuse beim abschliessenden Torschuss, mal köpfte man Zentimeter daneben, mal zeigte der gegnerische Torhüter gute Reflexe.

Als man dann öffnete um eventuell doch noch etwas Zählbares mitzunehmen wurde man eiskalt ausgekontert und musste das 3:0 (79.) und damit die Entscheidung hinnehmen. Somit ist man jetzt nur noch magere fünf Punkte vor einem Abstiegsplatz. Die Sportfreunde verkürzten den Rückstand auf den VfL dagegen auf 2 Pünktchen. Und das alles ausgerechnet vor dem nächsten Spiel. Denn am kommenden Sonntag, 16.11.2014 kommt mit dem Heisinger SV ausgerechnet der Tabellenführer zum Eisenhammer. Anstoss ist wie gewohnt um 14:30 Uhr.

 

Die zweite Mannschaft musste bei Winfried Huttrop Farbe bekennen und versagte über weite Strecken. Dabei spielte man zunächst recht ansehnlich und versuchte aus einer dicht gestaffelten Defensive heraus schnell zu kontern. Doch man präsentierte sich hinten einfach zu löchrig und half den Hausherren oftmals durch individuelle Stellungs- oder Abspielfehler und so kam Huttrop durch einen Doppelschlag in der 20. und 23. Minute hochverdient zu den Treffern eins und zwei. In der 36. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf: Die Abwehr der Hausherren hatte schon zuvor mächtige Probleme mit den weiten Abschlägen von Torhüter B. Schneider und so konnte Torjäger S. Strub einen solchen mal wieder aufnehmen, ging in den 16er und wurde gelegt. Den folgenden Strafstoß verwandelte er selber zum 1:2 (36.).

Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Kurz vor der Halbzeit geriet Libero S. Strub ins stolpern und fiel im Strafraum gegen einen Spieler der Hausherren und riss diesen mit um. Der gute Unparteiische entschied sofort auf Elfmeter. Unnötigerweise sah sich M. Jenko genötigt dazu einen unpassenden Kommentar Richtung Referee abzulassen und erwies seiner Mannschaft damit einen Bärendienst, denn der bereits Gelbverwarnte durfte mit gelb-rot unter die Dusche. Einen verwandelten Elfmeter später (1:3, 45.) ging man also nur noch mit 10 Mann in die Pause.

Das sollte es eigentlich fast schon gewesen sein. In der zweiten Hälfte hörte man unerklärlicherweise auch noch auf zu kämpfen und so konnten die Hausherren schalten und walten wie sie wollten. Glücklicherweise wollte bei Huttrop dann jeder sein Tor machen und so wurden "nur" noch drei weitere Treffer zum 6:1 (53., 73., 80.) erzielt.  So lustlos darf man sich einfach nicht präsentieren. Wer dazu dann noch Stockfehler, Luftlöcher, technische Fehler und Abspielfehler gesellt, der kann sich also fast noch glücklich schätzen dass die Hausherren dem hilflosen Gegner nicht noch mehr Tore "eingeschenkt " haben. Pünktlich nach 90 Minuten erlöste der Schiri einen an diesem Tag desolaten VfL.

Jetzt hat man erstmal Zeit die Wunden zu lecken, denn am kommenden Sonntag ist man spielfrei und am darauffolgenden ist Totensonntag. So spielt man erst wieder am 30.11.2014. Dann kommt es um 13 Uhr an der Bezirkssportanlage Sachsenring gegen Eiberg II zum Duell Letzter (Eiberg, 1 Punkt) gegen Vorletzter (VfL, 3 Punkte). Hier wird man sich definitiv anders präsentieren müssen.


Erste verliert wieder, Zweite mit den ersten Punkten

04.11.2014

Licht und Schatten am Eisenhammer. Es war wieder Heimspieltag und der sollte für gemischte Gefühle sorgen.

Die I. Mannschaft verlor das wichtige Duell im Tabellenmittelfeld nach schwacher Leistung mit 0:4 (0:1) gegen SC Werden-Heidhausen II. Damit rutschte die Ebner-Truppe auf Platz 13 und muss nach ihrem Superstart den Blick langsam in Richtung Abstiegszone richten.

Von Beginn an kam der Vfl nicht so richtig ins rollen. Die Gäste spielten zwar auch recht bieder, behielten aber ihre Positionen ein und hatten dadurch eine deutlich bessere Ordnung im Spiel. Die Schwarz-Roten zeigten hingegen Schwächen in allen Mannschaftsteilen. Die Abwehr präsentierte sich bei fast jedem langen Ball ungewohnt unsicher und wackelig, das Mittelfeld war weder defensiv noch offensiv präsent und der Sturm war an diesem Tag nur ein laues Lüftchen.

So reichte Werden-Heidhausen meistens derselbe Spielzug um vor das Tor des guten L. Gajewski zu gelangen: Im Mittelfeld wurden ein, zwei Schwarz-Rote ausgespielt um dann den Ball tief nach aussen oder durch die Mitte zu spielen. Da die Umschaltbewegung des VfL viel zu langsam war stand man dann hinten oft in Unterzahl und hatte Glück, einen guten Torhüter und Pech der Gäste beim Abschluss das es bis zur Halbzeit nur 0:1 stand. Bei diesem Gegentor in der 25. Minute stand man zuweit vom Gegner weg und hinderte diesen nicht am Torschuss aus zentraler Position an der Strafraumgrenze. Wie an diesen Tagen üblich wurde das Leder dann auch noch unhaltbar abgefälscht.

Wer jetzt dachte, dass sich nach der Halbzeitpause etwas ändert der sah sich getäuscht. Man merkte deutlich das Fehlen der  ordnenden Hand von Toptorschütze und Mittelfeldmotor D. Menzner, der sich ja bekanntlich schwer verletzt hatte. Zu oft wollte man jetzt mit dem Kopf durch die Wand und verzettelte sich in sinnlosen Dribblings und Zweikämpfen.

Werden-Heidhausen war an diesem Tag einfach besser und spielten ihre Linie weiter durch. Konsequent wurden die Zweikämpfe gewonnen und schnell nach bekanntem Muster nach vorne gespielt. Der VfL dagegen unkontrolliert und irgendwie kopflos. Passend zu einem solchen Tag fiel dann der nächste Treffer für die Gäste in der 70. Minute: Der zurückeilende B. Honings bekommt eine hart geschlagene Flanke an die Brust und lässt seinem Keeper damit keine Chance.

Jetzt war auch der Kampfgeist gebrochen und der Vfl schluckte noch die Treffer zum 0:3 (74.) und 0:4 (80.).

Viel Zeit zum Trübsalblasen hat die Ebner-Truppe nicht, denn jetzt geht es zum noch wichtigeren Auswärtsspiel zu Sportfreunde 07. Anstoss an der Veronikastraße ist um 11 Uhr. Die Sportfreunde rangieren zwei Plätze hinter dem Vfl und werden sicher alles daransetzen, den 5-Punkte-Rückstand zu verringern.

 

Anders die Gemütslage bei der Zweiten: Hier konnte man im achten Versuch endlich aufatmen und die ersten Punkte einfahren. Trainer Füsers liess trotz 7 Niederlagen in 7 Spielen offensiv agieren und stellte mit der Leihgabe aus der Ersten, D. Voßbeck, einen zweiten Stürmer auf. Dazu kam, dass man erstmalig in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen konnte. Das sollte sich auszahlen: Traf man in den ersten 7 Spielen magere 4x, so schoss man sich beim 6:3 (4:1) den Frust von der Seele.

Der Vfl begann ein wenig wackelig und liess sich zunächst zu einfach ausspielen. So kamen die Gäste von Sportfreunde 07 II gleich mal zu einigen "Halbchancen". Doch schon nach kurzer Zeit fing man sich und drückte bei Ballbesitz mit Vollgas aufs Tempo. Mit schönen Spielzügen wurden die Stürmer und schnellen Außen in Szene gesetzt. Damit war die Gästeabwehr komplett überfordert und so hiess es bereits nach 8 Minuten 2:0 (5., 8.) durch S. Strub. Nach einer Unachtsamkeit musste man zwar nur zwei Minuten später den Anschlusstreffer hinnehmen (2:1, 10.) doch die Schwarz-Roten hatten weiter alles im Griff. Immer wieder ging es pfeilschnell und gefährlich nach vorne und es wurden Chancen herausgespielt. So durfte sich dann bis zur Pause auch der bärenstarke D. Voßbeck noch zweimal in die Torschützenliste eintragen 3:0 (32.) und 4:0 (38.).

Man traute seinen Augen kaum. Auch in Halbzeit zwei hatte man zunächst die größeren Spielanteile aber ohne weiter so zwingend zu sein wie vorher. Und so dauerte es bis zu 60. Minute. Wieder war es S. Strub, der mit seinem Treffer zum 5:1 auch die letzten Zweifel am Sieg beseitigte.

Wohl im Gefühl des sichereren Sieges nahm der VfL jetzt einen Gang raus, was sich unmittelbar rächen sollte. Doch den Treffer zum 5:2 (69.) beantwortete wieder Strub mit seinem vierten Treffer nur 60 Sekunden später (6:2, 70.). Bei einigen Akteuren war jetzt sichtbar der Akku leer und so gehörten die letzten Minuten den Sportfreunden. So durfte sich auch Torhüter B. Schneider gleich mehrfach auszeichnen. Einmal musste er aber dennoch hinter sich greifen. In der 84. Minute war nichts zu halten und die Gäste trafen zum 6:3 Endstand.

Das schmälerte aber nicht die große Freude des Teams vom Eisenhammer über die ersten Punkte der Saison.

Weiter gehts in der Meisterschaft auswärts bei Winfried Huttrop. Auf dem Kunstrasen an der Bezirkssportanlage Hubertusburg ist am kommenden Sonntag, 09.11.2014 um 14:30 Uhr Anstoss


Schwarzes Wochenende für die Senioren des VfL

29.10.2014

Mit Fug und Recht kann man wohl von einem schwarzen Wochenende sprechen. Zusammen holten beide Seniorenmannschaften vom Eisenhammer nicht einen einzigen Punkt und kassierten 9 Tore ohne ein einziges selbst zu erzielen:

Die I. Mannschaft kam im Walpurgistal beim dortigen Rüttenscheider SC unter die Räder und musste sich glatt mit 0:6 (0:3) geschlagen geben.

Der VfL war wegen privater Umstände mehrerer Akteure nur mit einem Rumpfteam angereist. So gab unter anderem Trainer C. Ebner sein Debut als Torwart (!!!), was er ja kann wie er öfter mal beim Training unter Beweis stellt. Um es vorwegzunehmen: An ihm lag es gewiss nicht, dass man in der Höhe verlor.

Die Partie war eben angepfiffen, da war sie quasi auch schon entschieden. Der VfL war wohl noch in der Kabine und die Gastgeber erwischten einen Blitzstart. Wie schon öfter in dieser Saison wurde die Anfangsphase verschlafen und die Gastgeber nutzten das eiskalt mit zwei Toren aus (1:0 ,2. und 2:0, 9.)

Erst danach wachte die Mannschaft vom Eisenhammer auf und spielte zunächst gut mit. Die Schwarz-Roten hatten dann auch noch Pech, als T. Schmidt gleich zweimal in kurzer Zeit das Leder an den Pfosten nagelte. Die Gasgeber präsentierten sich ihrerseits äusserst ballsicher und spielstark. Das bekam C. Ebner zu spüren, als er bereits in der 28. Minute wieder hinter sich greifen musste. Das 0:3 war dann auch schon quasi die Entscheidung.

Bis zur Halbzeitpause passierte nicht mehr viel und so blieb es beim 0:3. Doch nicht allzu lange. Das Spiel war gerade 8 Minuten wieder angepfiffen, da erzielte G. Bilan mit seinem dritten Treffer hintereinander das 4:0 für die Hausherren. Beim Vfl war jetzt sichtlich die Luft raus. Zum Schluss spielte man noch mit zwei jungen Spielern, die ihr erstes Seniorenspiel bestritten. Die Gäste versuchten jetzt gegen bärenstarke RSC`er sich zum Abpfiff zu schleppen. Doch Rüttenscheid hatte noch nicht genug: In der 69. und 72. rappelte es noch zweimal im Gehäuse des VfL.

Dann war endlich Schluss. Nach gutem Saisonbeginn ist der Vfl jetzt mit 16 Punkten auf Rang 12 abgerutscht. Umso wichtiger ist die nächste Partie. Um nicht näher an die Abstiegsränge zu geraten sollte man auf jeden Fall gegen den SC Werden-Heidhausen II punkten. Die Gäste rangieren mit einem Punkt weniger auf Platz 13. Anstoss am Eisenhammer ist am kommenden Sonntag, 02.11.2014, mit der "neuen" Winteranstosszeit nämlich 14:30 Uhr.

 

Für die II. Mannschaft war beim Gastspiel beim FC Kettwig 08 II mehr drin. Hier präsentierten sich zunächst beide Mannschaften in schwacher Verfassung. Die Gastgeber hatten zwar die etwas reifere Spielanlage aber auf beiden Seiten war die Fehlerquote selbst für die Kreisliga C erschreckend hoch. Die Zuschauer sahen nahezu alles was ein schwaches Spiel ausmacht: Technische Fehler, eine immense Fehlpassquote, Zweikampfschwäche etc. etc. Da der VfL oftmals nicht in der Lage war einen Ball trotz mehrerer Möglichkeiten im Strafraum sauber zu klären kam der Gastgeber gleich dreimal in der ersten Hälfte völlig frei vor dem Kasten von B. Schneider zum Einschuss, verstolperte die Chancen aber überhastet. Für die Zuschauer muss der Halbzeitpfiff eine wahre Erlösung gewesen sein. Torlos ging es in die Pause.

Der VfL hatte sich für die zweite Hälfte viel vorgenommen und begann auch stark. Plötzlich wurde auch mal versucht Fussball zu spielen und zu kombinieren. Direkt bekam der FC Probleme. Leider war man vorne allerdings nicht durchschlagskräftig genug um große Chancen zu produzieren. So spielte man sich oft gut bis zum Strafraum der Gastgeber durch um dann das Leder zu verstolpern oder einen Fehlpaß zu spielen. Kettwig  setzte jetzt auf Konter, doch die schwarz-rote Hintermannschaft hatte meist alles im Griff. Doch dann folgte die bittere 80. Minute: Der überragende Akteur auf dem Platz, der 10er der Gastgeber nahm sich ein Herz, liess bei einem Alleingang gleich mehrere Kupferdreher stehen und netzte eiskalt zur Führung für seine Farben ein (1:0, 80.).

Der Vfl zeigte sich geschockt, reagierte prompt und lockerte die Abwehr. Doch nur wenige Augenblicke später zappelte das Leder wieder im Netz von Torhüter Schneider. Das 2:0 in der 85. war auch gleichzeitig die Entscheidung. Die enttäuschten Schwarz-Roten schlichen mit gesenktem Haupt über den Platz und mussten in der 88. auch noch durch ein Traumtor des bereits genannten Akteurs der Gastgeber das bittere 3:0 schlucken. Damit bleibt die Truppe punktlos am Tabellenende.

Weiter geht es am kommenden Sonntag, 02.11.2014. Dann empfängt man am heimischen Eisenhammer die Gäste von Sportfreunde 07 II. Anstoß ist wieder um 12:45 Uhr.


Erste unterliegt Nachbar Kupferdreh-Byfang im Derby

21.10.2014

Es war alles bereitet für ein tolles Derby: Der wohl letzte warme Sommertag des Jahres, eine für Kreisligaverhältnisse ungewöhnlich hohe Zuschauerzahl und eine Partie, die es aufgrund der Ligenzugehörigkeit lange nicht mehr gegeben hatte. Kurz gesagt: VfL gegen SG.....Kupferdreh gegen Kupferdreh.

Doch der Vfl konnte sich gegen den Aufstiegsaspiranten nicht behaupten und verlor am Ende sicher ein wenig zu hoch mit 0:3 (0:0). Schon in den ersten Minuten zeichnete sich die Geschichte des Spiels ab. Der Vfl war aufgrund der vielen Gegentore der letzten Spiele deutlich zurückhaltender und spielte das übliche Pressing diesmal nicht. Stattdessen zog man sich zurück, überliess der SG in deren Hälfte den Ball kampflos und versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen.

Die erfahreneren Gäste taten den Schwarz-Roten jedoch nicht den Gefallen die Abwehr zu weit zu öffnen. So sah das Spiel meist so aus, dass die SG in Ballbesitz versuchte sich irgendwie durch die Defensive der Hausherren zu kombinieren. Doch der VfL verschob schnell und gut und machte den Raum in Ballnähe gut zu. Wenn man den Ball dann gewann wollte man schnell nach vorne spielen, doch die gut eingestellten Gäste waren jedesmal wieder auf dem Posten und liessen wenig zu. So hatten die Abwehrreihen alles im Griff und für die stattliche Kulisse entwickelte sich ein eher langweiliges Derby. Es gab kaum Torchancen und beide Teams mussten wenige Fouls einsetzen, was an der für ein Derby komischen Statistik von 0 gelben Karten zur Halbzeit ablesbar war.

Schade für den VfL, dass man das torlose Remis nicht in die Pause mitnehmen konnte. Denn kurz vor eben dieser nutzte der Favorit seine erste Torchance nach einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft des VfL gleich für einen Treffer und so hiess es 0:1 (41.). Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

In Hälfte zwei änderte sich zunächst nicht viel auf dem Rasen. Beide Teams bekämpften sich ohne vorne etwas zustande zu bringen. Erst ab der 60. Minute wurde die Partie lebhafter. Der Vfl lockerte seine Defensive und versuchte jetzt auf den Ausgleich zu drücken. Aber die Topabwehr der Liga (erst 5 Gegentore) liess weiter wenig zu. Die größte Chance hatten die Schwarz-Roten nach einem Freistosskracher von S. Honings, der den Gästekeeper aus gut 25 Metern zu einer Glanzparade zwang.

Es näherte sich die Schlußphase. Der Vfl warf jetzt alles nach vorne um vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Und genau da zeigte die SG dann den Unterschied an diesem Tag, die "Abgezocktheit". Der Toptorjäger der Gäste, P. Geisler  , erzielte nach einem Konter kurz vor Schluß mit dem 0:2 nicht nur seinen 13. Treffer, sondern auch die Entscheidung (0:2, 90.). Doch damit nicht genug: Die Schwarz-Roten liessen jetzt die Köpfe hängen und kassierten nur eine Minute später noch das völlig überflüssige 0:3 in der Nachspielzeit.

So verlor man sicher zu hoch das erste echte Derby seid vielen Jahren. Der Aufsteiger verkaufte sich dabei jedoch teuer und muss sich nicht schämen.

Jetzt geht es nach Rüttenscheid zum Duell der Aufsteiger gegen den RSC. Anstoss auf der Sportanlage im Walpurgistal ist um 11 Uhr.

So sah es der Reviersport:

 http://www.reviersport.de/288424---vfl-kupferdreh-ebner-trotz-derbyniederlage.html


Erste spielt schwach, gewinnt aber in Eiberg

14.10.2014

Schwach gespielt und doch gewonnen. Dank eines tollen Endspurts konnten die Schwarz-Roten am Ende die Punkte aus Eiberg mitnehmen und das Spiel mit 3:2 (0:0) für sich entscheiden. Was für wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt und mit drei vorherigen Niederlagen im Rücken.

Zunächst startete der Vfl eigentlich ganz gut in die Partie auf ungewohntem (und deutlich zu selten gemähtem) Naturrasen in Eiberg. Hinten stand man recht sicher und kam immer wieder mit Steilpässen über die rechte Seite. Leider machte man aber dann nicht genug aus dem Platz. Entweder kam die Flanke nicht an oder aber der letzte Pass landete beim Gegner.

Eiberg präsentierte sich bieder und unbeweglich und hatte mit den quirligen Vfl`ern große Probleme. Bis zur Pause hatten die Gäste vom Eisenhammer mehrere gute bis sehr gute Torchancen, nutzten aber keine davon. So ging es fast logisch mit 0:0 in die Pause.

Doch 10 Minuten nach Wiederanpfiff fiel dann doch endlich die langersehnte Führung. Dem überragenden T. Schmidt war es vorbehalten nach starkem Dribbling mit einem satten Schuß vom 16er das hochverdiente 1:0 zu erzielen.

Irgendwie wähnte man sich wohl schon im Gefühl des sicheren Sieges. Denn wie anders ist zu erklären das man auf einmal komplett das Fußballspielen einstellte. Auf einmal war nichts mehr da: Kein Zweikampfverhalten, keine Laufbereitschaft, nichts. So schläferte man sich in der warmen Herbstsonne sonderbar selber ein und wachte erst auf, als die Hintermannschaft des Vfl einen katastrophalen Querpass vor dem Strafraum spielte und drei Eiberger auf dem Weg zum Ausgleich enteilen konnten (1:1, 62.).

Aus dem Sommerkickmodus kam man jetzt erst recht gar nicht mehr heraus. Eiberg witterte seine Chance und ihnen reichten die Fußballgrundtugenden. Mit Kampf- und Laufbereitschaft drückten sie auf die Führung. Diese fiel dann auch: In der 74. Minute jubelten die Gastgeber über die unerwartete Führung (1:2).

Jetzt wachten die Schwarz-Roten wieder auf. Immer wieder angetrieben und mitgerissen von T. Schmidt gab man jetzt Vollgas. Die Hausherren hatten nichts mehr entgegenzusetzen und wollten nur noch die Führung über die Zeit bringen. Doch das gelang nicht: In der nervenzermürbenden Schlussphase war es T. Schmidt vorbehalten seine Leistung mit dem 2. Treffer zum Ausgleich zu küren (2:2, 85,). Doch es kam noch besser: T. Thiesbrummel konnte Augenblicke vor dem Ende noch das wichtige 3:2 für seine Farben erzielen. Damit hatte man in letzter Minute nicht nur den Sieg, sondern auch wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib erzielen können.

Einen großen Wermutstropfen hatte die Truppe vom Eisenhammer dennoch zu verkraften: In der 60. Spielminute verletzte sich der starke Spielmacher des VfL, D. Menzner, nach einem harmlosen Zweikampf schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

WIR WÜNSCHEN DAVID EINE GUTE BESSERUNG!!!!

Damit fehlt er wohl auch noch zum tollen Derby am kommenden Sonntag, 19.10.2014. Denn nach vielen Jahren treffen sich die ersten Mannschaften des Nachbarn Kupferdreh-Byfang und des VfL mal wieder in der Meisterschaft. Los gehts am Eisenhammer um 15 Uhr.


Erste reichen 20 starke Minuten nicht zum Sieg

14.10.2014

Bereits am 05.10.2014 fand das Meisterschaftsspiel beim SV Burgaltendorf II statt. Trotz oder aufgrund von 20 starken Minuten musste man eine 3:5 (2:1) Niederlage hinnehmen.

Der VfL begann nervös und unkonzentriert. Die physisch präsenten Gastgeber kauften der jungen Truppe vom Eisenhammer in den Zweikämpfen merklich den Schneid ab. Nach gewonnenem Ballgewinn ging es meist über aussen, wo die oft nicht gut gestaffelte Hintermannschaft der Schwarz-Roten permanent Mühe hatte die Angriffe abzuwehren.

So kam der SVA schon in den Anfangsminuten zu dicken Torchancen. Glück für den Vfl dass in der 13. Minute die einzigste davon zur frühen Führung für die Hausherren genutzt werden konnte (0:1, 13.). Doch wie so oft kämpfte sich die Ebner-Truppe ins Spiel zurück. T. Schmidt war es vorbehalten nur eine Minute nach dem Rückstand mit einem sehenswerten 20-Meter-Hammer in den Winkel den Ausgleich zu erzielen.

Jetzt wirkten die Gastgeber nervös und fahrig und der Vfl war drin in der Partie und hatte plötzlich das Zepter in der Hand. Und mit der dritten Chance hatte man die Partie zunächst gedreht. B. Honings köpfte das Leder nach einer Ecke wuchtig aus kurzer Distanz zur Führung in die Maschen (2:1, 38.). Der SVA schien geschockt. Zum Leidwesen der Schwarz-Roten verpasste man es bis zur Pause die Vorentscheidung zu erzielen, als man sich nach zwei schönen Spielzügen völlig frei vor dem Torwart wiederfand, die Chancen aber kläglich vergab.

Die ersten Minuten nach der Pause verliefen zunächst ausgeglichen, doch D. Menzner konnte mit der ersten Chance mit einem gefühlvollen Lupfer die Vorentscheidung für seine Farben erzwingen (3:1, 52.)

Vorentscheidung? Mitnichten! Denn die Hausherren gaben sich noch nicht geschlagen und erzielten in der 64. Minute den Anschlußtreffer zum 3:2. Jetzt drückte der SVA auf den Ausgleich. Dem personell gebeutelten Vfl ging jetzt deutlich die Puste aus. Die logische Konsequenz folgte eine Viertelstunde vor Schluß als das 3:3 fiel. Jetzt brach der Vfl auseinander und man hatte gegen den hochmotivierten Gastgeber, der jetzt mit Vollgas spielte, nichts mehr entgegenzusetzen. Die ohnehin wackelige Defensive produzierte noch ein Eigentor zum 3:4 (77.) und schlief nach einer Chance, als Torhüter Gajewski gleich zweimal hielt bevor der dritte Angreifer zum Endstand von 3:5 (88.) für Burgaltendorf einnetzte.

So sah es der Gastgeber:

 http://www.sv-burgaltendorf.de/index.php/zweite/893-zweite-zeigt-viel-moral-und-wird-belohnt


Erste mit desaströsen Niederlagen in Pokal und Meisterschaft / Zweite verliert weiter

30.09.2014

Die I. des Vfl hat es nicht leicht zur Zeit. Unter der Woche kam die ESG zum Kreispokalspiel an den Eisenhammer. Die Mannschaft von der Hubertusburg zog mit einem klaren 0:5 (0:2) in die nächste Runde ein. Trainer C. Ebner musste dabei gleich auf 12 (!!!) Akteure verzichten, die durch Urlaub, Krankheit und arbeitsbedingt fehlten.

Das soll keine Entschuldigung sein, ist mit Sicherheit aber ein Faktor, der mit für die hohe Niederlage gegen den Gegner ESG verantwortlich ist, den man vor Wochenfrist noch im Ligaspiel mit 4:0 auf dessen eigenem Platz bezwingen konnte. Die Geschichte des Spiels ist daher schnell erzählt:

Das tapfere Häuflein auf der Asche am Eisenhammer wurde direkt demoralisiert, als man bereits nach 6 Minuten den frühen Rückstand zum 0:1 kassierte. Die Truppe kämpfte zwar aufopferungsvoll, konnte aber zu keiner Zeit die Masse an fehlenden Spielern auffangen. So war es Ex-VfL-Kapitän Th. Rausch, der mit einem Elfmetertor das Spiel quasi schon entschied (0:2, 37.). Damit ging es dann in die Pause, die noch nicht ganz vorbei war als wieder Rausch auf 0:3 erhöhte (50.)

In der Folgezeit tat sich nicht allzuviel. Die ESG verwaltete das Ergebnis und die Schwarz-Roten waren nicht durchschlagskräftig genug, um das Tor der Gäste mal in irgendeine Gefahr zu bringen. Am Ende musste Trainer C. Ebner weiter wechseln und es waren sage und schreibe 5 Spieler aus der Zweiten im Einsatz. Die mussten dann auch noch einen Doppelschlag zum 0:4 und 0:5 schlucken (88. und 90.)

Am vergangenen Sonntag dann stellte sich mit dem SF Niederwenigern eine weitere  aufstiegsambitionierte Mannschaft zum Punktspiel am Eisenhammer vor. Und wieder hagelte es beim 3:7 (2:6) Gegentore zuhauf für den gebeutelten Aufsteiger des VfL. Wieder war natürlich Hauptgrund die dünne Personaldecke und der damit verbundene Ausfall von zahlreichen Stammspielern.

Dennoch stellte man sich gerade am Anfang  auch nicht wirklich clever an. Von Beginn an spielte man deutlich zu offen und stand bei einigen Treffern sogar zuhause in Unterzahl da. Niederwenigern zeigte sich unbeeindruckt und hatte auch die Qualität das schonungslos auszunutzen und die Überzahlsituationen mit Genuss auszuspielen. So durfte man sich dann auch nicht wundern, dass die Partie auch nach 24 Minuten und dem unglaublichen Stand von 0:5 (!!!) gelaufen war (5., 11., 13., 22., 24.)

Danach stellten die Gäste zunächst das Fussballspielen ein und der Vfl kam etwas auf. R. Schymura erzielte den Anschlußtreffer zum 1:5 (28.) und betrieb etwas Ergebniskosmetik. Doch nur 4 Minuten später war es T. Thiesbrummel, der auf 2:5 (32.) verkürzte. Doch eben als sich etwas Hoffnung auf Seiten der Zuschauer der Schwarz-Roten einstellte, setzte es wieder einen Gegentreffer und so konnte man die Hoffnung nochmal heranzukommen bereits zur Pause begragen (2:6, 40.).

Die Partie war natürlich gelaufen und so stellte sich in Halbzeit zwei keine Spannung mehr ein. Niederwenigern machte nur noch wenig und die Schwarz-Roten zeigten Moral, in dem sie sich nicht aufgaben sondern die Zeit ordentlich zu Ende spielten. Die einzigen Aufreger in Halbzeit zwei waren damit zwei weitere Tore zum 2:7 in der 64. und R. Schymura zum 3:7 in der 67. Minute.

Dann hatte der VfL diese Woche zum vergessen endlich überstanden. Hoffentlich kommen einige Spieler jetzt zurück, wenn es am kommenden Sonntag, 05.10.2014 zur Windmühle geht. Gegner um 11:00 Uhr ist der SV Burgaltendorf II.

 

Die II. hatte am vergangenen Sonntag den SV Isinger II zu Gast und unterlag wieder trotz ordentlicher Partie knapp mit 0:1 (0:0).

Die sechste Niederlage im sechsten Spiel. Eine deprimierende Bilanz, die die Mannschaft vom VfL auf den letzten Platz der Kreisliga C bringt. Dabei sah das Spiel auch diesmal wieder gar nicht schlecht aus. Aber es lief wie schon vor Wochenfrist gegen den Tabellenführer aus Freisenbruch: Es wurde gekämpft und gerackert, zum Teil sogar ordentlich nach vorne gespielt.  Dann macht der Gegner einen Treffer und die Schwarz-Roten sind besiegt.

In beiden Halbzeiten war der Vfl die leicht spielbestimmende Mannschaft. Mit viel Druck und schnell nach vorne kombinierend setzte man die Gäste unter Druck. Doch entweder kam der letzte Pass nicht oder man vergab die Chancen. Hinten hatte man dagegen weitestgehend alles im Griff und liess kaum etwas zu. Schrecksekunde kurz vor der Halbzeit, als ein Gästeakteur sich ein Herz fasste und mit einem tollen Solo frei vor dem Tor am Ende verzog. Glück für die Schwarz-Roten, die nach der Halbzeit da weitermachten wo sie aufgehört hatten.

Aber die unermüdlichen Angriffe brachten weiter einfach nichts ein. So lief unbarmherzig die Zeit herunter bis zur 82. Minute. Da leistete sich der VfL seinen einzigen Abwehrfehler im gesamten Spiel und die Gäste bestraften das bitter: Die Abwehr rückte einem abgewehrten Ball nach, staffelte sich allerdings schlecht dabei. Und so gab es einen Steilpass in die Schnittstelle, den ein Angreifer aus Steele mit einem sehenswerten Heber über Torhüter Schneider beendete.

Man versuchte im Anschluss zwar nochmal alles, war aber bis zum Abpfiff weiter nicht in der Lage das Tor von Isinger in Gefahr zu bringen. So blieb es bei der nächsten bitteren Niederlage.

Jetzt hat die zweite Mannschaft erstmal Zeit die Wunden zu lecken denn sie hat als einzige Mannschaft schon 6 Spiele auf dem Konto und damit mindestens eins mehr als die Gegner in der Gruppe. Daher hat man jetzt drei Wochen spielfrei, nämlich bis zum 26.10.2014.

Dann reist man zum Auswärtsspiel zum FC Kettwig 08 II. Anstoß in der Ruhrarena ist um 12:45 Uhr.


Erste unterliegt Tabellenführer Niederbonsfeld, Zweite mit Niederlage in Freisenbruch

23.09.2014

Die I. Mannschaft des Vfl pfeift aus dem berühmten "letzten Loch". Gegen den Tabellenführer aus Niederbonsfeld hieß es am Ende verdient 1:5 (1:2). Vor einigen Tagen hatte man sich noch immens auf dieses Duell gefreut. Bedeutete es doch die Chance, gegen den Titelaspiranten einmal zu schauen wo man steht. Doch innerhalb der letzten 2 Wochen legte ein Grippevirus die halbe Truppe lahm. Dazu kamen noch urlaubsbedingte Ausfälle, so dass Trainer Ebner wie schon gegen ESG improvisieren musste.

Die Gäste aus Niederbonsfeld erwischten den besseren Start und gingen schon in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Aber die Schwarz-Roten zeigten sich wenig geschockt und antworteten nur 2 Minuten später. T. Thiesbrummel erzielte in der fulminanten Auftaktphase den Ausgleich (1:1, 15.). Die Partie war jetzt ausgeglichen und der Vfl hielt dagegen. Keine Mannschaft konnte sich in der Folgezeit deutliche Vorteile erspielen. Das sollte sich jedoch ändern, als binnen weniger Minuten zunächst Bobby und dann auch noch B. Honings verletzt ausfielen und durch einen grippegeschwächten sowie einen Spieler ohne Spielpraxis ersetzt werden mussten. Das war für die tapfere Truppe vom Eisenhammer dann der endgültige Nackenschlag und nicht mehr zu kompensieren.

Jetzt nahmen die Dinge ihren unvermeidlichen Lauf und die Gäste hatten einfaches Spiel. So konnte Niederbonsfeld noch vor der Pause in Führung gehen (1:2, 39.). Nach der Pause hatten die Schwarz-Roten nichts mehr entgegenzusetzen und die Gäste untermauerten durch Tore fast im 10-Minuten-Takt ihre Ansprüche auf die Tabellenführung (1:3 51., 1:4 61. und 1:5 72.).

Am kommenden Donnerstag trifft die I. Mannschaft im Kreispokal auf den Ligagefährten ESG 99/06. Anstoß am Eisenhammer ist um 19:00 Uhr.

 

Die II. Mannschaft zeigte sich gegenüber den letzten beiden Spielen deutlich verbessert und musste sich letztlich unglücklich dem aktuellen Tabellenführer, TC Freisenbruch II, am Bergmannsbusch geschlagen geben. Nach umkämpften 90 Minuten hiess es am Ende 1:0 (0:0) für die Gastgeber.

Beide Mannschaften standen äusserst kompakt und die Abwehrreihen samt defensivem Mittelfeld beherrschten die Partie. So kam kein Team zunächst zu einer nennenswerten Torchance. Die Schwarz-Roten standen kompakt in der Defensive und versuchten mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Leider verstanden es die Hausherren aber diese irgendwie zu unterbinden. Meist waren es kleinere taktische Fouls die einen Gegenstoß verhinderten. Seinerseits versuchte es Freisenbruch im Laufe der Partie mehrfach mit verzweifelten Fernschüssen, die aber für Torhüter B. Schneider keine Gefahr darstellten.

So ging es torlos in die Kabinen. Auch nach Wiederanpfiff tat sich wenig. Es wurde in Mittelfeld und Abwehr gekämpft und keine Mannschaft kam vor das Tor. Doch dann war es soweit: Einmal liess der Vfl einen Mittelfeldspieler zulange mit dem Ball spazieren, der schickt mit einem tollen Pass in die Gasse einen Stürmer, dieser legt quer und die Freisenbrucher in der Mitte waren einen Schritt schneller als die Schwarz-Roten und konnten die umjubelte Führung erzielen (1:0, 57.).

Der Rest des Spiels ist schnell erzählt, denn bis zum Spielende behielt das Match seinen Charakter bei. Viele Zweikämpfe und massierte Abwehrreihen verhinderten weitere Highlights. Und so musste sich die II. trotz gutem Spiel geschlagen geben.

Am kommenden Wochenende kommt der SV Isinger II zum Eisenhammer. Anstoss ist um 12:45 Uhr.


Erste mit nächstem Paukenschlag, Zweite unterliegt im Derby

16.09.2014

Das war eine echte Überraschung: Die Aufstiegstruppe von Trainer C. Ebner fertigte den Gastgeber ESG mit einem satten 4:0 (2:0) auf dessen eigenem Platz ab. Dabei hatte es zuerst gar nicht gut ausgesehen. Unter der Woche grassierte ein Grippevirus innerhalb der Mannschaft und setzte reihenweise Spieler außer Gefecht. So musste Ebner selbst die Schuhe im Gepäck haben und auf der Bank saß lediglich noch Stürmer S. Strub, der zuvor bei der Niederlage der Zweiten im Derby selbst noch 90 Minuten gespielt hatte.

Die Partie war an der Hubertusburg war noch keine 10 Minuten gespielt, da war es der wiederum starke Spielmacher D. Menzner der zur frühen Führung für die Schwarz-Roten traf (1:0, 9.). Die Gastgeber versuchten zwar permanent Druck auszuüben, doch der Vfl stand hinten hochkonzentriert und setzte die bekannten Hochgeschwindigkeitskonter. So durfte noch vor der Pause über die Vorentscheidung gejubelt werden als T. Thiesbrummel zur 2:0 Führung traf (43.).

Nach der Halbzeitpause unverändertes Bild: ESG mit großer Ballsicherheit aber ohne großartige Möglichkeiten. Der Vfl behielt defensiv die Kontrolle und wartete auf Fehler der Hausherren. Als die ESG schliesslich ein wenig öffnete, durfte der überragende D. Schumacher mit seinem Saisontreffern vier (58.) und schliesslich sogar noch auf Vorlage des eingewechselten Strub Tor Nummer 5 (87.) den berühmten Sack zumachen. Damit bleiben die Schwarz-Roten auf einem tollen 4. Platz.

Zum Leidwesen des VfL verschärft sich ausgerechnet jetzt nochmal die Personalkrise. Denn zum nächsten Spiel stellt sich Nachbar und Aufstiegskandidat SuS Niederbonsfeld zum Derby am Eisenhammer vor. Anstoß an diesem 21.09.14 ist wie gewohnt um 15 Uhr.

 

Die zweite Mannschaft trat zum Derby bei der SG Kupferdreh-Byfang III an, musste aber beim 1:4 (1:1) ordentlich Federn lassen.

Dabei begann die Partie eigentlich so schlecht nicht. Beide Teams liessen ordentlich den Ball laufen und es ergaben sich Torchancen auf beiden Seiten, die jedoch zunächst nicht genutzt wurden. Doch dann war es Torjäger S. Strub, der nach knapp einer halben Stunde auf Vorarbeit von M. Bäsch die Führung erzielen konnte (1:0, 28.). Doch das an diesem Tag nicht gut aufgelegte Mittelfeld liess sich einfach viel zu oft leicht ausspielen und so hatte die Abwehr immer mehr Schwerstarbeit zu verrichten um die knappe Führung in die Pause zu retten. Doch das gelang nicht: Kurz vor der Halbzeitpause konnten die Gastgeber doch noch ausgleichen (1:1, 43.).

Was dann aber in die Köpfe (und Beine) der Schwarz-Roten gefahren ist, wissen diese wohl noch nichtmal selber. Von Beginn der zweiten Hälfte an war man gar nicht mehr auf dem Platz. Man liess es jetzt deutlich an allem vermissen: Laufbereitschaft, Kampfgeist, Moral.....es fehlte plötzlich alles. Das nutzten die Gastgeber gnadenlos aus. Mit einem Doppelschlag zum 2:1 (55.) durch einen sehenswerten Schlenzer vom Strafraumeck und dem folgenden 3:1 (56.) war die Partie durch. Die SG machte jetzt was sie wollte und der VfL beschränkte sich auf Köpfe hängen lassen und lautstark mit dem Schicksal hadern.

Einzig der wieder einmal überragende Mann auf dem Feld, B. Schneider, wehrte sich vehement und hielt wieder reihenweise mit sensationellen Paraden das Ergebnis im erträglichen Rahmen. Aber in der 67. Minute war auch er chancenlos als die Gastgeber das deprimierende Tor zum Endstand von  4:1 erzielten.

Nächste Woche geht es zum Aufstiegskandidaten TC Freisenbruch II. Anstoß am Bergmannsbusch ist um 15 Uhr.


Erste beendet englische Woche mit einem Punkt

10.09.2014

Jetzt hat es also auch die erste Mannschaft von Trainer C. Ebner erwischt. Nach dem sensationellen Start der Aufsteigertruppe mit drei Siegen in Folge, setzte es am vergangenen Donnerstag im Heimspiel gegen den FSV Kettwig mit 0:3 (0:1) die erste Niederlage. Auch im Derby am vergangenen Sonntag in Teutonia Überruhr konnte man trotz guter Leistung nicht gewinnen. Am Ende trennte man sich mit 2:2 (1:1).

Die zweite Mannschaft konnte nicht an ihre guten Leistungen anknüpfen und unterlag zuhause BW Mintard III mit 1:2 (1:1).

Aber der Reihe nach: Die Erste traf also mit drei Siegen im Rücken auf den FSV Kettwig. Dieser galt als Geheimfavorit auf den Aufstieg, aber in dieser starken Kreisliga A gilt das ja in diesem Jahr für jedes zweite Team. Aber von Beginn an wurde klar, dass es gegen einen ganz starken Gegner ging. Taktisch diszipliniert standen die Gäste tief in ihrer Hälfte und gewannen spätestens am eigenen Strafraum mit ungeheurer körperlicher Präsenz die Bälle. Diese behauptete man meist gekonnt um das Mittelfeld direkt mit langen Bällen auf die beiden laufstarken und schnellen Spitzen zu überbrücken. Mit dieser Taktik kam der VfL überhaupt nicht zurecht. Man hatte zwar eine leichte optische Überlegenheit inne aber kam kaum zu Torchancen.

Stattdessen wurde man ungeduldiger und rückte immer wieder zu weit auf, so dass die langen Bälle dem FSV  zahlreiche Konter- und Überzahlgelegenheiten bescherte. Dennoch brauchte der Gast bis zur 38. Minute und einen zumindest fragwürdigen Foulelfmeter um zur hochverdienten Führung zu kommen. Machen wir es kurz: Die Gäste waren an diesem Tag einfach abgezockter und spielten ihre Erfahrung gegen die jungen Schwarz-Roten perfekt aus.

Denn auch in Halbzeit zwei sahen die Zuschauer verzweifelt anrennende Gastgeber und ganz coole Kettwiger. Mit zwei schnellen Toren (48. und 54.) nach bekanntem Muster machte der FSV dann auch schnell den Deckel auf das Spiel und durfte zurecht die Punkte mit nach Hause nehmen.

Erheblich turbulenter war das Derby in Überruhr am Sonntag, welches sich wirklich als ein solches zeigte. Noch nichtmal 10 Minuten waren gespielt, da war der ganz starke D. Menzner zur Stelle und brachte seine Farben mit 1:0 in Führung. Und die Schwarz-Roten wirbelten weiter. Mit gewohnt hohem Tempo und viel Vollgasfussball ging es in Richtung der Teutonen, die zunächst große Mühe hatten die Vorentscheidung zu verhindern. Doch im Laufe der ersten Hälfte verwässerte die Partie zusehends. Keine Mannschaft spielte mehr Chancen heraus, doch dafür wurde jetzt im Mittelfeld verbissen um jeden Zentimeter gekämpft. So blieb es zunächst bei der knappen Führung für den VfL.

Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten. Der VfL kam gut aus den Startlöchern und war deutlich bemüht neben den kämpferischen auch mal spielerische Tugenden in sein Spiel zu bringen, was auch in den ersten Minuten gut gelang. Doch nach einer Unachtsamkeit und einem Getümmel im Sechzehner durften die Teutonen gleich 3x aufs Gehäuse der Schwarz-Roten schiessen. 2x konnte Keeper L. Gajewski noch mit Glanzparaden aus kürzester Distanz klären doch dann war man einfach nicht wach genug. Im dritten Anlauf drosch ein Angreifer das Leder zum Ausgleich in die Maschen (1:1, 55.)

Direkt danach war die spielerische Linie dann komplette verloren. Jetzt wurde auf beiden Seiten viel gegrätscht, gefoult und gemeckert. Es gab gleich mehrere kleine Rudelbildung und es herrschte Derbyatmosphäre. Erst recht nach der "Szene des Spiels". Der VfL klärte einen Ball an der Mittellinie Richtung Überruhrer Markt. Im Anschluss ärgerten sich die Akteure beider Seiten durch wegkicken des Balles. Plötzlich kam Menzner an der Linie an den Ball, nahm diesen auf und warf den klaren Einwurf für Teutonia einfach ein. Zur Überraschung aller auf der Platzanlage gab es aber keinen Pfiff sondern das Spiel lief einfach weiter. So durfte der Vfl seine Überzahl vor dem Tor zur erneuten Führung ausspielen (2:1, 70.). In der Folgezeit gab es für die zahlreichen Zuschauer vor allem eins zu sehen: Übermotivierte Akteure, die sich vornehmlich in Zweikämpfen aufrieben, das Spiel als solches war jetzt komplett eingestellt. Als sich schon alle beim Vfl auf die 3 Punkte freuten, schlugen die Gastgeber doch noch zu: Nach einem völlig überflüssigen Foulspiel mittig vor der Sechzehnerlinie trat Teutonia Routinier Tomschütz zu seiner Spezialdisziplin "Freistoss" an um diesen dann in gewohnter Manier sehenswert und unhaltbar über die Mauer zu schlenzen. Die Mentingsbank jubelte lautstark über den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich (2:2, 87.) Kurz danach ging das Spiel mit einem letztendlich gerechten Unentschieden zu Ende. Damit befindet man sich nach 5 Spielen mit 10 Punkten auf Rang 5 der Tabelle.

Am kommenden Sonntag, 14.09.2014 geht es zur Hubertusburg zur dort beheimateten,  punktgleichen ESG 99/06. Dort gibt es ein Wiedersehen mit dem langjährigen Ex-Kapitän des VfL, Th. Rausch. Anstoß ist um 15 Uhr.


Zweite verliert erneut

10.09.2014

Die zweite Mannschaft hat es wieder erwischt. Diesmal unterlag man im Heimspiel gegen BW Mintard III mit 1:2 (1:2). Der Unterschied zu den ersten beiden Spielen war der, dass man diesmal unterirdisch agierte und zurecht verlor.

Der Vfl kam zu keiner Zeit irgendwie in die Partie. Ohne die Stammspieler S. Strub und P. Gonzales war man nicht in der Lage nach vorne so etwas wie Gefahr zu zu entwickeln. Nach hinten zeigte man sich meist löchrig und so kamen die Gäste nicht nur zu zahlreichen Chancen, sondern erzielten nach 16 Minuten auch schon das 1:0. In der Folgezeit entwickelte sich ein interessantes Spiel des überragenden Torhüters B. Schneider gegen BW Mintard. Was die Blau-Weissen aus dem Ruhrtal auch probierten, Schneider hielt es. Er grätschte Bälle ab, parierte mehrere "Hundertprozentige" und gewann ein ums andere mal EinsgegenEins-Duelle. Kurz, er hielt seine Mannschaft im Spiel.

Dann kam auch noch eine klasse Einzelleistung des aufgerückten C. Strub dazu. Dieser machte in einer Szene Druck auf die Gästeabwehr, konnte sich den Ball "schnappen", lief frei aufs Tor zu und versenkte eiskalt zum Ausgleich (1:1, 24.). Doch über die wenig gerechte Führung durften sich die Schwarz-Roten nur kurz freuen. In Minute 31. stellten die Gäste wieder auf 1:2. Da Schneider, in Zusammenarbeit mit dem Aluminium, weiter klasse hielt, ging man mit diesem Ergebnis in die Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig. Das nichts nach vorne ging war eine Sache, aber über die Löcher in der Rückwärtsbewegung bei 8 nominell defensiven Spielern konnte man sich schon wundern. Und so konnte B. Schneider weiter fröhlich seine Klasse zeigen und brachte mit seinen Paraden die Stürmer aus Mintard reihenweise zur Verzweiflung.

So lief die Uhr herunter und es schien eine Frage der Zeit zu sein bis die Entscheidung fallen sollte. Doch um ein Haar hätten die Schwarz-Roten den Spielverlauf vollkommen auf den Kopf gestellt. Grund dafür war, dass den Gästen auf einmal die Puste ausging. Jetzt kam der Vfl doch einmal etwas auf und urplötzlich zu einer riesigen Ausgleichschance: Nach einer weiten Flanke von aussen kam plötzlich S. Nöckel am 5er mutterseelenallein an den Ball, war völlig überrascht und verzog. Das wäre aber definitiv des Guten zuviel gewesen. Nach zwei guten Spielen war man diesmal völlig chancenlos und muss so weiter auf den ersten Sieg warten.

Vielleicht klappt es ja am kommenden Sonntag, 07.09.14. Dann steht das heiße Derby beim ebenfalls punktlosen Stadtteilrivalen SG Kupferdreh-Byfang III an. Anstoß im Hanneke-Stadion am Hinsbecker Berg ist bereits um 10:30 Uhr.


Erste mit 3. Sieg in Folge, Zweite erneut im Pech

04.09.14

Mit unterschiedlichen Gemütslagen kehrten die beiden Seniorenmannschaften von ihren Auswärtsaufgaben zurück.

Die erste Mannschaft beginnt die Saison als Liganeuling fast schon sensationell. Auch der ETB II konnte die Ebner-Schützlinge nicht stoppen. Am Ende hiess es am Krausen Bäumchen 4:2 (1:1) für die Schwarz-Roten, die mit dem dritten Sieg im dritten Spiel ihr Punktekonto bereits auf 9 Punkte hochschrauben konnten.

Dabei begann die Mannschaft zunächst äusserst schwach. Ungewohnt lauf- und zweikampfschwach zeigte man sich zu Beginn. Dazu kamen grobe technische Schnitzer, die man auch schon lange nicht mehr gesehen hatte. Und schon lag man "mal wieder" früh zurück. Bereits nach 5 Minuten klingelte es im Kasten des Vfl. Aber wie auch im ersten Spiel gegen BG Überruhr biss sich die Truppe nach und nach ins Spiel. Zunächst konnte der starke Neuzugang Menzner den Ausgleich erzielen (13.). In der Folge zeigte man sich dann verbessert. Zumindest wurde das Spiel offener. Aber immer noch wurde zuviel durch die Mitte gespielt und auch mit viel zuwenig Tempo agiert.

So hatten die Gastgeber keine Mühe ihr Tor zu verteidigen. Nach vorne gelang dem ETB aber auch recht wenig  und so blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim 1:1 Unentschieden.

Als die zweite Hälfte angepfiffen wurde konnte man meinen, der VfL hätte eine neue Mannschaft aufs Feld geschickt. Plötzlich wurde das Spiel in die Breite gezogen und mit viel Tempo über die Aussen gespielt. Der ETB stand nur noch "hinten drin" und versuchte sich des Dauerdrucks des VfL irgendwie zu erwehren. Es ergaben sich Chancen im Minutentakt und so dauerte es nur bis zur 56. Minute, bis D. Schumacher seine Farben in Front brachte. Als nur vier Minuten später F. Auffenberg das 3:1 erzielte roch es schon nach Vorentscheidung. Doch in der 67. Minute keimte bei Schwarz-Weiß nochmal Hoffnung auf. Per Strafstoß kamen die Gastgeber nochmal auf 2:3 heran.

Der VfL antwortete mit wütenden Angriffen und wollte jetzt die endgültige Entscheidung. Es gab Chancen zuhauf. Allein Pechvogel T. Schmidt hämmerte das Leder gleich 2x ans Aluminium. Aber dann fiel sie endgültig, die umjubelte Entscheidung. Mittelfeldmann B. Honings erzielte mit eine Klassefreistoß in der 86. Minute das 2:4 und sicherte damit diesen sensationellen Saisonauftakt. So blieb das unrühmliche Ende eine Randnotiz, als sich F. Auffenberg mit seinem Gegenspieler beharkte und beide rot sahen.

Weiter geht es für die Erste bereits am heutigen Donnerstag, 04.09.14. Dann muss die Truppe um 19 Uhr im Heimspiel gegen Geheimfavorit FSV Kettwig Farbe bekennen.

 

Die II. Mannschaft hatte nicht so einen schönen Tag. Trotz guter Leistung und zweimaligem Ausgleich musste man sich am Ende Ligafavorit BG Überruhr II knapp mit 2:3 (1:2) geschlagen geben.

Überruhr, die mit mehreren Akteuren aus der Kreisliga-A-Aufstiegsmannschaft des letzten Jahres angetreten waren, begann furios: Besser strukturiert liess man gegen die Schwarz-Roten den Ball laufen, um ihn dann meist über aussen steil zu spielen. Dort war der VfL zunächst permanent unsortiert und musste sich so auch nicht wundern, dass nach den ersten Chancen gleich zu Beginn, es schon nach 5 Minuten 1:0 für die Gastgeber stand. Doch man war bereit zu kämpfen und biss sich mehr und mehr in die Partie. Das zahlte sich aus: I. Mannschaftsleihgabe P. ("Boris") Baum hämmerte die Kugel bei einem Freistoss aus 25 Metern flach ins Eck und schon hiess es 1:1 nach nur 15 Minuten.

Doch die Hausherren schlugen zurück. In der 25. Minute war der VfL unsortiert und wieder zappelte das Leder im Tor von B. Schneider (1:2, 25.). Doch jetzt waren die Schwarz-Roten endlich in der Partie angekommen. Jetzt zeigte man sich deutlich besser organisiert und liess nicht mehr soviel zu. Die Partie war jetzt offen und für die Zuschauer sehr interessant. Bis zur Pause passierte bis auf ein paar Halbchancen auf beiden Seiten nicht mehr viel.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Wieder war es "Boris", der nach einer Traumkombination an der gegnerischen Strafraumkante an den Ball kam und mit einem gekonnten Schlenzer den vielumjubelten Ausgleich erzielte (2:2, 46.). Unmittelbar danach hatte der VfL Pech, denn die nächste tolle Kombination hätte fast die Führung gebracht. Am Ende wurde "Boris", der von den Gastgebern nie in den Griff zu bekommen war, durch die Mitte steil geschickt. Als er frei durch auf den Keeper zulief pfiff der ansonsten gut leitende Unparteiische zum Entsetzen der Schwarz-Roten Abseits. So blieb es zunächst beim 2:2.

Stattdessen schluckte man den nächsten Gegentreffer. In der 55. Minute war es der 10er der Gastgeber, der mit einem tollen Solo durch Mittelfeld und Abwehr gleich mehrere Vfl`er "vernaschte", sich am Strafraum aber festlief. Er drehte ab und lief 20 Meter zurück. Dann drehte er sich und wiederholte sein Solo. Diesmal kam er bis vor das Tor und schloss eiskalt zum 3:2 ab. Dieses Gegentor war absolut vermeidbar aber auch toll gemacht.

Im weiteren Verlauf bekämpften sich die beiden Mannschaften, ohne dass sich eine durchsetzen konnte. Beiden Teams ging auf tiefem Geläuf später auch noch ein wenig die Kraft aus und so passierte bis zum Schlußpfiff nichts mehr. So schlichen die Schwarz-Roten mit einer unnötigen Niederlage vom Feld. Sie hatten zwar gut gekämpft und bekamen reichlich Komplimente, die Punkte aber blieben beim Gastgeber.

Weiter geht es für die Zweite am kommenden Sonntag, 07.09.14, um 12:45 Uhr am Eisenhammer. Gegner dann ist BW Mintard III.


Sieg für die Erste, Zweite mit Niederlage

25.08.14

Die Erste sorgt mal wieder für Furore: Mit einem unerwartet deutlichen 5:2 (2:1) Erfolg behielt die Ebner-Truppe am heimischen Eisenhammer den "Dreier" für sich und fügte dem SV Leithe damit die zweite Saisonniederlage zu.

Die Partie begann zunächst verhalten und abwartend. Bis die Gäste sich aufmachten als erstes forscher nach vorne zu spielen. Und schon lag der VfL, wie in der Vorwoche, im Rückstand (0:1, 30). Doch nur drei Zeigerumdrehungen später schlugen die Schwarz-Roten zurück und drehten kurz darauf sogar das Spiel. Zunächst war es Kapitän S. Renell der den Ausgleich erzielte (1:1, 33.) bevor der starke D. Schumacher noch vor der Pause die Führung erzielen konnte (2:1, 40.). Damit ging es auch in die Pause.

Doch es sollte noch besser kommen. Kurz nach Wiederanpfiff war es T. Schmidt, der nach seinem Dreierpack in Überruhr schon wieder zuschlug und auf 3:1 stellte (3:1, 47.). In der Folgezeit sahen die Zuschauer am Eisenhammer viel Kampf. Bis zur 78. Minute gab es gleich 3x gelb für die Gäste. Doch dann kassierte auch der Vfl gelb, nämlich nach einem Foulspiel im Strafraum. Die richtige Konsequenz: Elfmeter. Und den verwandelten die Gäste zum 3:2 Anschlusstreffer.

Jetzt warfen die Gäste alles nach vorne um vielleicht noch einen Punkt mitnehmen zu können. Doch der Vfl blieb cool und stellte nur 6 Minuten nach dem Anschlusstreffer den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. D. Schumacher netzte zur Entscheidung (4:2, 84.). Das war`s natürlich und die Gäste resignierten. Aber noch hatten die Schwarz-Roten nicht genug. Neuzugang und Mittelfeldstratege D. Menzner konnte in der Schlußminute sogar noch das 5:2 erzielen und krönte damit den sensationellen Saisonauftakt unserer Truppe.

Vorher gab es am Eisenhammer noch den Heimauftakt der zweiten Mannschaft zu sehen. Diese verlor zum Saisonstart im Derby gegen Teutonia Überruhr III nicht unverdient mit 0:1 (0:0). Überruhr begann mutig und zeigte, dass man sich nicht verstecken will. Die Schwarz-Roten spielten etwas defensiver, hatten nach vorne aber zuviele Ballverluste um Torchancen herauszuspielen. Nach hinten stand man zunächst sicher, bis in Minute 18 noch das Pech dazukam. Ein von B. Schneider stark gehaltener Ball landete beim Gegner und nach einer Reihe von geblockten Nachschüssen landete das Leder im Flipperstil bei einem Gästespieler, der eiskalt vollstreckte (0:1, 18.).

Ansonsten war Kampf Trumpf und Torchancen eben Mangelware. Der Vfl brachte es noch auf zwei nicht genutzte Großchancen, die Gäste auf mehrere "Halbchancen".  Aber die Schwarz-Roten zeigten eine klasse Moral und waren erst geschlagen, als man in der 85. Minute eine fragwürdige gelb-rote Karte kassierte. So blieb es am Ende bei der etwas unglücklichen, wenn auch nicht gänzlich unverdienten Niederlage.


Der VfL auf "Promotour"

22.08.2014

Die Überschrift ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, doch tatsächlich hatte die Mannschaft am vergangenen Samstag, 16.08.2014, ein Foto-Shooting in den Räumlichkeiten der Stauder-Brauerei. Anlass waren Bilder für das von Reviersport herausgegebene und von Stauder gesponsorte Amateurfussballmagazin "Auf Asche", welches auch bei uns bald wieder ausliegt. Heraus kam bei dem Shooting u.a. dieses tolle Foto:

 

 


Erster Heimspieltag am Hammer

22.08.2014

Auch Kupferdreh erwacht langsam aus seiner Lethargie, denn am kommen Sonntag ist endlich wieder Heimspieltag am Eisenhammer.

Nach ihrem tollen Sieg im ersten Spiel geht die I. Mannschaft mit breiter Brust in das Duell gegen den SV Leithe, die ihr erstes Spiel zuhause gegen ETB II mit 0:2 verloren. Anstoss ist um 15 Uhr.

Bereits um 12:45 Uhr greift auch die II. ins Geschehen ein und begeht ihren Saisonstart. Direkt zum Auftakt gibt es das Derby gegen Teutonia Überruhr III.

Wir wünschen viel Erfolg und allen Beteiligten einen schönen Tag am Eisenhammer


Paukenschlag in Überruhr

22.08.2014

Von Sensation zu reden wäre wohl ein wenig viel. Dennoch setzten  die Schwarz-Roten vom Eisenhammer mit einem 3:2 (0:1) Auswärtserfolg ein dickes Ausrufungszeichen hinter den Aufstieg im vergangenen Jahr und konnten beim hochgelobten Nachbarn gleich dreifach punkten.

Überragender Mann dieses Spiels war ohne Zweifel Rückkehrer Timo Schmidt, der alle drei Treffer markieren konnte.

Das Spiel begann für den Vfl auf dem feinen Rasen an der BSA Überruhr denkbar schlecht. Nach nervösen Anfangsminuten gab es einen Pass der Gastgeber in die Tiefe. Dieser wurde eigentlich souverän abgelaufen doch Routinier S. Bugert wusste dann nicht mehr wohin mit dem Ball, wurde bedrängt und bugsierte irgendwie das Leder am eigenen Keeper vorbei zum 0:1 (8.). Auch in der Folgezeit gewöhnte man sich nicht wirklich an die neue Liga und präsentierte sich nervös, hektisch und durcheinander. Trainer Ebner hatte an der Außenlienie alle Hände voll zu tun sein Team irgendwie zu ordnen. So spielten die Gastgeber mit kontrolliertem Spielaufbau und viel Ballbesitz meist in der Hälfte des VfL ohne zwingend auf den Ausbau der Führung zu drängen.

Der Vfl seinerseits kam nur zu gelegentlichen Kontern, die aber auch nicht wirklich gefährlich waren. Besser machten es die Schwarz-Roten bei Standards: So kam man nach Ecken innerhalb weniger Minuten gleich zu zwei Klassechancen, als erst S. Renell das nasse Leder über die Stirn rutschte und wenig später B. Honings freistehend aus kurzer Distanz neben das Tor köpfte. Kurz vor der Halbzeit musste Überruhr dann für die Vorentscheidung sorgen, als ein Stürmer im richtigen Moment "geschickt" wurde, ihm vor dem Tor aber die Nerven versagten und er zu genau zielte, der Ball dann Millimeter am Tor vorbeiging.

So blieb es bis zur Halbzeit bei der dünnen Führung der Hausherren und es ging in die Pause, wo Trainer Ebner wohl mal wieder die richtigen Worte gefunden zu haben schien. Nach dem Wiederanpfiff präsentierte man sich direkt ganz anders. Nicht mehr scheu und zurückhaltend, sondern forsch nach vorne spielend, ging der VfL die zweite Hälfte an. Den gelassenen Überruhrer Zuschauern stockte der Atem denn plötzlich drehte die Ebner-Truppe auf und binnen weniger Minuten auch die Partie. Timo Schmidt brachte seine Farben mit seinem Doppelpack kurz hintereinander in Führung (49., 54.). Der Vfl hatte das Kommando auf dem Feld übernommen. Doch Überruhr reagierte mit zwei Wechseln. Ob es daran lag oder an der Angst vor der eigenen Courage werden wir wohl nie erfahren. Fakt ist, dass plötzlich Überruhr wieder mit Vollgas das Tor des Vfl berannte.

In dieser Phase konnte sich Torhüter und Neuzugang L. Gajewski gleich mehrfach beweisen. Mit starken Paraden verhinderte er zunächst den Ausgleich. Doch in der 73. Minute konnte auch er nichts ausrichten, als Pechvogel B. Honings nach einer Ecke klären wollte, im Getümmel aber einen Gegenspieler anschoß von wo aus das Leder ins Tor segelte (2:2).

Aber kurios, wie sich an diesem Tag öfter die Kräfteverhältnisse verschoben: Der Vfl antwortete mit wütenden Angriffen und war plötzlich wieder obenauf. Nach mehreren guten Chancen die man vergab sahen die Zuschauer eine Ecke: Der Ball segelte in den Strafraum an Freund und Feind und dem indisponierten Keeper der Hausherren vorbei und wer anders als Timo Schmidt sollte nach diesem Fehler goldrichtig stehen (3:2, 82.). Den Blau-Gelben fiel bis zum Schlusspfiff nichts mehr ein ausser sich noch zwei gelbe Karten einzuhandeln und so durfte der VfL um 12:49 Uhr über die ersten drei Punkte gegen den Abstieg jubeln.

WIR GRATULIEREN ALLEN AKTIVEN - WEITER SO!!!


I. startet mit Highlight in die Saison

16.08.2014

Schon geht es also wieder los: Nach dem tollen Aufstiegsfight und der atemberaubenden Serie aus dem Vorjahr steigt für unseren Wiederaufsteiger, die I. Mannschaft, das Abenteuer Kreisliga A. Und was für eine Liga: Die Zuschauer dürfen sich gleich auf einen ganzen Haufen echter Nachbarschaftsderbys freuen, denn in diesem Jahr sind ein ganzer Haufen I. Mannschaften aus der Umgebung in einer Liga versammelt. Es geht gegen die SG Kupferdreh-Byfang, Sus Niederbonsfeld, Teutonia Überruhr, Heisinger SV um nur einige zu nennen.

Gleich zu Beginn gibt es ein Highlight. Bereits um 11 Uhr müssen die Schwarz-Roten beim Mitaufsteiger BG Überruhr Farbe bekennen. Die Gastgeber haben sich erheblich verstärkt und machten im Ruhrkurier keinen Hehl daraus, kurz- bis mittelfristig in die Bezirksliga aufsteigen zu wollen. Im vergangenen Jahr gab es für die Ebner-Truppe gleich zwei unglückliche Niederlagen (1:2 und 0:1).

Dann wird man wohl auch sehen, wo die junge Truppe vom Eisenhammer, deren Saisonziel nur der Nichtabstieg lauten kann, steht. Im Vorfeld gab es (auch personalbedingt) eine muntere Berg- und Talfahrt. Einem tollen Bagus-Cup in Überruhr samt Finalzeinzug folgte ein desaströser Geno-Cup in Burgaltendorf mit Ausscheiden und 1:21 Toren in der Vorrunde. Den Abschluß bildete der vergangene Sonntag, wo man Bezirksligist SW Wattenscheid 08 in einer tollen Partie mit 4:1 in die Schranken weisen konnte.

Wir drücken Euch die Daumen und wünschen der Mannschaft, samt Rückkehrern und Neuzugängen viel Spaß und eine tolle Saison.


Schiedsrichtermangel im Amateurfussball

16.08.2014

Alle Jahre wieder kommt es im Essener Amateurfussball zu einem Mangel an ausgebildeten Schiedsrichtern. Um dem zu entgehen setzt der Verband seid Jahren auf Geldstrafen für Vereine, die keinen Referee stellen. Wer es also schon immer besser konnte oder sich gedacht hat er wollte schon immer mal Spiele leiten, dem bietet der Verband die Möglichkeit, kostenlos einen Schiedsrichteranwärterlehrgang zu besuchen.

Der Lehrgang umfasst 6 Schulungsabende, jeweils von 19-21 Uhr und findet im Handball-Leistungszentrum Raumerstraße statt. Hier sind die Termine

26.08.2014, 28.08.2014, 02.09.2014, 04.09.2014, 09.09.2014, 11.09.2014 und

16.09.2014 (Prüfungsabend mit Theorie und Praxis).

Wer sich bewerben möchte kann dies gerne tun. Kontakte erfahrt ihr am Platz!


II. Zweite pausiert

16.08.2014

Das für morgen geplante Freundschaftsspiel der II. Mannschaft gegen den Heisinger SV fällt aus, da bei der Planung des Spiels der Ligenstart noch unklar war. Heisingen startet allerdings morgen in die Saison und so ruht der Ball am Eisenhammer. So wird die Truppe bestimmt der I. Mannschaft in Überruhr die Daumen drücken.

Nächste Woche wird es dann Ernst wenn die II. in die Meisterschaftssaison startet. Erster Gegner ist zum Derby Teutonia Überruhr III. Anstoss am heimischen Eisenhammer ist um 12:45 Uhr.


Ligen stehen fest

05.08.2014

Die Ligeneinteilungen und Spielpläne für die Kreisliga und damit auch für unsere beiden Herrenmannschaften sind raus. Ein Vorbericht folgt noch. In der Zwischenzeit empfehle ich einen Klick unter der Rubrik "Tabellen". Die Links bringen einen direkt wieder zu Ergebnissen und Tabellen bei "Fussball.de".

Viel Spaß!


Aus für Erste beim Geno-Cup, Zweite verliert knapp

05.08.2014

Am vergangenen Samstag zeigte sich die I. Mannschaft beim Geno-Cup in Burgaltendorf nicht sonderlich motiviert. Nach den vorangegangenen beiden Niederlagen war man bereits vor dem Spiel gegen den Favoriten ESC Rellinghausen aus dem Turnier ausgeschieden und verlor sang- und klanglos mit 0:11. Bereits zur Halbzeit lag das Team von Trainer Ebner aussichtslos mit 0:5 zurück.

Am kommenden Sonntag beendet die Erste ihre Vorbereitung mit einem Spiel gegen ein Team aus Bochum: Um 15 Uhr empfängt man am Eisenhammer die II. Mannschaft der SW Wattenscheid 08.

Die II. Mannschaft reiste zum Freundschaftsspiel nach Mülheim-Saarn zur dortigen TuSpo Saarn II. Nach guten 90 Minuten kassierte man durch eine Unachtsamkeit gegen den klassenhöheren Gegner erst in der Nachspielzeit das unglückliche wenn auch schöne (Lupfer von der Strafraumgrenze) Tor zum 0:1. Zuvor liess man wenig zu und versuchte nach langer Zeit mal wieder mit flachem Passpiel zu überzeugen. Dies tat der Gegner auch und so sahen die Zuschauer eine ordentliche Partie.

Auch die II. spielt ihr letztes Vorbereitungsspiel. Um 12:45 Uhr, vor dem Spiel der Ersten, empfängt man Adler Frintrop III am Eisenhammer.


Stand der Vorbereitung

01.08.2014

Die neue Saison 2014/2015 nähert sich mit Riesenschritten. In Kürze werden auch die Spielpläne für die beiden Seniorenmannschaften erwartet. Auch die Homepage, die mangels Personal zwischenzeitlich Urlaub hatte, meldet sich jetzt wieder mit Volldampf und voller Erwartung zurück.

Zeit, sich einmal dem aktuellen Stand der Vorbereitung zu widmen. Die I. Mannschaft bereitet sich seit dem 10.07. intensiv auf den Überlebenskampf in der Kreisliga A vor. Unter anderem stand ab dem 12.07. der Bagus-Cup beim Nachbarn Teutonia Überruhr an. Hier kämpfte man sich mit guten Leistungen bis ins Finale durch. Dort musste man sich aber leider sowohl dem Wetter als auch dem Gegner SV Burgaltendorf geschlagen geben. Nach 20 Minuten wurde die Partie beim Stand von 2:0 für Burgaltendorf wegen Gewitters abgebrochen und konnte auch nicht mehr zu Ende geführt werden. Bevor man sich auf einen Losentscheid oder ähnlichen Quatsch einigen musste zeigte unser Team großes Fairplay und kannte die Überlegenheit des SVA sowie die damit verbundene (wahrscheinliche) Niederlage an und wurde damit "Bagus-Cup Sieger der Herzen".

Mittlerweile ist die Mannschaft auf dem renommierten Geno-Cup des SV Burgaltendorf aktiv. Hier läuft es weit weniger gut. Gegen personell stark besetzte "Namen" aus der Essener Amateurfussballszene setzte es zwei heftige Niederlagen. Der Nord-A-Ligist Tus 84/10 (hat sich unter anderem mit den Allouche-Brüdern aus der Regionalliga verstärkt) machte beim 5:1 kurzen Prozess. Auch gestern zahlte man gegen Bezirksligist Vfb Fronhausen Lehrgeld. Wieder setzte es beim 5:0 (3:0) zuviele Gegentore, wobei 2 der Ex-Vfl`er aus älteren Tagen, Markus Liehs, erzielte. Am morgigen Samstag  kommt es zum Duell mit dem Landesligisten ESC Rellinghausen. Man hat keine Chance mehr weiterzukommen und kann die Partie um 14 Uhr an der Windmühle gelassen angehen.

Die zweite Mannschaft hat mal wieder ein neues Gesicht bekommen. Zahlreichen Abgängen standen fast ebensoviele Neuzugänge entgegen. Die Truppe versucht sich gerade eben selber zu finden. Nachdem man nach dem Abstieg in die Kreisliga C zunächst keinen neuen Trainer finden konnte (Trainer J. Füsers hörte aus Altersgründen auf) wird die Mannschaft vorerst von Routiniers aus den eigenen Reihen gecoacht. Torhüter B. Schneider und Mittelfeldspieler S. Hartke versuchen die Mannschaft fit zu machen. Unterstützung bekommen sie dabei von Abwehrmann B. Stenzel.

Für diese Tatsachen war der Auftakt eigentlich im Großen und Ganzen ok. Es ging zum Stauder-Cup des SV Burgaltendorf, der im Rahmen des großen Geno-Cups ausgespielt wird. Hier musste man direkt zwei Niederlagen schlucken, die aber sicher um das ein oder andere Tor zu hoch ausfielen. Jeweils 0:3 hieß es gegen SV Leithe II und SV Burgaltendorf III. Damit war man bereits vor dem abschliessenden Spiel gegen den Nachbarn SV Niederbonsfeld II ausgeschieden. Mit viel Pech verlor man auch dieses Spiel mit 1:2. Am kommenden Sonntag tritt man zum Freundschaftsspiel in Mülheim bei der dort beheimateten Tuspo Saarn an. Anstoss dort ist um 15 Uhr.


 I. Mannschaft: Team und Termine

02.07.2014

Die I. Mannschaft rüstet sich für das Abenteuer Kreisliga A. Der Trainingsauftakt findet am kommenden Donnerstag, 10.07.2014 um 19 Uhr am Eisenhammer statt. Zwei Tage später am 12.07.2014 bestreiten die Schwarz-Roten ihr erstes Spiel beim diesjährigen Bagus-Cup von Gastgeber Teutonia Überruhr. Erster Gegner ist um 14 Uhr A-Ligist ESC Rellinghausen II, wo man auf den einzigen Abgang eines Stammspielers des Vfl, Torjäger C. Reese, trifft. Mehr Infos zum Bagus-Cup unter http://www.teutonia-überruhr.de/bagus-cup-2014/ oder in den nächsten Tagen hier!

Der vorher relativ kleine Kader wurde noch um mehrere neue und zurückkehrende Spieler ergänzt. Hier einmal die Übersicht über alle aktuellen Zu- und Abgänge:

Abgänge: Bastian Schneider, Sven Hardtke, Stefan Bugert (eigene II. Mannschaft), Christoph Reese (ESC Rellinghausen II)

Zugänge: Lars Gajewski (SF Niederwenigern), David Menzner (SC Werden-Heidhausen), Dominik Babic, Fabian Auffenberg (beide SG Kupferdreh-Byfang), Timo Schmidt, Torben Schmidt, Daniel Scheuermann (alle zurück aus Auslandsjahr)

Wir wünschen allen Neuzugängen und Rückkehrern viel Spaß in unserem Verein und natürlich viel sportlichen Erfolg.

Nicht vergessen wollen wir auch die Abgänge, denen wir natürlich von Herzen viel Glück und Erfolg bei ihren nächsten Herausforderungen wünschen und denen wir nochmal für die "geile" Aufstiegssaison danken wollen.


Der Aufsteiger bei Reviersport

26.06.2014

 http://www.reviersport.de/275589---vfl-kupferdreh-aufstiegsfeier-statt-ruhetag.html


Die Sensation ist perfekt....Erste schafft den Wiederaufstieg

02.06.2014

 

(Bild: www.lokalsportessen.de) So sehen Sieger aus.

Riesenjubel in Rellinghausen: Mit einem satten 4:0 (2:0) Erfolg über die dritte Mannschaft des FC Kray machte die Ebner-Truppe die Sensation perfekt und steigt tatsächlich in die Kreisliga A auf. Damit hatte  die Mannschaft selber in der Winterpause nicht mehr gerechnet und unglücklicherweise für dieses Wochenende eine Mannschaftsfahrt ins Sauerland gebucht. Diese wurde um einen Tag verkürzt um die Relegation zur Kreisliga A zu spielen.

Und es hatte sich gelohnt. Von Nervosität bei der jungen Mannschaft keine Spur. Keine 5 Minuten waren gespielt da sahen die über 200 Zuschauer am Krausen Bäumchen einen starken Diagonalpass von B. Honings quer über den Platz. M. Frahsek liess den Ball auftupfen und knallte diesen mit einem herrlichen Schuss von der Strafraumkante als Bogenlampe in die lange Ecke zur vielumjubelten Führung. Auch in der Folgezeit beherrschten die Schwarz-Roten das Geschehen und hätten das Spiel bis zur 20. Minute schon vorentscheiden können. Mit viel Laufbereitschaft, Spielfreude und Siegeswillen wurden hochkarätige Chancen herausgespielt. D. Rustemov und C. Reese kamen jeweils mutterseelenallein vor dem Tor an den Ball, scheiterten aber an ihren Nerven.

Plötzlich jedoch nahm auch Kray am Spiel teil und profitierte von ungewohnten  Fehlern in der Vfl Defensive. Glück jedoch, dass diese Chancen meist unkonzentriert zu Ende gespielt wurden. So hatten die Grün-Weissen kurz vor der Halbzeit nach einem schlimmen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung noch den Ausgleich auf dem Fuss, als man 2 gegen 1 auf das Gehäuse von B. Schneider zulief, den Querpass dann aber in den Rücken spielte. So rettete der VfL die dünne Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich die Truppe vom Eisenhammer wieder gefestigt und begann wieder mit viel Tempo auf das Krayer Gehäuse zu drücken. D. Rustemov war es schliesslich vorbehalten die Vorentscheidung zu erzielten und den zahlreich mitgereisten Anhang zum jubeln zu bringen. Mit viel Tempo dribbelte er sich durch das komplette Mittefeld und suchte verzweifelt und ebenso vergeblich einen Anspielpartner. Nur halbherzig angegriffen nahm er sich ein Herz, zog diagonal in den Krayer Strafraum und schob das Leder aus der Drehung am Keeper vorbei ins lange Eck (2:0, 56.)

Damit war der Widerstand des FCK gebrochen. Doch die Schwarz-Roten waren noch nicht satt. D. Schumacher sorgte dann mit feiner Einzelleistung und dem 3:0 nur wenige Minuten später für die Entscheidung (63.) Jetzt wartete man nur noch auf den Abpfiff. Die Minuten rannen ewig langsam. Doch bevor der hervorragende Unparteiische abpfiff setzte K. Hainold noch ein Ausrufezeichen hinter seine und der Mannschaft überragende Saison, als er in der letzten Minute noch einen Traumfreistoss auspackte und das Leder in den Winkel schlenzte (4:0, 89.). Kurz darauf war Schluss und der Schiri pfiff die umkämpfte, meist jedoch faire Partie ab und stürzte die Mannschaft samt Trainer und Anhang in einen Freudentaumel.

Jetzt war nur noch Party angesagt und nach diversen Bierduschen am Platz und einem Autokorso um den Kupferdreher Markt kehrte man noch in eine Gaststätte ein, wo bis spät in den Abend gefeiert wurde.

Was für eine Saison: Die meisten Spieler spielten im letzten Jahr noch in der A-Jugend und starteten mit mageren 5 Punkten aus 7 Spielen in die Saison. Dann aber hatten sich die jungen Burschen an Spieltempo und Körpereinsatz gewohnt und legten eine schier unglaubliche Serie hin. In der gesamten Rückrunde verlor man nur noch ein Spiel (gegen Tabellenführer und Mitaufsteiger BG Überruhr). Dabei schaffte man das Kunststück 14 Punkte auf BW Mintard II aufzuholen und letztlich mit einem Punkt Vorsprung vor diesen tatsächlich in die Relegation aufzusteigen. Und mit dem weiteren Galaauftritt von gestern krönte man die Saison, die als Ziel nach dem letztjährigen Abstieg nebst Neuaufbau im gesamten Verein den Klassenerhalt hatte, mit dem direkten Wiederaufstieg.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH UND VIEL SPASS IN DER KREISLIGA A...WIR SIND STOLZ AUF EUCH!!!

Jetzt freut man sich am Eisenhammer auf zahlreiche Derbys in der "Liga des Essener Südens" gegen Vereine wie BG Überruhr, Teutonia Überruhr, Nachbar Niederbonsfeld, Heisinger SV um nur einige zu nennen.

Externe Links:

 http://www.lokalsportessen.de/index.php/fussball/3351-fussball-vfl-kupferdreh-steigt-in-kreisliga-a-auf 

 http://www.fupa.net/berichte/vfl-kupferdreh-schafft-den-direkten-wiederaufstieg-164853.html

 http://www.fckray.de/   (dort gibt es auch noch viele Bilder unter "Fotogalerie")

 

Eigene Bilder und Videos folgen in den nächsten Tagen.


Es ist vollbracht: I. spielt Relegation, bezahlt aber mit schwerer Verletzung

26.05.2014

Sensationell, unglaublich, einfach nicht zu beschreiben. So oder so ähnlich klang es an der Meisenburg am vergangenen Sonntag sehr oft. Mit einem 2:1 (2:0) Auswärtserfolg bei Fortuna Bredeney machte die Ebner-Truppe die Sensation perfekt: Durch eine Superserie konnte man einen 14-Punkte-Rückstand auf BW Mintard II noch drehen und einen knappen Vorsprung von einem Punkt ins Ziel retten.

Auf dem Papier war eigentlich alles klar.  Hier der Vfl mit seiner furiosen Rückrunde und dort der abgeschlagene Tabellenletzte Fortuna Bredeney II. So begann die junge Truppe vom Eisenhammer direkt druckvoll nach vorne. Bereits kurz nach Anpfiff wurde Torjäger C. Reese per Steilpass geschickt und tauchte frei vor dem Keeper der Gastgeber auf, wo er aber zulange zögerte und vergab. Kurz darauf sahen die zahlreichen mitgereisten Vfl-Anhänger eine schöne Kombination ihrer Mannschaft über aussen, Flanke in die Mitte und diesmal vergab D. Rustimov freistehend. Trainer Ebner konnte kaum noch hinsehen.

Doch wie so oft konnte er sich auf sein Team verlassen. C. Reese kommt einmal auf rechtsaussen an das Leder und sieht am langen Pfosten den mitgelaufenen M. Frahsek. Halbhoch flankt er die Kugel in die Mitte, wo Frahsek im Sprung mit einem gekonnten Scherenschlag vollendet. Riesenjubel bei Mannschaft und Anhang und Erleichterung allerorts (1:0, 23.). Danach versuchte der Vfl Ball und Gegner zu kontrollieren, was auch weitgehend gelang. Nicht ein einziger Torschuss gelang dem Tabellenletzten aus Bredeney. So folgte noch vor dem Halbzeitpfiff der Auftritt vom bärenstarken Abwehrmann K. Hainold: Dieser fängt einen Steilpass ab und stürmt ins Mittelfeld, es knallt....1. Pressball, Hainold bleibt am Ball, es knallt wieder....2. Pressball, erneut bleibt er am Ball um sich ein Herz zu nehmen und einen satten Schuss aus 25 Metern abzufeuern. Unhaltbar zischt die Kugel ins Netz - ein Tor der Marke "Tor des Monats" (2:0, 42.). Kurz darauf war Halbzeit, das große Ziel rückte näher und näher.

Doch die Fussballregeln hatten davor noch einmal 45 Minuten gesetzt. Aber auf einmal war irgendwie der Faden gerissen und die Mannschaft vom Eisenhammer schien zu realisieren was man da schaffen kann. Jetzt wirkte man plötzlich zögerlich und unsicher. Das machte die Hausherren stark, die vor allen Dingen bei Standards mit ihren großgewachsenen Spielern für Gefahr sorgten. Jetzt auf einmal gab es reihenweise Chancen für das Schlusslicht und mehrfach musste Torhüter B. Schneider sein ganzes Können aufbieten um die Führung zu verteidigen. Es war keine Ordnung mehr vorhanden und die Nervosität war beinahe greifbar. Da Bredeney relativ früh "öffnete" kamen die Schwarz-Roten ihrerseits zu guten Kontermöglichkeiten. Aber entweder wurde der Ball zu spät oder zu weit gespielt, die falsche Option ausgesucht oder man stand schlicht und ergreifend reihenweise im Abseits.

Auffallend oft sah man beim Anhang des Vfl jetzt den Blick auf die Uhr. Die tickte unaufhörlich und für die Schwarz-Roten auf die 90. Minute zu. Aber noch war nicht Schluss. Bredeney wieder im Angriff, ein Spieler dringt in den Strafraum ein und lässt sich fast unbedrängt einfach mal fallen. Der bis dahin gute Schiedsrichter fiel leider darauf herein und zeigte zum Entsetzen der Schwarz-Roten auf den Punkt. Der fällige Elfmeter wurde verwandelt (2:1, 88. Minute). Jetzt war das Nervenkostüm der Vfl`er endgültig angeknackst. Der Ball wurde jetzt nur noch weggeschlagen. Und es folgte noch die Szene, die allen auf der Platzanlage an der Meisenburg anwesenden Personen, das Blut in den Adern gefrieren liess:

Ein meterhoch aus dem Strafraum gebolzter Ball kam im Mittelfeld herunter. R. Schymura nahm den Schwung seines Spurts mit und wollte eigentlich mit einem Bredeneyer ins Kopfballduell. Dieser machte jedoch keine Anstalten, wartete stattdessen geduldig bis Schymura hochstieg und unterlief diesen dann. Die komplette Körperachse drehte sich einmal und Schymura schlug  aus 2 Metern Höhe ungeschützt mit dem Kopf auf den Boden auf und war sofort besinnungslos. Entsetzen bei allen Protagonisten und Zuschauern. Später wurde Schymura, mittlerweile wieder ansprechbar,  mit einer Halskrause versehen und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die fast schon unglaublich anmutende Reaktion des Schiedsrichters: Gelbe Karte!!!

( Anm. der Red.: Der betroffene Bredeneyer Spieler entschuldigte sich mehrfach und hatte bei seinem absichtlichen Foul auch sicher nicht eine solche Verletzung des Gegners im Sinn aber sorry: Wer auf diese Art und Weise in einen Zweikampf geht, riskiert eine schwere Verletzung des Gegners. Darüber sollten sich sowohl der Spieler als auch der Schiedsrichter einmal klar werden.)

Die Partie wurde für wenige Sekunden fortgesetzt und war dann auch vorbei. Dem kurzen Jubel folgte die Sorge um Robert, dem es hoffentlich bald wieder gut geht.

Für die Mannschaft heisst es jetzt: Volle Konzentration aufs Finale in Rellinghausen (Noch unbestätigt: Sonntag, 01.06.14 gg. FC Kray III um 11 Uhr am Krausen Bäumchen). Wir hoffen auf zahlreiche Unterstzützung.

VIEL GLÜCK FÜR DAS LETZTE SPIEL....ALLE FÜR ROBERT!!!


Erste träumt vom "Finale", Zweite verliert weiter

24.05.2014

Heimspieltage am Eisenhammer - wir machen es mal kurz: Die II. Mannschaft verlor nach indiskutabler Leistung mit 1:5. Bereits zur Halbzeit stand es 0:2 und der berühmte Drops war fast schon gelutscht. Dabei bekam man gleich zweimal dasselbe Tor: Langer Einwurf, in der Mitte wurde geschlafen und ein Frillendorfer durfte locker und unbedrängt einnetzen.

Nach der Halbzeit kassierte man nach nur 5 Minuten den nächsten Gegentreffer zum 0:3 (49.). Als A. Rudmann eine halbe Stunde vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte keimte nochmal sowas wie Hoffnung auf (1:3, 60.). Aber die Gäste machten in den Schlussminuten in Überzahl (Rot für Stenzel) den verdienten Sieg mit zwei weiteren Toren klar (1:4, 88. und 1:5, 90.).

Zum letzten Saisonspiel beim ESC Rellinghausen kann die Zweite leider nicht mehr antreten, da aufgrund von Verletzungen, Arbeit und Rotsperren nicht mehr genug Spieler zur Verfügung stehen. Damit ist die Saison für die Füsers-Truppe schon jetzt beendet.

Dann folgte der Auftritt der ersten Mannschaft, die ja bekanntlich noch um den Einzug in die Relegation zur Kreisliga A kämpft. Und eins vorab - es war kein Spiel für schwache Nerven. Von Beginn an war der Vfl zwar feldüberlegen, hatte es gegen hochmotivierte und kampfstarke Gäste aber schwer. Diese standen tief und lieferten eine echte Abwehrschlacht. So waren hochkarätige Torchancen Mangelware. Man biss sich regelrecht die Zähne aus.

So plätscherte die Partie dahin, bis Torjäger C. Reese vor den Augen der Saisonabschluss feiernden Zweiten endlich den ersehnten Treffer zum 1:0 setzte (37.). Mit dieser knappen Führung ging man in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff dann der Schock. Nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr erzielte ESG plötzlich den Ausgleich. Danach sahen die Zuschauer natürlich wieder ein unverändertes Bild: ESG kämpfte, warf sich in jeden Schuss und ging keinem Zweikampf aus dem Weg. Würde es der Vfl noch schaffen, oder würde man noch auf der Ziellinie den knappen 1-Punkt-Vorsprung verspielen?Jeder, der es mit den Schwarz-Roten hielt, hielt die Luft an.

Dann aber kam der große Auftritt von D. Rustemov, der sich im Saisonendspurt langsam zur echten Waffe entwickelt: Freistoss kurz vor dem Strafraum der Gäste und während sich sowohl der Vfl am Ball als auch die Freistossmauer der Gäste noch sortiert, nimmt dieser plötzlich Anlauf und zirkelt den Ball an den überraschten ESG`ern vorbei ins Eck (2:1, 76.) Riesenjubel natürlich am Eisenhammer. Dieser war noch nicht ganz verebbt, da gab es gegen jetzt aufgebende Gäste, das nächste Tor: Torjäger C. Reese traf direkt mit dem nächsten Angriff zur Entscheidung (3:1, 77.). Die Gäste öffneten jetzt die Abwehr, waren allerdings auch sichtbar mit den Kräften am Ende. So war es R. Schymura vorbehalten kurz vor dem Abpfiff noch das 4:1 zu erzielen (88.).

Der Traum vom Relegationsspiel nimmt Formen an. Im abschliessenden letzten Saisonspiel muss man nun zum Tabellenletzten Fortuna Bredeney II. Ein Sieg dort und man hat den Vorsprung ins Ziel gerettet. Dies ist mental natürlich eine gefährliche Konstellation. Hoffen wir, dass die Truppe nicht meint das Ziel schon erreicht zu haben und sich noch einmal voll konzentriert.

 

WIR DRÜCKEN DIE DAUMEN....MACHT EUREN TRAUM WAHR!!!

 


 

Dramatik pur am Hammer

15.05.2014

Am kommenden Sonntag sieht man an der Sportanlage Eisenhammer nägelkauend dem letzten "Heimspieltag" entgegen.

Den Tag eröffnet zunächst die II., die um 13 Uhr gegen den ESV Frillendorf antritt. Für die Füsers-Truppe geht es um nichts mehr. Der Abstieg steht fest und so hat sich das Team entschieden seinen Saisonabschluss zu begehen. Auch um natürlich später der Ersten fest die Daumen zu drücken.

Denn da deren Konkurrent um den Relegationsplatz, BW Mintard II, sich ebenfalls keine Blösse gab bleibt es bei dem einen Pünktchen Vorsprung den man noch inne hat. Diesen gilt es weiter zu verteidigen. Nunmehr sind es lediglich zwei Partien die es zu überstehen gilt. Zweimal muss sich die Ebner-Truppe noch voll konzentrieren und alles geben. An Spannung jedenfalls wird es nicht mangeln.

Anstoss ist um 15 Uhr. Gegner der Partie ist der Gast von der Hubertusburg, ESG II.

WIR DRÜCKEN DIE DAUMEN!!!


 

VfL Kupferdreh 65/82 e.V. , Nierenhoferstr. 18 , 45257 Essen  |  info@vflkupferdreh.de